CD-Kritik The Damn Truth " The Damn Truth " , Frontiers
" The Damn Truth " aus Montreal ( Kanada ) mit ihrem selbstbetitelten 4. Album aus dem Jahr 2025 für Freund*innen des Sounds des Hard - und Classic - Rocks der 60er und 70er Jahre . Sängerin / Gitarristin Lee - La Baum , Gitarrist / Backgroundsänger Tom Shemer , Bassist / Backgroundsänger PY Lettelier und Schlagzeuger / Backgroundsänger Dave Traina präsentieren dabei 12 Songs bei einer Spielzeit von 43 Minuten . " Be Somebody " startet mit Akustikgitarre und Gesang bevor der Song explodiert und die schöne , raue Stimme mit kräftigen Rockriffs unterstützt wird und der Song herrlich nach vorne prescht . Toller Wechsel zwischen ruhigen und harten Parts . Top Einstieg ! " I Just Gotta Let You Know " startet wieder mit Gitarre und Gesang und flottem Beat . Moderne Classic - Rock - Gitarren und intensiver Gesang mit großartigem Groove . Ein Song der das Publikum bei Liveauftritten ganz bestimmt mitreißt . " Love Outta Luck " mit Bass - und Schlagzeugbeginn groovt erneut und erinnert an den Beat der Blues Pills . Tolles Gitarrensolo , es wird mit der Betonung der einzelnen Bandmitglieder gespielt , inklusive Mitklatschmöglichkeit . " If I Don`t Make It Home " beginnt dann wesentlich ruhiger . Gesang , Akustikgitarre , Schlagzeug - erinnert mich ein wenig an Melissa Etheridge . Intensive Gefühle , tolle Melodie und schöner Text sowie Dramatik . Mit " Better This Way " wird es tanzbar . Schöner Beat , die tolle Stimme von Lee - La , Backgroundchöre . Ein Sommer - Song . " Mirror Mirror " mit leicht orientalischen Gitarren schiebt wieder flott vorwärts und verbreitet gute Laune . Tolles Gitarrensolo ! " All Night Long " ist ein galoppierender Rocker und startet mit der Gitarre auch gleich so. Bass und Schlagzeug treiben das Ganze an und Gitarren sowie Gesang folgen . Ein wilder Rocker mit intensivem Gitarrenpart . Das mystisch beginnende "The Willow " mit Akustikgitarre und Gesang der an Robert Plant von Led Zeppelin erinnert , zeigt die Band dann nochmal von einer anderen Seite . Ruhig und gleich wieder explodierend . Stark ! " Addicted " hat dann einen sehr modernen Anstrich - speziell im Beat und Gesangsstil ( fast schon Sprechgesang ) . Wieder schönes Gitarrensolo ! " Killer Whale " rockt im Midtempo - Bereich und überzeugt wieder mit toller Gesangsperformance . Ein wenig Amanda Marshall steckt da auch drin . Der eigentliche Abschluss - Song des Albums " The Dying Dove " mit Hammondorgel - Start , Akustikgitarren und Schlagzeugbeat spielt dann erneut mit lauten und leisen Passagen . Das rückt noch einmal die Stimme in den Vordergrund , die Background - Chöre sind noch einmal toll zu hören und beschließen gleichzeitig dieses preisgekrönte Album eindrucksvoll . " Be Somebody " in einer reduzierten Version wurde der CD als Bonus am Schluss noch hinzugefügt . Tolle Band , tolle Scheibe !






