Aktuelle Podcast Episode

"Kultur beginnt im Herzen jedes Einzelnen"

- Johann Nepomuk Nestroy -

Dienstag, 12. Mai 2026

Hardline 29.04.2026

Konzert-Kritik Hardline + Sevi  29.04.2026 ,  " Rex "  Bensheim     


Sonniger  " Spät - April - Abend "  im Musiktheater  " Rex "  in Bensheim .  Der amerikanische Sänger Johnny Gioeli  ( u.a.  " Axel Rudi Pell " )  hat sich mit seinen italienischen Musiker:innen und der Bulgarischen Band Sevi ,  als Special Guest ,  für den  " Musiktempel "  an der Hessischen Bergstrasse angekündigt und rund 300 Musikbegeisterte sind seinem Ruf  ( viele in Pell oder Hardline - T - Shirts gekleidet ) ,  Mitte der Woche ,  gefolgt . 


Pünktlich um 20:00 Uhr  betreten dann Sängerin Svetlana  " Sevi "  Bliznakova ,  Bassist Rally Velinova ,  Schlagzeuger Nick Nikolaev und Gast - Gitarrist Alexi Khoury die in buntes Licht gehüllte Bühne und liefern in den nächste 45 Minuten eine Mischung aus Heart - Hard - Pop - Rock ab .  Im Mittelpunkt steht Sängerin Svetlane mit ihrer ausdrucksstarken ,  kraftvollen Stimme hervorragend begleitet von ihren drei Mitmusikern .  Velinova und Nikolaev bilden dabei das starke Rhythmusgerüst der mal eingängigen ,  mal etwas vertrackteren Songs und auch der erst vor 10 Tagen als Aushilfe zur Band gestoßene Alexi Khoury wirbelt auf seinem Instrument als würde er schon immer dazu gehören . 




Los geht es nach einem kurzen Intro mit  " Ghosts "  und  " Am I Alive ? "  vom 2023 er Album  " Genesis "  bzw. der 2019er Veröffentlichung  " Follow Me " .  Ist das Publikum zunächst noch etwas zurückhaltend ,  ändert sich dies von Minute zu Minute ( leider ist die Musik und die Band den meisten im Saal noch nicht sonderlich bekannt und die CD`s im Vorfeld kaum zu erstehen ) ,  denn die Livepräsentation überzeugt dann alle doch recht schnell und Fäuste werden im Publikum gereckt und kräftig mitgeklatscht .  Tolle Sängerin mit Ausstrahlung und Stimme ,  eingängige Melodien ,  mal  " akustisch "  und zart ,  dann wieder hart und ein wenig düster .  " The Art Of War " ,  " Insane " ,  " Vampire Love "  und  " The Spell "  folgen als nächstes und zeigen die Spannbreite der Sevi - Songs .  "Evanescence "  und " Halestorm "  können vielleicht ein wenig Orientierungshilfe geben ,  wobei der Sevi - Sound doch seine eigenen Akzente hat ,  schließlich ist die Band seit 2010 aktiv .  Die Rhythmusabteilung groovt relaxt ,  es wird ein wenig  " gepost "  und Gitarrenläufe werden in den Raum gefeuert .  " Higher Than The Stars " ,  " Don`t Hesitate " ,  " To Hell And Back "  sowie  " World That Doesn`t Fit "  bilden dann das restliche starke Set der 4 Bulgar:innen die unter großem Applaus dann gegen 20:45 Uhr die Rex - Bühne äußerst zufrieden verlassen .   


