CD-Kritik Sweet " Full Circle " , Metalville
Eine wirklich starke Hard Rock / AOR - Scheibe liefert uns mit " Full Circle " die bereits seit den 70er Jahren aktive Classic Rock Band Sweet aus England ab in der heute allerdings nur noch das letzte überlebende Originalmitglied Andy Scott zu finden ist . Mit dem großartigen Sänger Paul Manzi am Mikrofon ( er wird Ende 2026 zu " Arena " zurückkehren und dort Damian Wilson ersetzen ) werden bei einer Gesamtspielzeit von 41 Minuten 11 moderne Hard Rock Songs geboten , die wahnsinnig viel Spaß machen . Ob das alle " Oldschool - Sweet - Fans " so sehen sei dahin gestellt , denn die Songs klingen frisch und keine bisschen in Nostalgie schwelgend . In der Besetzung Andy Scott ( Gitarre , Gesang ) , Bruce Bisland ( Schlagzeug , Gesang ) , Paul Manzi ( Lead - Gesang ) , Lee Small ( Bass , Gesang ) , Tom Cory ( Gitarre , Keyboards , Gesang ) und Adam Booth gibt die Band gleich mit " Circus " ein klares Statement ab . Treibender , stampfender Rhythmus , tolle Leadstimme , Tempowechsel , die Gitarre schreit im Hintergrund - hier lassen die modernen Uriah Heep grüßen ! Starker Beginn . " Don`t Bring Me Water " startet mit eindringlichem Gesang . Toller Refrain , Hard Rock in Reinkultur . " Burning Like A Falling Star " rockt etwas langsamer , setzt auf eine starke , eingängige Melodie , gesangsbetonter Rock - Disco - Song ! " Gibt es so etwas überhaupt noch ? " . " Changes " startet dann mit Gitarre und Rhythmusabteilung sowie Leadgesang von Andy Scott . Erinnert an die 70er Jahre und den Start der Band . Tolle und überraschende Abwechslung, da Scott doch ganz anders als Manzi klingt . Top ! " Everything " startet dann sphärisch mit Gitarrenklängen und wartet erneut mit einer großartigen Melodie und Schwere auf . Getragen aber kraftvoll . " Destination Hannover " erhöht dann wieder das Tempo und erinnert an Auftrittsorte der Band in Deutschland . Ein wahrer " on the road " Song . " Rising Up " versprüht dann 80er Jahre Rocksong - Flair mit " ruhigerer " Strophe und leicht hymnischem " Refrain " . Rockig wird es dann wieder bei " Fire In My Heart " mit schönen Chören und eben treibendem Rhythmus . " Defender " mit leichtem Prog - Einschlag , ruhigem Strophenteil und kraftvollem Refrain macht dann wieder richtig Spaß - Manzi hat einfach eine tolle Stimme . " Coming Home " strahlt dann noch einmal viel positive Energie aus und das abschließende Titelstück " Full Circle " schließt im wahrsten Sinne des Wortes den Rock - Kreis mit Tempowechseln und einem spannenden , weil doch ungewöhnlichen Refrain und gesprochenem Ende .
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