Aktuelle Podcast Episode

"Kultur beginnt im Herzen jedes Einzelnen"

- Johann Nepomuk Nestroy -

Mittwoch, 8. April 2026

Frauen Hard Rock und Metal - Bands

 Frauen - Power im Hard Rock und Heavy Metal




Was Ende der 60er Jahre ,  Anfang der 70er Jahre noch fast undenkbar war ,  mussten sich die weiblichen Rock - Musikerinnen doch mit reichlich Vorurteilen auseinander setzen ,  wurden nicht ernst genommen und versucht sie auszunutzen ,  hielten sich leider auch in den 80er Jahre diese meist männlichen Vorurteile weiterhin hartnäckig und nur wenige rein weiblich Bands schafften es doch ernstgenommen zu werden und im Musikbusiness Fuß zu fassen .  Gruppen wie die Runaways ,  aus denen später die Solokünstlerinnen Joan Jett und Lita Ford hervor gingen  ( ja auch Cherie Currie machte solo weiter )  mussten hart kämpfen und auch später hatten es Bands wie Girlschool und Rock Goddess nicht leicht im Männer dominierten Hard Rock und Metal Geschäft . 




Ein gewichtiges Wort in der Akzeptanz von weiblichen Bands hat hier sicherlich Lemmy Kilmister von Motörhead gespielt .  Schon früh kooperierte er musikalisch mit den Ladies von Girlschool und auch Doro Pesch  ( Warlock )  gehörte früh zu seinen Protegés .  Vixen im Hair Spray Hard Rock oder Rockbitch mit harten Klängen und provokanter Bühnenshow öffneten weitere Musikbereiche und spätestens seit den 00er Jahre sprießen immer mehr reine Frauen - Rock - Bands aus dem Boden ( ja im Pop - Rock - Bereich gibt es diese wie z.B. die Bangles oder Heart auch ) . 




Die hier vorgestellten und mit CD - Covern abgebildeten Bands bilden nur einen kleinen Ausschnitt an Gruppen mit weiblicher Bandbeteiligung ( hier meist reine Frauenbands außer Rockbitch und Frozen Crown )  dar aber es gibt inzwischen glücklicherweise im Rock , Metal und Punkbereich ganz viele gemischtgeschlechtliche Bands völlig unterschiedlicher musikalischer Ausrichtung .  Von Nightwish ,  Arch Enemy ,  Benedictum ,  Jinjer ,  Holy Moses ,  Within Temptation über League Of Distortion ,  District 97 ,  Lovebites ,  April Art ,  The Donnas ,  Mothers Finest ,  Battle Beast ,  Zed Yago oder Halestorm ,  The Pretty Reckless ,  Headpins , Laos ,  Crucified Barbara ,  Lee Aaron , Suzy Quatro ,  Linkin` Park ,  Seraina Telli ,  Blue Medusa  ( mit Alissa White - Gluz ) ,  The Baboon Show und Delain .  Die Liste kann heute glücklicherweise problemlos fortgesetzt werden .  Schön das hier die Gleichberechtigung doch langsam Einzug gehalten hat ,  wenn die Musikerinnen aber sicherlich noch immer mit einigen Klischees zu kämpfen und diese zu widerlegen haben .  Antesten ,  abfeiern ... es lohnt sich !





Montag, 6. April 2026

The Jakob Manz Project " The Answer "

 CD-Kritik Jakob Manz Project  " The Answer " ,  A.C.T.