21:15 Uhr .  Das Saallicht erlischt .  Ganz relaxt betreten Schlagzeuger Marco Di Salvia ,  Bassistin Anna Portalupi ,  Gitarrist Luca Princiotta und Keyboarder / Backgroundsänger Alessandro Del Vecchio die recht schlicht gehaltene Bühne  ( links und rechts auf der Bühne lediglich zwei Projektionsflächen für Lichteffekte ) .  Los geht es gleich mit dem neuen und titelgebenden Song  " Shout "  vom vor einer Woche veröffentlichten 8. Studioalbum .  Als Sänger Johnny Gioeli hierzu auf die Bühne kommt steigt das Energielevel sofort auf 100% und greift sofort auf alle Anwesenden auf und vor der Bühne über . Er kann nicht nur singen wie ein junger Gott ,  sondern  reist mit seiner Energie und positiven Ausstrahlung einfach Jede/n mit .  Wer einen solchen Frontmann hat kann eigentlich nichts falsch machen und genau das passiert heute Abend auch .  " Rise Up " ,  " Dr. Love "  und  " Bad Taste "  folgen als nächstes .  Marco Di Salvia und die Dauergrinsende Anna Portalupi treiben den Groove voran ,  Alessandro Del Veccio lässt die Melodien erklingen und singt wie ein zweiter Leadsänger im Background und Gitarrist Luca Princiotta schießt ein Klasse - Solo nach dem Anderen in die tobende Menge .  Hier wird mitgesungen ,  geklatscht und den spaßigen  ( aber auch ernsten )  Ansagen von Johnny Gioeli gelauscht .  




Überhaupt ist neben der hochklassigen Musik auch viel Entertainment und Spaß auf der Bühne angesagt .  Selten so viele lachende Gesichter auf der Bühne gesehen  -  die Band hat Spaß miteinander und das überträgt sich einfach auch auf das Publikum .  Es wird sich gegenseitig geärgert und veräppelt - gerade zwischen Gioeli ,  Del Vecchio und Portalupi geht es heiß her  ( " Falsches Geburtstags - Ständchen " ,  " Freibier " ,  " Bassgriffe " ,  " Keyboardmelodie " ,  " wer bekommt mehr Applaus "  oder die  " Lektion wann das Publikum jubeln muss , wenn der Sänger das neuste und beste Album präsentiert " ) .  Mit  " When You Came Into My Life "  bieten Hardline dann auch ein Scorpions - Cover mit dazugehöriger Vorgeschichte der befreundeten Bands auf .  Bei einem Besuch in New York zum ersten Mal gehört ,  musste der Song unbedingt auf`s neue Album . 















" Everything " ,  " Danger Zone " ,  " Life`s A Bitch "  und  " In The Hands Of Time "  werden anschließend ohne Verschleißerscheinungen weiterhin mit einer wahnsinnigen Energie dargeboten .  Die kraftvolle Stimme Gioelis ,  der pumpende Groove mit dementsprechender Körperhaltung ,  die leichtfüßigen Soli und der Chorgesang - einfach großartig .  Nach dem anschließenden kurzweiligen Keyboard - Solo inklusive Klassikteil wird mit  " 31 - 91 "  und den beiden Top - Songs des Debut - Albums  " Double Eclipse "  namentlich  " Hot Cherie " ,  mit gaaaanz viel Publikums - Gesang und dem laut Tobias Sammet  ( Avantasia , Edguy und Radio Bob Moderator )  leicht schlüpfrigen  " Rhythm From A Red Car "  das reguläre Set nach 75 Minuten hochklassig beendet .  " Standing Ovations " ,  lautes rhythmisches klatschen und enthusiastische  " Zugabe " - Rufe ... die Band kehrt auf die Bühne zurück ,  kokettiert ein bisschen mit der Menge der Zugabe - Songs und liefert dann mit  " Takin` Me Down "  sowie  "  Fever Dreams "  noch einmal 20 Minuten Vollgas - Rock und entlässt gegen 22:50 Uhr ein glückliches und hochzufriedenes Publikum in die laue Frühlingsnacht . 






Sonntag, 10. Mai 2026

Musik von " Down Under "

Rockmusik aus Australien 


Rockmusik aus Australien ist uns schon lange bekannt und selbstverständlich geworden aber oftmals gar nicht bewusst ,  dass die Bands tatsächlich aus dem Land  " Down Under "  stammen  ( und nicht wie man oft denkt aus den  U.S.A. ) .  Um hier ein klein wenig Licht ins umfangreiche Repertoire australischer Bands zu bringen ein paar  " bekannte "  Beispiele einfach nur zum Schauen  ( nicht ganz so  " umfangreich " aber auch spannend zu gucken wie es in Neuseeland oder z.B.  Afrika aussieht ... ihr würdet Euch wundern ! ) .  Musik ist einfach weltumspannend und es gibt überall tolle Musik für den eigenen Musikgeschmack zu finden !!!  Rock ,  Pop ,  Blues ,  Jazz ,  Klassik ,  Weltmusik ,  Singer / Songwriter ,  Rap ,  Techno ...







