Aktuelle Podcast Episode
"Kultur beginnt im Herzen jedes Einzelnen"
- Johann Nepomuk Nestroy -
Freitag, 30. März 2018
Donnerstag, 22. März 2018
Judas Priest "Firepower"
CD Kritik Judas Priest "Firepower", Sony Music
"The Priest ist back". Lange Zeit mussten Judas Priest Fans darauf warten, dass die Band mit einer neuen CD an alte Klassiker wie "British Steel", "Killing Machine" oder "Painkiller" anschließen
kann - jetzt ist es passiert.
Das neue Werk hört auf den Namen "Firepower" und hält tatsächlich was der Name verspricht.
Das mit insgesamt 14 Songs vollgepackte Album beinhaltet wieder alle Trademarks die man von Judas Priest kennt und liebt. Hymnenhafte Songs und Stampfer zum Mitsingen und Kopf schütteln - das gute alte Headbanging hat neues Futter gefunden. Rob Halford singt mit seinen inzwischen
66 Jahre noch wie ein junger, naja, alter Gott und die Gitarrenfraktion mit Glenn Tipton und "Neuling" Richie Faulkner geben mächtig Gas - immer auf dem soliden Rhytmusfundament von Ian Hill (Bass) und Scott Travis (Schlagzeug) aufbauend.
Los geht es mit dem Titelsong "Firepower" gefolgt von der ersten Singleauskopplung "Lightning Strike" - Judas Priest wie man sie kennt. "Evil Never Dies" (Headbanger), "Never The Heroes" (Heavy-Ballade), "Children Of The Sun" (Stampfer), das an Saxon erinnernde "Rising From Ruins" oder der Mittemposong "Lone Wolf". Abwechslung wird groß geschrieben. Abgeschlossen wird das Album dann tatsächlich mit der Ballade "Sea Of Red" und man kann sich noch einmal etwas erholen um im Anschluss das ganze Album gleich noch einmal zu hören - so soll es sein.
"The Priest ist back". Lange Zeit mussten Judas Priest Fans darauf warten, dass die Band mit einer neuen CD an alte Klassiker wie "British Steel", "Killing Machine" oder "Painkiller" anschließen
kann - jetzt ist es passiert.
Das neue Werk hört auf den Namen "Firepower" und hält tatsächlich was der Name verspricht.
Das mit insgesamt 14 Songs vollgepackte Album beinhaltet wieder alle Trademarks die man von Judas Priest kennt und liebt. Hymnenhafte Songs und Stampfer zum Mitsingen und Kopf schütteln - das gute alte Headbanging hat neues Futter gefunden. Rob Halford singt mit seinen inzwischen
66 Jahre noch wie ein junger, naja, alter Gott und die Gitarrenfraktion mit Glenn Tipton und "Neuling" Richie Faulkner geben mächtig Gas - immer auf dem soliden Rhytmusfundament von Ian Hill (Bass) und Scott Travis (Schlagzeug) aufbauend.
Los geht es mit dem Titelsong "Firepower" gefolgt von der ersten Singleauskopplung "Lightning Strike" - Judas Priest wie man sie kennt. "Evil Never Dies" (Headbanger), "Never The Heroes" (Heavy-Ballade), "Children Of The Sun" (Stampfer), das an Saxon erinnernde "Rising From Ruins" oder der Mittemposong "Lone Wolf". Abwechslung wird groß geschrieben. Abgeschlossen wird das Album dann tatsächlich mit der Ballade "Sea Of Red" und man kann sich noch einmal etwas erholen um im Anschluss das ganze Album gleich noch einmal zu hören - so soll es sein.