Unter der Unterschrift  ": young german jazz "  präsentiert uns Altsaxophonist Jakob Manz gemeinsam mit Pianist / Keyboarder Hannes Stollsteimer ,  Bassist Frieder Klein ,  Schlagzeuger Paul Albrecht ,  Perkussionist Karl - F. Degenhardt und den Gästen Lionel Loueke  ( Gesang und Gitarre ) ,  Matthias Schriefl  (Alphorn und Trompete )  sowie Alexandra Stollsteimer  ( Geige )  2024  mit  " The Answer "  10 abwechslungsreiche Jazz - ( Rock ) - Stücke bei einer Gesamtlaufzeit von 46 Minuten .  Gleich mit dem Titelstück  " The Answer "  wird im Stil von  " Doldinger Passport "  mit einem starken Beat ,  funky Bass und modernem Klang los gespielt .  Keyboard im Orgelsound und Saxophon ,  welches auch gerne improvisiert ,  bilden den Mittelpunkt dieses starken Beginns .  "Voyage Suréel "  mit afrikanisch klingendem Gesang ,  Trommeln  ( Bongos )  und wieder starkem Saxophon erklingt als nächstes .  Flotter Beat ,  Tempowechsel,  Bass - Solo ,  jazzigen Improvisationen auf der Gitarre  -  ein abwechslungsreiches Stück welches auf dem starken Rhythmus basiert .  " When Weasles Fly " wirkt dann leichter und ist mit reichlich Perkussion versehen .  Wieder ein starker und flotter Rhythmus mit dem Saxophon als Lead - Stimme .  Ein ruhiges Piano Intermezzo wird von einem wilden Saxophon - Percussion Teil abgelöst .  Klingt ein bisschen wie die Jazzrausch Bigband .  Das schwere ,  tiefgründige  " Ade "  mit ruhigem Piano - Start und dem hinzukommenden Saxophon / Bass /  Schlagzeug folgt bevor funky Bläser in  " Keep On Burning "  das Zepter übernehmen .  Ein frischer Klang mit Trompete ,  inklusive Solo ,  plus Alphorn sind zu hören .  " La Rêve Du Papillon "  ist dann wieder sehr rhythmuslastig .  Vertrackt ,  leicht orientalisch mit Geige .  Das ruhige Violinen - Intermezzo in der Mitte des Songs wird zum Ende hin mit zunehmender Geschwindigkeit aufgelöst .  " Isla Sorna "  mit seiner verschleppten Melodie ,  Trommeln und dominierendem Saxophon nimmt dann kräftig Geschwindigkeit heraus und arbeitet mit  " Flöten - Soundeffekten " .  " Einsatz Live "  bildet im Anschluss mit seinem treibenden Rhythmus den passenden Kontrast .  Pianobeginn ,  Saxophon und toller Bass kommen hinzu .  Wieder sehr funky beim durch Piano und Saxophon geprägten Song .  Kurze Tempoverschleppung und zum Schluss wieder mit mehr  " Schmackes " .  Das mit einer tollen Saxophon - Melodie versehene und mit Piano begleitete ,  ruhige " Prospering "  stellt Song Nummer neun dar .  Tolles ,  ruhiges Bass - Solo mit dezenter Schlagzeug - Piano - Begleitung schafft Atmosphäre .  Dem wilden Ausbruch zum Schluss folgt ein ruhiges Piano - Ende .  " Crossroads "  mit einem Saxophon - Piano Beginn ist dann zum Abschluss ein reduziertes aber dramatisches Ende und beschließt eine tolle ,  abwechslungsreiche  " Jazz - Rock - Funk - CD " .  Macht Spaß !

Samstag, 4. April 2026

Bernd Leix " Bachrauschen "

 Buch-Kritik Bernd Leix  " Bachrauschen " ,  Gmeiner


Bei seinem neusten Roman  " Bachrauschen " ,  dem 13. ,  lässt Autor Bernd Leix seinen Karlsruher Hauptkommissar Oskar Lindt gemeinsam mit seinem Team erneut im Schwarzwald ,  rund um Freudenstadt ,  am Ufer des Forbachs ermitteln .  Hier im Christophstal wird die Naturfotografin und Lehrerin Adelheid Kramer mit einer Sense erstochen aufgefunden .  Hat das Ganze etwas mit den Vorbereitungen und Umbaumaßnahmen zur Gartenschau im Tal X zu tun ?  Oder mit der Beziehung zu Gewässerbiologe Alexander Jacobs bzw. " Einsiedler "  Kuno Kranich ?  Trifft hier Historie auf Gegenwart und das Motiv mehr dort vermuten ?   All` das muss das Team aus Karlsruhe gemeinsam mit den Kolleg:innen aus Freudenstadt klären  -  schließlich ist es ja nicht der erste gemeinsame Fall mit allen guten und schlechten Bekannten .  Ein wiederum von Autor Bernd Leix sehr gemütlich beschriebener Kriminalfall ,  der viel Zeit und Muse lässt die Schwarzwaldatmosphäre aufzusaugen .  Kein  " High - Speed - Krimi "  der trotzdem aber mit einem überraschenden Ende aufwarten kann .  261  "entspannte"  Seiten ,  inklusive leckerem Essen und Trinken ,  netten Menschen ,  Landschaftsbeschreibungen und Entschleunigung ,  die gerade als Urlaubsroman hervorragend geeignet sind  -  Hektik Fehlanzeige !