Freitag, 8. Mai 2026

Hardline

 Johnny Gioeli und Co.


Die 1991 von den Brüdern Johnny Gioeli  ( Gesang )  und Joey Gioeli  ( Gitarre )  in Los Angeles gegründete Hard Rock Band  " Hardline "  sorgte bereits in ihren Anfangstagen für Aufsehen ,  war " Journey " - Gitarrist Neal Schon doch ebenso Mitglied der Ur - Formation wie der heutige  " Journey "  -  und ex " The Dead Daisies "  sowie  " Bad English "  Schlagzeuger Deen Castronovo .  Diese Formation ,  ergänzt durch Bassist Todd Jensen ,  veröffentlichte dann gemeinsam 1992 das umjubelte Debut  " Double Eclipse "  mit der Hitsingle  " Takin` Me Down "  und dem Ohrwurm  " Hot Cherie " .  Schon ,  Castronovo und Jensen verließen dann anschließend aber wieder Hardline und die Band löste sich trotz Erfolg auf .  Erst 2002 ,  gemeinsam mit Bobby Rock am Schlagzeug ,  Michael T. Ross an den Keyboards ,  Chris Maloney am Bass , den beiden Gioeli Brüdern und den Gitarristen Joey Tafolla und Josh Ramos erschien das Nachfolgealbum  " II " .  " Live At The Gods "  zeigt im Jahr 2003  dann einen Mitschnitt vom Headliner - Auftritt beim englischen  " The Gods - Festival "  ( 2002 )  in Bradford .  Nach dem 2009er Album  " Leaving The End Open "  mit Jamie Brown am Bass und Atma Anur am Schlagzeug löst sich die Band erneut auf . 


2011 kommt die Band erneut zurück und mit runderneuerter Mannschaft um Sänger Johnny Gioeli ,  Gitarrist Josh Ramos ,  Bassistin Anna Portalupi ,  Gitarrist Thorsten Koehne ,  Schlagzeuger Francesco Jovino und Hauptsongwriter ,  Keyboarder und Backgroundsänger Alessandro Del Vecchio erscheint 2012 Studioalbum Nummer 4  " Danger Zone " .  Johnny Gioeli veröffentlicht mit seiner Band seither  ( er ist auch Leadsänger bei der Band des deutschen Gitarristen Axel Rudi Pell )  regelmäßig in etwas längeren Abständen Platten .  So erschien im Jahr 2016  " Human Nature " ,  2019  " Life " ,  2021  " Heart ,  Mind And Soul "  und gerade ganz frisch 2026 die neue Studioveröffentlichung  " Shout "  mit anschließender , dazugehöriger Tour .  Zum aktuellen Line - Up gehören hier neben Gioeli ,  Portalupi und Del Vecchio noch Gitarrist Luca Princiotta und Schlagzeuger Marco Di Salvia . 

Mittwoch, 6. Mai 2026

Jan Wehn / Davide Bortot " Könnt Ihr Uns Hören ? "

Buch-Kritik Wehn / Bortot  " Könnt Ihr Uns Hören ? " ,  ullstein 

Mit ihrer  " Oral History Des Deutschen Rap "  nehmen uns die Autoren Jan Wehn und Davide Bartot mit auf eine  Art  " Interview - Reise "  in die aktuellste deutsche Musik -  und deren Entstehungsgeschichte .  Das im Mittelteil mit zahlreichen Bildern versehene Taschenbuch umfasst dabei  ein Seitenzahl von 463 inklusive Personenverzeichnis der an diesem Buch beteiligten Interviewpartner:innen .  



