Dienstag, 20. März 2018
Retrospective 16.03.2018
Konzertkritik Retrospective und Ayden, Das Rind Rüsselsheim 16.03.2018
Am Freitag Abend, den 16. März 2018 war es wieder soweit. Progressive- und Postrock aus Polen im Rüsselsheimer "Das Rind". "Retrospective" aus Leszno und "Ayden" aus Poznan besuchten DEN Progveranstaltungsort im Rhein/Main-Gebiet. Gemeinsam mit "Progressiv Promotion Records" aus Flörsheim organisiert, finden hier immer wieder tolle Konzerte des Genres statt und bieten die Möglichkeit, auch neue, noch unbekannte Bands aus diesem Bereich kennen zu lernen. So in diesem Jahr "Ayden". Gegründet am 14. Mai 2012, stellten sie an diesem Abend ihr erstes Album "Identity", veröffentlicht im Februar 2017, auf der Rüsselsheimer Rindbühne vor. Ebenso wie die Genrekollegen von "God Is An Astronaut" oder "Sounds Like The End Of The World" die im Herbst 2016 hier auf der Bühne standen, boten "Ayden" Postrock ohne Gesang, dafür aber mit stets abwechslungsreicher und intensiver Musik.
Am Freitag Abend, den 16. März 2018 war es wieder soweit. Progressive- und Postrock aus Polen im Rüsselsheimer "Das Rind". "Retrospective" aus Leszno und "Ayden" aus Poznan besuchten DEN Progveranstaltungsort im Rhein/Main-Gebiet. Gemeinsam mit "Progressiv Promotion Records" aus Flörsheim organisiert, finden hier immer wieder tolle Konzerte des Genres statt und bieten die Möglichkeit, auch neue, noch unbekannte Bands aus diesem Bereich kennen zu lernen. So in diesem Jahr "Ayden". Gegründet am 14. Mai 2012, stellten sie an diesem Abend ihr erstes Album "Identity", veröffentlicht im Februar 2017, auf der Rüsselsheimer Rindbühne vor. Ebenso wie die Genrekollegen von "God Is An Astronaut" oder "Sounds Like The End Of The World" die im Herbst 2016 hier auf der Bühne standen, boten "Ayden" Postrock ohne Gesang, dafür aber mit stets abwechslungsreicher und intensiver Musik.
Atmosphäre schaffen ist bei dieser Art von Musik, gerne auch mal etwas aggressiver, angesagt und wurde von Dawid Maciejski an der Gitarre, Blazej Drotkowski ebenfalls Gitarre, Lukasz Kordys am Bass und Filip Slowiakowski am Schlagzeug hervorragend und kurzweilig dargeboten. Die gut 50 Minuten verging hier wie im Flug.
Nach einer kurzen Umbaupause betraten dann "Retrospective" die Bühne. Vor genau einem Jahr trat die Band schon einmal hier mit dem aktuellen Album "Re:Search" auf. Vielleicht war auch das, eben "kein" neues Songmaterial, ein Grund warum an diesem Abend "nur" 50 BesucherInnen den Weg ins Rind gefunden hatten - die große Konkurrenz an anderen Veranstaltungen im Rhein/Main-Gebiet wird hier aber auch eine große Rolle gespielt haben. Eine gewisse Unzufriedenheit bei der Band schien mir deshalb im Vorfeld spürbar zu sein - während des Auftritts war davon allerdings nichts zu spüren. Die 2005, damals noch als "Hollow", gegründete Band, konnte mit ihren Stücken in den folgenden gut 95 Minuten mehr als nur gefallen. Sänger Jakub Roszak ist mit seiner ausdrucksstarken Stimme aber auch seinen unkonventionellen Tanzbewegungen stets Blickfang der Band. Die Gitarristen Maciej Klimek und Alan Szczepaniak zauberten abwechselnd tolle Solomelodien und Rhytmen, Lukasz Marszalak am Bass und Robert Kusik am Schlagzeug bildeten das Rhytmusfundament der abwechslungsreichen Songs. Aufregend wurde es immer dann wenn Robert Kusik gemeinsam mit Keyboarderin und Sängerin Beata Lagoda im Duett die Songs bestimmten - tatsächlich ein besonderes und qualitativ hochwertiges Merkmal der Band. Neben den Songs des "aktuellen" Albums wurde auch Songs der gerade wiederveröffentlichten EP "Spectrum Of The Green Morning" und "TEOTW" dargeboten.