Donnerstag, 2. April 2026

Primal Fear " Domination "

 CD-Kritik Primal Fear  " Domination " ,  RPM

Mit 13 hochklassigen Heavy Metal Hymnen melden sich 2025 die runderneuerten Primal Fear um Bassist Mat Sinner und Sänger Ralf Scheepers zurück .  Gemeinsam mit Rückkehrer Magnus Karlsson  ( Gitarre ,  Keyboards ) ,  Schlagzeuger André Hilgers ( Bonfire , Rage , Axxis , Sinner )  und Gitarristin Thalia Bellazecca  ( Angus McSix )  beackern sie das weite Feld des Power Metals in all` seinen Facetten .  Los geht es mit dem hymnischen Nackenbrecher  " The Hunter " .  Eindringlicher Gesang von Ralf Scheepers mit einem Refrain der im Ohr hängen bleibt .  " Destroyer "  stampft in bester Priest - Manier nach vorne .  Gitarre ,  Bass und Schlagzeug pumpen den Rhythmus nach vorne ,  stakkato und starke Sologitarre .  " Far Away "  mit Double - Bass legt in Geschwindigkeit noch einmal eine Schippe drauf  und könnte durchaus auch von Helloween stammen .  Mit dem Bandnamen - Song  " I Am The Primal Fear "  schaffen sich die fünf Musiker:innen schließlich für zukünftige Liveauftritte ihre eigene Hymne .  Schwerer Riff ,  erinnert an Songs von Dream Evil . Top !!!  " Tears Of Fire "  schlägt in eine ähnliche Richtung .  Power ,  Melodie und die Sirenenstimme von Scheepers .  Primal Fear  " at it`s best " .  " Heroes And Gods "  startet mit Fantasy - Klängen um dann in einen weiteren stampfenden ,  treibenden Power - Metal - Song einzumünden .  Irgendwo zwischen Judas Priest und Axxis .  Den Mittelteil mit Song Nummer sieben bildet das Instrumental  " Hallecinations "  welches Klavierklänge aufweist und das Tempo etwas verlangsamt .  Tolle musikalische Verschnaufpause mit starker Melodie der Gitarren .  " Eden "  ist dann ein etwas schleppender Song und stellt so etwas wie die Powerballade des Albums dar während das anschließende  " Scream "  dann wieder ordentlich nach vorne marschiert .  " The Dead Don`t Die "  kommt dann ganz tief aus dem Bauch  -  ein wahrer Midtempo - Headbanger mit Gitarrensoloelementen .  " Crossfire "  steigert das Tempo wieder und spielt mit  bedrohlichem Gesang in der Strophe und melodiöserem ,  aufhellenden Refrain .  Ein wahres  Thrash - Metal - Stück mit Grüßen an  " The Hu "  folgt mit dem vorletzten Song  " March Boy March " .                " A Tune I Won`t Forget "  beschließt schließlich nach 59 Minuten mit Streicherklängen ,  Piano ,  Leonard Cohen - mäßigem Gesang zu Beginn und dann noch einmal schwerem ,  hymnischen Ausbruch zum Ende ein großartiges Power - Metal - Album und lädt ein sofort wieder die Repeat Taste zu drücken . 