In Gesprächsform mit den unterschiedlichsten Protagonisten von Sido ,  Beginner ,  K.I.Z.  ,  Smudo von den Fantastischen Vier ,  Trettmann ,  Samy Deluxe ,  Sookee ,  Peter Fox ,  Scope ,  Marteria ,  Visa Vie ,   MC Bogy oder Moses Pelham wird hier die Geschichte des HipHop vom Beginn `82 / `83 bis heute  ( 2019 )  in einer Art  " Aneinanderreihung "  nacherzählt .  Persönliche erste Begegnungen mit der Musik ,  Erfahrungen in und mit der Szene und Herkunft des Ganzen werden individuell geschildert .  HipHop ,  Break Dance ,  erste Musikclips ,  Reportagen ,  Musiksendungen  -  alles in den Unterschiedlichen Erinnerungen der rund 100 Personen ,  mit denen die beiden Autoren Gespräche geführt haben .  Gestartet zunächst eher als  " Parodie - RAP " ,   bis in den frühen 80er Jahren  "Real - RAP "  von Angehörigen der HipHop - Szene aufgeführt wurde .  5 Zeitepochen des   " Deutschen RAP "  mit  " Die Anfänge: 1983 - 1994 " ,  " Die Neuzeit: 1994 - 2003 " ,  " Die Berliner Republik: 1998 - 2007",  " Die Postmoderne: 2006 - 2015 "  und  " Die Jetztzeit: 2015 - 2019 "  werden so dargestellt .  Spannend zu lesen .  Gerade die unterschiedlichen Blickwinkel eröffnen ein weites Spektrum die Szene und Inhalte nach zu vollziehen . 

Montag, 4. Mai 2026

Masterplan 21.04.2026

Konzert-Kritik Masterplan + Cave  21.04.2026 ,  " Rex "  Bensheim 


19:54 Uhr ,  das Saallicht im Musiktheater Rex in Bensheim erlischt und die aus Ludwigsburg stammende Band Cave betritt die Bühne im mit über 200 Fans am Dienstag Abend recht gut besuchten ehemaligen Lokschuppen an der Bergstrasse .  Die Band hat gerade ihre zweites Studioalbum veröffentlicht und startet gleich fulminant mit dem Titelgebenden  " Promised Land " in die folgenden starken 50 Minuten .  " This Is Us "  wird dann von Sänger Tommy Laasch  ( ex - Chinchilla ) ,  Gitarrist Chris Lorey ,  Bassist Roberto Palacios ,  Schlagzeuger Chris Schwinn und Gast - Keyboarder Richie Seibel  ( Ivanhoe )  gefolgt von  " Rise " ,  dynamisch und mit viel Spielfreude präsentiert .  Hard and Heavy mit progressiven Elementen ,  tollen Soli und nicht nur wegen einer Stimme vergleichbar mit Tobias Sammet erinnert mich das Ganze ein wenig an Edguy .  Mal verspielt und dann wieder voll auf die  " 12 " ,  wirklich tolle Musik aus dem Schwaben - Ländle.   Die Metal - Hymne  " Screaming For A Saviour " ,  " Ghost In The Mirror "  und  das sehr flotte " Sizzling Seas "  folgen als nächstes .  Die auf dem Debutalbum  " Out The Cave "  noch von ex - Metal Church - Sänger Ronny Munroe eingesungene Ballade  " Like A True Father "  wird von Tommy Laasch großartig gesungen und zeigt ,  dass er sich hinter Munroe  ( " wahrscheinlich hat es ihm in Deutschland nicht gefallen "  Laasch )  nicht verstecken muss  -  ganz im Gegenteil !





Mit  " Power Of Rock " ,  welches die Schnittmenge der Cave Songs irgendwo zwischen Masterplan ,  Savatage ,  Helloween oder Edguy gut beschreibt ,  dem stampfenden  " Hero "  und dem Abschlusssong  " Rat In A Hole "  beenden um 20:45 Uhr die fünf Jungs ,  die auch einige Fans im Publikum mitgebracht haben ,  ein kraftvolles Set starker Rocksongs und hinterlassen ein perfekt vorgewärmtes und hoch zufriedenes Publikum . 