Wer die Band einmal live erleben will, kann dies in diesem Jahr beim "Night Of The Prog" - Festival auf der Loreley im Juli tun - es lohnt sich!
Montag, 19. März 2018
Christine And The Queens "Chaleur Humaine"
CD Kritik Christine And The Queens "Chaleuer Humaine"
Chaleur Humaine ist das erste Studioalbum der französischen Sängerin Héloïse Letissier, die seit 2011 unter ihrem Künstlernamen Christine and the Queens Musik macht, die sie selbst als "Freakpop" bezeichnet.
Das Album setzt sich aus eher ruhigen, teilweise tanzbaren Popsongs zusammen und ist in zwei Ausführungen verfügbar, einer englischen und einer französischen. In der englischen Version, um die es hier gehen soll, sind einge Lieder oder nur Liedpassagen ins Englische übersetzt. Allen voran die Hitsingle "Tilted" die im französischen Original eigentlich "Christine" heißt. Man kann Chaleur Humaine nicht wirklich Lied für Lied durchgehen, stattdessen muss man das Album eher als Ganzes betrachten. Jedes Lied, sowie deren Reihenfolge, ist eine sensible Komposition aus Instrumenten, Rhythmus und Letessiers Stimme. Lieder wie "Night 52", "Paradis Perdus" und "Saint Claude" schaffen eine sehr atmosphärische, zerbrechliche Stimmung. Im Gegesatz demonstriert Letessier mit Liedern wie "iT", "Science Fiction" und "Narcissus is Black", sehr starke, beatlastige Songs die zum mittanzen einladen.Thematisch befasst sich das Album sehr stark mit dem Thema Identität. Dies kommt vor allem daher, dass Letessier zu Anfang ihrer Karriere mit TravestiekünstlerInnen gearbeitet hat, die sie als ihre "Queens" bezeichnet hat. Ihre Erfahrungen aus dieser Zeit verarbeitet sie in diesem Album.
Man muss Christine and the Queens als Gesamtkunsterwerk aus Musik und Performance mit visueller Unterstützung betrachten. Ihre Musikvideos, sowie ihre live Performances beinhalten beispielsweise immer eine, auf das Lied penibel abgestimmte, Choreografie, die oft ihresgleichen sucht. Seit knapp einem Jahr ist es still geworden um Christine, einzig auf sozialen Netzwerken ist sie noch aktiv. Es bleibt zu hoffen, dass es in nicht allzu langer Zeit Neues von ihr zu hören gibt.
Tracklist Chaleur Humaine (2016) englische Version
1. iT
2. Saint Claude
3. Tilted
4. No Harm Is Done
5. Science Fiction
6. Paradis Perdus
7. Half Ladies
8. Jonathan
9. Narcissus Is Black
10. Safe and Holy
11. Night 52
12. Here
Chaleur Humaine ist das erste Studioalbum der französischen Sängerin Héloïse Letissier, die seit 2011 unter ihrem Künstlernamen Christine and the Queens Musik macht, die sie selbst als "Freakpop" bezeichnet.
Das Album setzt sich aus eher ruhigen, teilweise tanzbaren Popsongs zusammen und ist in zwei Ausführungen verfügbar, einer englischen und einer französischen. In der englischen Version, um die es hier gehen soll, sind einge Lieder oder nur Liedpassagen ins Englische übersetzt. Allen voran die Hitsingle "Tilted" die im französischen Original eigentlich "Christine" heißt. Man kann Chaleur Humaine nicht wirklich Lied für Lied durchgehen, stattdessen muss man das Album eher als Ganzes betrachten. Jedes Lied, sowie deren Reihenfolge, ist eine sensible Komposition aus Instrumenten, Rhythmus und Letessiers Stimme. Lieder wie "Night 52", "Paradis Perdus" und "Saint Claude" schaffen eine sehr atmosphärische, zerbrechliche Stimmung. Im Gegesatz demonstriert Letessier mit Liedern wie "iT", "Science Fiction" und "Narcissus is Black", sehr starke, beatlastige Songs die zum mittanzen einladen.Thematisch befasst sich das Album sehr stark mit dem Thema Identität. Dies kommt vor allem daher, dass Letessier zu Anfang ihrer Karriere mit TravestiekünstlerInnen gearbeitet hat, die sie als ihre "Queens" bezeichnet hat. Ihre Erfahrungen aus dieser Zeit verarbeitet sie in diesem Album.