Dienstag, 31. März 2026

Jadis 06.03.2026

Konzert-Kritik Jadis  06.03.2026 ,  " Das Rind "  Rüsselsheim 


Freitag Abend Anfang März 2026 und rund 150 Progfans sind zu einem der drei Konzerte von Jadis auf deren kleiner Frühjahrstour ins  " Rind "  nach Rüsselsheim gekommen .  Anlass der Kurzrundreise ist die Veröffentlichung der  " Remastert und Expanded Edition "  des 94er Albums  " Across The Water " ,  welches an diesem Abend in Gänze gespielt werden soll .  Die Bühne ist an diesem Abend recht schlicht gehalten ,  in warmes Licht getaucht und die Instrumente stehen bereit ,  als die Band gegen 20:20 Uhr  ( ein bisschen verspätet ,  da die Musiker dachten das Konzert würde erst um 21:00 Uhr starten und sie sich zuvor noch  " ausgeruht "  und etwas gegessen haben )  die Bühne betritt . 


Los geht es zunächst mit den sogenannten  " Band Favorites " .  " Sleepwalk "  in typischem Neo - Prog - Stil wird mit seinem langen instrumentellen Beginn als Einstieg von Gitarrist und Leadsänger Gary Chandler ,  Keyboarder und Backgroundsänger Martin Orford ( ex - IQ ) ,  Schlagzeuger Steve Christey und Bassist Andy Marlow präsentiert .  Wenn einzelne Instrumente und Klangelemente auch soundtechnisch etwas unterpräsentiert wirken ( wird im zweiten Konzertteil besser ) ,  kommt die musikalische Stimmung sofort auf den Punkt .  Gary Chandler ist gut bei Stimme ,  Orford untermalt den Song stilvoll ,  liefert kontrastreiche Backing - Vocals und Christey / Marlow liefern den nötigen Groove .  " Where In The World " ,  " Asleep In My Hands "  und  " Wood Between The Worlds "  folgen als nächsten und das Publikum nimmt diese begeistert auf .  Mal ruhig verträumt ,  mal mit treibendem Groove oder auch sphärischen Klängen  -  die Stimmung wechselt stetig .  Marlow steht oft mit geschlossenen Augen versunken im Beat auf der Bühne ,  Christey spielt sich scheinbar mühelos durch vertrackte Takte und die Harmoniegesänge von Orford und Chandler schmeicheln dem Ohr .  Mit kurzen Ansagen führt Chandler durch die einzelnen Songs und ein stetes Grinsen huscht über Orfords Gesicht .  " Something Else / Moody Brick "  ( tolles neues Stück vom hoffentlich bald erscheinenden neuen Album ) ,  das flotte  " In The Dark "  und das getragene  " Do You Know "  mit tollem Chorgesang im Refrain machen dort genau so weiter und überzeugen in ihrer Intensität .  Gänsehaut !  " View From Above "  mit seiner tollen Gitarren / Keyboard - Kombination inklusive drückender Rhythmusfraktion sowie  " Fading Truth "  ( wie schön ist doch mehrstimmiger Gesang )  beschließen schließlich das erste Set des Abends .  Begeistertes Publikum !  Die Band verlässt die Bühne in den kleinen ,  seitlichen Backstageraum .  Pause !





Nach einer  " unbeschreiblich langen "  Minipause von 7 Minuten kommt die Band bereits schon wieder im Klang des Intros von  " Across The Water "  auf die Rind - Bühne zurück um das 1994er Werk in  Gänze aufzuführen .  " Touch "  mit seinem tollen Groove und im Ohr hängen bleibender Melodie nimmt das Publikum sofort mit auf große Reise .  " In Isolation " ,  wieder toller Gesang und Gitarrenklänge von Chandler  ( die Keyboardklänge erinnern mich immer wieder ein bisschen an Alan Parsons )  und das Wechselspiel von Rhythmus und Intensität machen das Stück zu einem Wechselbad der Gefühle .  Ganz stark!!!  " As Daylight Fades "  mit seinem Gitarren - Keyboardbeginn zieht die Konzertbesucher:innen dann ebenfalls gleich wieder in ihren Bann und hat einen leichten Pink Floyd - Touch .  Ein wahrer Song zum Relaxen .  " Everywhere I Turn "  zieht das Tempo dann leicht an und man sieht den Musikern auf der Bühne an wieviel Spaß sie dabei haben .  Die Kommunikation mit dem Publikum wird kurz aber reichlich gesucht und wie fast immer im  " Rind "  wirkt alles sehr familiär .  " A Life Is All You Need "  beschreibt dann allen Anwesenden eindrucksvoll was tatsächlich nötig ist  " im Leben " .  " The World On Your Side "  mit akustischen und bombastischen Elementen  ( Neo - Prog in Reinkultur )  sowie  das kraftvolle  " No Sacrifice "  beschließen dann den zweiten ,  großartigen Teil des Konzertes und damit das Gesamtwerk  " Across The Water " .  Begeisterter Jubel bringt die Band dann im Anschluss für die Zugabe  " The Beginning And The End "  auf die Bühne zurück und das Stück vom Vorgängeralbum  " More Than Meets The Eye "  beschließt nach gut 140 Minuten stimmungs -  und würdevoll ein erneut ,  nach 2024 an gleicher Stelle ,  großartiges Konzert einer sehr harmonischen ,  sympathischen Band aus dem Vereinigten Königreich . 






