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"Kultur beginnt im Herzen jedes Einzelnen"

- Johann Nepomuk Nestroy -

Montag, 4. Mai 2026

Masterplan 21.04.2026

Konzert-Kritik Masterplan + Cave  21.04.2026 ,  " Rex "  Bensheim 


19:54 Uhr ,  das Saallicht im Musiktheater Rex in Bensheim erlischt und die aus Ludwigsburg stammende Band Cave betritt die Bühne im mit über 200 Fans am Dienstag Abend recht gut besuchten ehemaligen Lokschuppen an der Bergstrasse .  Die Band hat gerade ihre zweites Studioalbum veröffentlicht und startet gleich fulminant mit dem Titelgebenden  " Promised Land " in die folgenden starken 50 Minuten .  " This Is Us "  wird dann von Sänger Tommy Laasch  ( ex - Chinchilla ) ,  Gitarrist Chris Lorey ,  Bassist Roberto Palacios ,  Schlagzeuger Chris Schwinn und Gast - Keyboarder Richie Seibel  ( Ivanhoe )  gefolgt von  " Rise " ,  dynamisch und mit viel Spielfreude präsentiert .  Hard and Heavy mit progressiven Elementen ,  tollen Soli und nicht nur wegen einer Stimme vergleichbar mit Tobias Sammet erinnert mich das Ganze ein wenig an Edguy .  Mal verspielt und dann wieder voll auf die  " 12 " ,  wirklich tolle Musik aus dem Schwaben - Ländle.   Die Metal - Hymne  " Screaming For A Saviour " ,  " Ghost In The Mirror "  und  das sehr flotte " Sizzling Seas "  folgen als nächstes .  Die auf dem Debutalbum  " Out The Cave "  noch von ex - Metal Church - Sänger Ronny Munroe eingesungene Ballade  " Like A True Father "  wird von Tommy Laasch großartig gesungen und zeigt ,  dass er sich hinter Munroe  ( " wahrscheinlich hat es ihm in Deutschland nicht gefallen "  Laasch )  nicht verstecken muss  -  ganz im Gegenteil !





Mit  " Power Of Rock " ,  welches die Schnittmenge der Cave Songs irgendwo zwischen Masterplan ,  Savatage ,  Helloween oder Edguy gut beschreibt ,  dem stampfenden  " Hero "  und dem Abschlusssong  " Rat In A Hole "  beenden um 20:45 Uhr die fünf Jungs ,  die auch einige Fans im Publikum mitgebracht haben ,  ein kraftvolles Set starker Rocksongs und hinterlassen ein perfekt vorgewärmtes und hoch zufriedenes Publikum . 


Nach einer gut 30 minütigen Umbaupause betreten dann gegen 21:15 Uhr ,  ganz ohne großes Brimborium ,  Sänger Rick Altzi ,  Gitarrist Roland Grapow ,  Bassist Jari Kainulainen ,  Keyboarder Alex Mackenrott und Gast - Schlagzeuger Marcus Dotta die mit einem Masterplan - Backdrop und zwei seitlichen Bannern gestaltete Rex - Bühne .  Los geht es mit  " Chase The Light "  ( vom im Juni erscheinenden neue Album  " Metalmorphosis " ) ,  bei dem es kurz kracht  ( da ist wohl gerade etwas kaputt gegangen ... Box ? )  und dem sehr frühen  " Enlighten Me " .  Der Sound ist noch nicht ganz da wo er sein soll und auch Rick Altzis Stimme kämpft mit einer kräftigen Erkältung .  Trotzdem kommen die beiden Songs bereits energisch und mit viel Spielfreude vorgetragen von der Bühne .  Kurze Rückmeldung aus dem Publikum  ( nach Nachfrage von Roland Grapow ) ,  dass die Gitarre zu laut und der Gesang zu leise ist und prompt ist der Sound perfekt.  Keyboards lauter ,  Gesang lauter und Altzis Stimme ist jetzt warm und kraftvoll wie immer .  Tolle Kommunikation zwischen Band ,  Publikum und Soundmann.  " Spirit Never Die "  bläst jetzt von der Bühne und auch  " Lost And Gone "  lässt keine Wünsche übrig .  Kainulainen und Dotta treiben den Rhythmus voran ,  Grapow zelebriert wunderbare Soli und gemeinsam mit Mackenrott erklingen tolle Melodien ,  bei denen sich auch Altzi gesanglich austoben  oder das begeisterte Publikum zum Mitmachen animieren kann . 





Die bunt gemischte Truppe  ( Kainulainen lebt als Finne in Norwegen ,  Altzi in Schweden ,  Dotta ist Brasilianer ,  Grapow lebt als  " Hamburger Jung`"  in der Tschechei und Mackenrott in Hamburger )  macht dann sogleich eindrucksvoll mit  " Crimson Rider "  und  " Back For My Life "  weiter .  Das Publikum feiert die Band mit rhythmischen Klatschen ab und sorgt so für sehr zufriedene Gesichter auf der Bühne !  Die Songankündigungen von Rick Altzi sorgen immer wieder für Verzückung bei Einzelnen Fans im Saal und so werden auch Songs wie das folgende  " Through The Storm "  und  " Kind Hearted Light "  begeistert aufgenommen . 





" Keep Your Dream Alive "  sorgt dann für einen Gänsehautmoment und kräftigen Energieschub aufgrund seines Textes .  Positive Energie in musikalischer Reinform !!!  Der in die aktuell Zeit passende Song  " Crystal Night "  rüttelt dann wieder dementsprechend alle Anwesenden wach und zeigt einmal mehr ,  dass man tolle Metal - Songs mit wichtigem textlichem Inhalt wunderbar verknüpfen kann !  Der neue Midtempo - Song  "  Shadow Man "  ( top !!! )  ,  " Soulburn "  und  " Heroes "  beenden dann nach gut 70 Minuten das reguläre Set .  Nach enthusiastischem Applaus und  " Zugabe " - Rufen kehren die Fünf auf die Bühne zurück und  zelebrieren bei  " Crawling From Hell "  eine ausführliche Bandvorstellung inklusive jeweiliger Soli plus dem melodischen Einmünden in  " Burn "  von Deep Purple .  Der von Roland Grapow geschriebene Helloween - Song  " The Time Of The Oath "  vom gleichnamigen Album beschließt dann würdig einen grandiosen Konzertabend mit zwei tollen  " Heavy - Power - Prog - Metal - Rock " - Bands nach 90 bzw. insgesamt 140 Minuten . 




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