Man muss Christine and the Queens als Gesamtkunsterwerk aus Musik und Performance mit visueller Unterstützung betrachten. Ihre Musikvideos, sowie ihre live Performances beinhalten beispielsweise immer eine, auf das Lied penibel abgestimmte, Choreografie, die oft ihresgleichen sucht. Seit knapp einem Jahr ist es still geworden um Christine, einzig auf sozialen Netzwerken ist sie noch aktiv. Es bleibt zu hoffen, dass es in nicht allzu langer Zeit Neues von ihr zu hören gibt.
Tracklist Chaleur Humaine (2016) englische Version
1. iT
2. Saint Claude
3. Tilted
4. No Harm Is Done
5. Science Fiction
6. Paradis Perdus
7. Half Ladies
8. Jonathan
9. Narcissus Is Black
10. Safe and Holy
11. Night 52
12. Here
Donnerstag, 15. März 2018
Dresden - "Elbflorenz"
Dresden - Barockstadt an der Elbe
DIE Barockstadt an der Elbe mit ganz viel imposanter Architektur (Semperoper, Zwinger, Frauenkirche...), vielen kleinen und großen (Fach-) Geschäften und einer Alternativkultur mit ganz viel Graffiti, Läden, selbstverwalteten Jugendeinrichtungen und alternativen Veranstaltungsorten.
Die Geburtsstadt Erich Kästners, jede Menge Gastronomie, Privatbrauereien, Kartoffelsuppe,
Seifen-, Schokoladen- und Senfmanufaktur. Schallplattenläden, Hutmacher, Jazzklubs,
Kulturkirchen und Fußball. Eishockey, Basketball, Landtag, Elbschifffahrt und Feste.
ICE - Anschluss, Strassenbahnen, Plätzchenladen, Museen und sehr vieles davon gut zu Fuß zu erreichen.
Da Bilder ja oft mehr aussagen als man in eine Beschreibung packen kann...bitte schön:

Dresden sollte tatsächlich Jede/r mal gesehen haben - es lohnt sich!!!
DIE Barockstadt an der Elbe mit ganz viel imposanter Architektur (Semperoper, Zwinger, Frauenkirche...), vielen kleinen und großen (Fach-) Geschäften und einer Alternativkultur mit ganz viel Graffiti, Läden, selbstverwalteten Jugendeinrichtungen und alternativen Veranstaltungsorten.
Die Geburtsstadt Erich Kästners, jede Menge Gastronomie, Privatbrauereien, Kartoffelsuppe,
Seifen-, Schokoladen- und Senfmanufaktur. Schallplattenläden, Hutmacher, Jazzklubs,
Kulturkirchen und Fußball. Eishockey, Basketball, Landtag, Elbschifffahrt und Feste.
ICE - Anschluss, Strassenbahnen, Plätzchenladen, Museen und sehr vieles davon gut zu Fuß zu erreichen.
Da Bilder ja oft mehr aussagen als man in eine Beschreibung packen kann...bitte schön:
Dresden sollte tatsächlich Jede/r mal gesehen haben - es lohnt sich!!!
Mittwoch, 14. März 2018
Bent Knee 07.03.2018
Konzertkritik Bent Knee und Smalltape, Das Rind Rüsselsheim 07.03.2018
Mittwoch Abend, 20:00 Uhr im Rüsselsheimer "Das Rind". Die "Band" Smalltape aus Berlin, eigentlich das Soloprojekt von Philipp Nespital, live unterstützt von Manuel Humpf an den Drums, Alexandra Praet am Bass und Flavio De Giusti an der Gitarre betreten die Bühne des an diesem Abend wirklich gut gefüllten Konzertsaals.
