Buch-Kritik Herbert Noack " Mörderisches Rottweil " , Gmeiner
Mit dem zweiten Fall um Kriminalkommissar Paul Zeller entführt uns Autor Herbert Noack erneut in die älteste Stadt Baden - Württembergs - nach Rottweil . Im dortigen Salinenmuseum findet Inge Kurz , die 1. Vorsitzende des Fördervereins , am Morgen nach einem Vereinsfest die ehemalige TK Elevator Testturmmanagerin Elke Schatz erhängt im Rundbau des Museums . Gemeinsam versucht das Team um Zeller , seine Kollegin Elli Jones , Spurensicherer Ulli Brenner und IT - Spezialistin Carla Zimmermann den Fall zu lösen . Sparzwänge durch die neue Staatsanwältin Sonja Beinhard erschweren die Ermittlungen ebenso wie das persönliche Schicksal Zellers ( die Verarbeitung des Todes seiner Lebenspartnerin ) als auch die unklare Motivlage . Was haben u.a. der Anwohner Sander , die Museumsteammitglieder Merkle , Gehrke und Klein oder Bauunternehmer Roland Bauer und seine Frau mit der Toten zu tun ? Warum müssen weitere Personen sterben ? Ein von Herbert Noack großartig geschriebener Krimi mit unerwarteten Wendungen und einer extrem spannenden und überraschenden Auflösung des Falls . Die Atmosphäre der Schauplätze , die persönlichen Lebensumstände der beteiligten Personen und der gesamte Plot werden einfühlsam und gut nachvollziehbar beschrieben - einfach ein toller Regionalkrimi . 275 Seiten die wie im Flug vergehen und Spaß machen zu lesen . Bin schon sehr auf das Debut von Zeller " Die Toten Von Rottweil " gespannt .
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