Nach einer gut 30 minütigen Umbaupause betreten dann gegen 21:15 Uhr ,  ganz ohne großes Brimborium ,  Sänger Rick Altzi ,  Gitarrist Roland Grapow ,  Bassist Jari Kainulainen ,  Keyboarder Alex Mackenrott und Gast - Schlagzeuger Marcus Dotta die mit einem Masterplan - Backdrop und zwei seitlichen Bannern gestaltete Rex - Bühne .  Los geht es mit  " Chase The Light "  ( vom im Juni erscheinenden neue Album  " Metalmorphosis " ) ,  bei dem es kurz kracht  ( da ist wohl gerade etwas kaputt gegangen ... Box ? )  und dem sehr frühen  " Enlighten Me " .  Der Sound ist noch nicht ganz da wo er sein soll und auch Rick Altzis Stimme kämpft mit einer kräftigen Erkältung .  Trotzdem kommen die beiden Songs bereits energisch und mit viel Spielfreude vorgetragen von der Bühne .  Kurze Rückmeldung aus dem Publikum  ( nach Nachfrage von Roland Grapow ) ,  dass die Gitarre zu laut und der Gesang zu leise ist und prompt ist der Sound perfekt.  Keyboards lauter ,  Gesang lauter und Altzis Stimme ist jetzt warm und kraftvoll wie immer .  Tolle Kommunikation zwischen Band ,  Publikum und Soundmann.  " Spirit Never Die "  bläst jetzt von der Bühne und auch  " Lost And Gone "  lässt keine Wünsche übrig .  Kainulainen und Dotta treiben den Rhythmus voran ,  Grapow zelebriert wunderbare Soli und gemeinsam mit Mackenrott erklingen tolle Melodien ,  bei denen sich auch Altzi gesanglich austoben  oder das begeisterte Publikum zum Mitmachen animieren kann . 





Die bunt gemischte Truppe  ( Kainulainen lebt als Finne in Norwegen ,  Altzi in Schweden ,  Dotta ist Brasilianer ,  Grapow lebt als  " Hamburger Jung`"  in der Tschechei und Mackenrott in Hamburger )  macht dann sogleich eindrucksvoll mit  " Crimson Rider "  und  " Back For My Life "  weiter .  Das Publikum feiert die Band mit rhythmischen Klatschen ab und sorgt so für sehr zufriedene Gesichter auf der Bühne !  Die Songankündigungen von Rick Altzi sorgen immer wieder für Verzückung bei Einzelnen Fans im Saal und so werden auch Songs wie das folgende  " Through The Storm "  und  " Kind Hearted Light "  begeistert aufgenommen . 





" Keep Your Dream Alive "  sorgt dann für einen Gänsehautmoment und kräftigen Energieschub aufgrund seines Textes .  Positive Energie in musikalischer Reinform !!!  Der in die aktuell Zeit passende Song  " Crystal Night "  rüttelt dann wieder dementsprechend alle Anwesenden wach und zeigt einmal mehr ,  dass man tolle Metal - Songs mit wichtigem textlichem Inhalt wunderbar verknüpfen kann !  Der neue Midtempo - Song  "  Shadow Man "  ( top !!! )  ,  " Soulburn "  und  " Heroes "  beenden dann nach gut 70 Minuten das reguläre Set .  Nach enthusiastischem Applaus und  " Zugabe " - Rufen kehren die Fünf auf die Bühne zurück und  zelebrieren bei  " Crawling From Hell "  eine ausführliche Bandvorstellung inklusive jeweiliger Soli plus dem melodischen Einmünden in  " Burn "  von Deep Purple .  Der von Roland Grapow geschriebene Helloween - Song  " The Time Of The Oath "  vom gleichnamigen Album beschließt dann würdig einen grandiosen Konzertabend mit zwei tollen  " Heavy - Power - Prog - Metal - Rock " - Bands nach 90 bzw. insgesamt 140 Minuten .