Die Band um den Sänger und Pianisten bietet an diesem Abend einen Einblick in die Songs des Albums "The Ocean". Mal jazzig, mal funky, einschmeichelnde Melodien wechseln sich mit den für Prog üblichen Tempo- und Taktwechseln ab. Für kleine Soundeffekte wird auch mal die Gitarre "verbogen" und das Schlagzeug hält das Ganze zusammen. Nach ca. 40 Minuten verlässt die Band dann die Bühne und lässt auf weitere Besuche im "Rind" in Zukunft hoffen.
Nach einer doch recht kurzen Umbaupause betreten nun Bent Knee aus Bosten, Massachusetts, die Bühne. Ben Levin an der Gitarre, Chris Baum (Violine), Gavin Wallace-Ailsworth an den Drums, Jessica Kion (Bass und Gesang), Vince Welch (Tongestaltung) und nicht zu Letzt Sängerin und Keyboarderin Courtney Swain freuen sich sichtlich über das volle Haus und die Vorfreude im Publikum auf das was folgen sollte. Der zum Teil elfenhafte Gesang wechselt sich mit wilden Sounds, gezupften Geigenmelodien und extrem rhytmischen Drum- und Bassläufen ab. Die Hälfte der Band (Geige, Gitarre und Bass) springt auf der Bühne zum Teil wild herum, während Drums, Sound und Keyboards eher den ruhigen Teil der Gruppe darstellen.Vertrackte Stücke wie "Way Too Long", verschmelzende Songs wie "Black Tear Water" mit "Leak Water" oder Songs wie "In God We Trust" mit A-Cappelle-Teil oder "Counselor" mit Jazzanleihen werden an diesem vor Energie strotzenden Abend dargeboten. Das Stagediving von Gitarrist Ben Levin während der Zugabe und die überraschten, sowie lachenden Gesichter der anderen Bandmitglieder dabei macht deutlich, wie viel Spaß auch die Band an diesem Abend hatte.
Mittwoch Abend, 20:00 Uhr im Rüsselsheimer "Das Rind". Die "Band" Smalltape aus Berlin, eigentlich das Soloprojekt von Philipp Nespital, live unterstützt von Manuel Humpf an den Drums, Alexandra Praet am Bass und Flavio De Giusti an der Gitarre betreten die Bühne des an diesem Abend wirklich gut gefüllten Konzertsaals.
Die Band um den Sänger und Pianisten bietet an diesem Abend einen Einblick in die Songs des Albums "The Ocean". Mal jazzig, mal funky, einschmeichelnde Melodien wechseln sich mit den für Prog üblichen Tempo- und Taktwechseln ab. Für kleine Soundeffekte wird auch mal die Gitarre "verbogen" und das Schlagzeug hält das Ganze zusammen. Nach ca. 40 Minuten verlässt die Band dann die Bühne und lässt auf weitere Besuche im "Rind" in Zukunft hoffen.
Nach einer doch recht kurzen Umbaupause betreten nun Bent Knee aus Bosten, Massachusetts, die Bühne. Ben Levin an der Gitarre, Chris Baum (Violine), Gavin Wallace-Ailsworth an den Drums, Jessica Kion (Bass und Gesang), Vince Welch (Tongestaltung) und nicht zu Letzt Sängerin und Keyboarderin Courtney Swain freuen sich sichtlich über das volle Haus und die Vorfreude im Publikum auf das was folgen sollte. Der zum Teil elfenhafte Gesang wechselt sich mit wilden Sounds, gezupften Geigenmelodien und extrem rhytmischen Drum- und Bassläufen ab. Die Hälfte der Band (Geige, Gitarre und Bass) springt auf der Bühne zum Teil wild herum, während Drums, Sound und Keyboards eher den ruhigen Teil der Gruppe darstellen.Vertrackte Stücke wie "Way Too Long", verschmelzende Songs wie "Black Tear Water" mit "Leak Water" oder Songs wie "In God We Trust" mit A-Cappelle-Teil oder "Counselor" mit Jazzanleihen werden an diesem vor Energie strotzenden Abend dargeboten. Das Stagediving von Gitarrist Ben Levin während der Zugabe und die überraschten, sowie lachenden Gesichter der anderen Bandmitglieder dabei macht deutlich, wie viel Spaß auch die Band an diesem Abend hatte.
