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"Kultur beginnt im Herzen jedes Einzelnen"

- Johann Nepomuk Nestroy -

Freitag, 27. März 2026

Sweet " Full Circle "

 CD-Kritik Sweet  " Full Circle " ,  Metalville

Eine wirklich starke Hard Rock / AOR - Scheibe liefert uns mit  " Full Circle "  die bereits seit den 70er Jahren aktive Classic Rock Band Sweet aus England ab in der heute allerdings nur noch das letzte überlebende Originalmitglied Andy Scott zu finden ist .  Mit dem großartigen Sänger  Paul Manzi am Mikrofon  ( er wird Ende 2026 zu  " Arena "  zurückkehren und dort Damian Wilson ersetzen )  werden  bei einer Gesamtspielzeit von 41 Minuten 11 moderne Hard Rock Songs geboten ,  die wahnsinnig viel Spaß machen .  Ob das alle  " Oldschool - Sweet  - Fans "  so sehen sei dahin gestellt ,  denn die Songs klingen frisch und keine bisschen in Nostalgie schwelgend .  In der Besetzung Andy Scott  ( Gitarre ,  Gesang ) ,  Bruce Bisland  ( Schlagzeug ,  Gesang ) ,  Paul Manzi  ( Lead - Gesang ) ,  Lee Small  ( Bass ,  Gesang ) ,  Tom Cory  ( Gitarre , Keyboards ,  Gesang )  und Adam Booth gibt die Band gleich mit  " Circus "  ein klares Statement ab .  Treibender ,  stampfender Rhythmus ,  tolle Leadstimme ,  Tempowechsel ,  die Gitarre schreit im Hintergrund  -  hier lassen die modernen Uriah Heep grüßen !  Starker Beginn .  " Don`t Bring Me Water "  startet mit eindringlichem Gesang .  Toller Refrain ,  Hard Rock in Reinkultur .  " Burning Like A Falling Star "  rockt etwas langsamer ,  setzt auf eine starke ,  eingängige Melodie ,  gesangsbetonter Rock - Disco - Song !  " Gibt es so etwas überhaupt noch ? " .  " Changes "  startet dann mit Gitarre und Rhythmusabteilung sowie Leadgesang von Andy Scott .  Erinnert an die 70er Jahre und den Start der Band .  Tolle und überraschende Abwechslung,  da Scott doch ganz anders als Manzi klingt .  Top !  " Everything "  startet dann sphärisch mit Gitarrenklängen und wartet erneut mit einer großartigen Melodie und Schwere auf .  Getragen aber kraftvoll .  " Destination Hannover "  erhöht dann wieder das Tempo und erinnert an Auftrittsorte der Band in Deutschland .  Ein wahrer  " on the road "  Song .  " Rising Up "   versprüht dann 80er Jahre Rocksong - Flair mit  " ruhigerer "  Strophe und leicht hymnischem  " Refrain " .  Rockig wird es dann wieder bei  " Fire In My Heart "  mit schönen Chören und eben treibendem Rhythmus .  " Defender "  mit leichtem Prog - Einschlag ,  ruhigem Strophenteil und kraftvollem Refrain macht dann wieder richtig Spaß  -  Manzi hat einfach eine tolle Stimme .  " Coming Home "  strahlt dann noch einmal viel positive Energie aus und das abschließende Titelstück  " Full Circle "  schließt im wahrsten Sinne des Wortes den Rock - Kreis mit Tempowechseln und einem spannenden ,  weil doch ungewöhnlichen Refrain und gesprochenem Ende . 

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