Freitag, 27. März 2026

Sweet " Full Circle "

 CD-Kritik Sweet  " Full Circle " ,  Metalville

Eine wirklich starke Hard Rock / AOR - Scheibe liefert uns mit  " Full Circle "  die bereits seit den 70er Jahren aktive Classic Rock Band Sweet aus England ab in der heute allerdings nur noch das letzte überlebende Originalmitglied Andy Scott zu finden ist .  Mit dem großartigen Sänger  Paul Manzi am Mikrofon  ( er wird Ende 2026 zu  " Arena "  zurückkehren und dort Damian Wilson ersetzen )  werden  bei einer Gesamtspielzeit von 41 Minuten 11 moderne Hard Rock Songs geboten ,  die wahnsinnig viel Spaß machen .  Ob das alle  " Oldschool - Sweet  - Fans "  so sehen sei dahin gestellt ,  denn die Songs klingen frisch und keine bisschen in Nostalgie schwelgend .  In der Besetzung Andy Scott  ( Gitarre ,  Gesang ) ,  Bruce Bisland  ( Schlagzeug ,  Gesang ) ,  Paul Manzi  ( Lead - Gesang ) ,  Lee Small  ( Bass ,  Gesang ) ,  Tom Cory  ( Gitarre , Keyboards ,  Gesang )  und Adam Booth gibt die Band gleich mit  " Circus "  ein klares Statement ab .  Treibender ,  stampfender Rhythmus ,  tolle Leadstimme ,  Tempowechsel ,  die Gitarre schreit im Hintergrund  -  hier lassen die modernen Uriah Heep grüßen !  Starker Beginn .  " Don`t Bring Me Water "  startet mit eindringlichem Gesang .  Toller Refrain ,  Hard Rock in Reinkultur .  " Burning Like A Falling Star "  rockt etwas langsamer ,  setzt auf eine starke ,  eingängige Melodie ,  gesangsbetonter Rock - Disco - Song !  " Gibt es so etwas überhaupt noch ? " .  " Changes "  startet dann mit Gitarre und Rhythmusabteilung sowie Leadgesang von Andy Scott .  Erinnert an die 70er Jahre und den Start der Band .  Tolle und überraschende Abwechslung,  da Scott doch ganz anders als Manzi klingt .  Top !  " Everything "  startet dann sphärisch mit Gitarrenklängen und wartet erneut mit einer großartigen Melodie und Schwere auf .  Getragen aber kraftvoll .  " Destination Hannover "  erhöht dann wieder das Tempo und erinnert an Auftrittsorte der Band in Deutschland .  Ein wahrer  " on the road "  Song .  " Rising Up "   versprüht dann 80er Jahre Rocksong - Flair mit  " ruhigerer "  Strophe und leicht hymnischem  " Refrain " .  Rockig wird es dann wieder bei  " Fire In My Heart "  mit schönen Chören und eben treibendem Rhythmus .  " Defender "  mit leichtem Prog - Einschlag ,  ruhigem Strophenteil und kraftvollem Refrain macht dann wieder richtig Spaß  -  Manzi hat einfach eine tolle Stimme .  " Coming Home "  strahlt dann noch einmal viel positive Energie aus und das abschließende Titelstück  " Full Circle "  schließt im wahrsten Sinne des Wortes den Rock - Kreis mit Tempowechseln und einem spannenden ,  weil doch ungewöhnlichen Refrain und gesprochenem Ende .