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- Johann Nepomuk Nestroy -

Mittwoch, 24. Juni 2020

Vandenberg "2020"

LP- Kritik Vandenberg "2020", Mascot Records


Gemeinsam mit Sänger Ronnie Romero (ex - CoreLeoni, Rainbow) veröffentlicht der ehemalige Whitesnake (1987 - 1997) - Gitarrist Adrian Vandenberg (eigentlich Adriaan van den Berg) nach 35 Jahren nun wieder eine LP unter seinem eigenen Namen (dazwischen gab es die Bands Manic Eden mit Rudy Sarzo und Tommy Aldridge , Vandenberg`s Moonkings und 2004 eine kurze Reunion mit Vandenberg). Ergänzt werden Vandenberg und Romero auf "2020" von Randy van der Elsen - Bass und Koen Herfst - Schlagzeug. Auf diesem neuen Album wird, wie erhofft, eine vor Kraft strotzende Mischung aus alten Rainbow, Deep Purple, Dio und Vandenberg geboten. So erinnern "Light Up The Sky" und "Shadows Of The Night" aufgrund der stimmlichen Nähe Romeros zu Ronnie James Dio eben an dessen Soloband. Powerballaden wie "Burning Heart" (eine Neuaufnahme des Songs von 1982) und "Let It Rain" bieten das dazugehörige Gefühl für Hard Rock der 80er Jahre
Mit "Fright Train" und "Shitstorm" gibt es auch zwei Nummern mit starkem Groove und für die ganze Platte typischen, eingängigen Refrains. 50 Minuten gut unterhaltender 80er Hard Rock, den es so heute nur noch selten neu zu hören gibt. Zwar keine innovative Neuerfindung aber manchmal will man das ja auch gar nicht! Mit Gastauftritten von Bassist Rudy Sarzo (ex - Whitesnake/Dio/Ozzy Osbourne/Quiet Riot) und Brian Tichy (Whitesnake/Ozzy Osbourne/Foreigner) am Schlagzeug sowie der Produktion von Bob Marlette (Black Sabbath, Alice Cooper, Marilyn Manson) wird das Gesamtbild inklusive Klang wunderbar abgerundet und ermöglicht so eine Zeitreise zurück in die Hochphase des melodischen Hard Rocks.

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