Dienstag, 13. März 2018
Echoes 10.03.2018
Konzertkritik Echoes "Barefoot To The Moon", Alte Oper Frankfurt 10.03.2018
Samstag Abend, Alte Oper Frankfurt. Während oben im Großen Saal Gianna Nannini ein Gastspiel in Frankfurt gibt, findet einen Stock tiefer, im Mozartsaal, ein ganz besonderes Konzert statt. Die aus Aschaffenburg stammende Pink Floyd Coverband "Echoes" mit dem von Avantasia, At Vance oder dem Rock Meets Classic Projekt bekannten Oliver Hartmann an der Leadgitarre und
Gesang, stellen an diesem Abend ihr Akustikprogramm "Barefoot To The Moon" vor.
In dem fast ausverkauften Saal, laut Beschreibung finden hier über 700 Leute Platz, erwartet die BesucherInnen ein ganz besonderer Genuß. Viele bekannt Songs der Bombastrocker Pink Floyd werden an diesem Abend in neuem Gewand, mit Akustikgitarre (6-Seitig/12-Seitig/Steelgitarre), Flügel, Saxophon - Michael Unger - (Tenor/Sopran/Bass), Klarinette oder Querflöte dargeboten. Es kommen Wecker und Blechdosen zum Einsatz, es wird auf Weingläsern gespielt und eine Glocke genutzt. Unterstützt von einem vierköpfigen Streicherinnen-Quartett aus Prag stellen die 6 MusikerInnen von Echoes Songs wie "Wish You Were Here", "High Hopes", "Welcome To The Machine", "Time", "Another Brick In The Wall" oder "Money" in "abgespeckter" Version dar und zeigen, dass diese Songs auch in diesen Varianten hervorragend funktionieren.
Ist in der Vorankündigung zum Gianna Nannini Konzert von 90 Minuten Spieldauer ohne Pause die Rede, stellt sich das Ganze bei Echoes etwas anders da - nach ca. 90 Minuten wird erst mal 15 Minuten Pause gemacht um danach noch einmal knapp 75 Minuten, inklusive Zugabe, zu spielen - mit insgesamt 19 Songs eine stolze Leistung.
Lustig ist der Beginn des zweiten Sets - sind die vier Streicherinnen doch zunächst nicht zu finden und tauchen dann, nach gefühlt 5 Minuten, als ob nichts gewesen wäre, auf der Bühne auf - schmunzeln ist angesagt. Auch im zweiten Teil des Abends zeigt sich wieder die Liebe zum Detail in den einzelnen Songs. Der zum Teil fünfstimmige Gesang trägt sein Übriges zum positiven Gesamteindruck bei und auch Bassist Martin Hofmann, Pianist Paul Kunkel oder Sängerin Ilka Müller übernehmen Teile des Leadgesangs.
Gegen ca. 23:00 Uhr endet dann ein Konzert welches man jedem Pink Floyd Fan nur empfehlen kann. Sich das "Barefoot To The Moon" Programm einmal zu Gemüte zu führen - beschreiben kann man es nicht, man muss es gesehen und gehört haben - lohnt sich definitiv.
Auch die Akustikmusikliebhaber werden voll auf ihre Kosten kommen - bieten sich hier doch wahnsinnig viele Variationen akustischer Instrumente und Stimmungen.
Samstag Abend, Alte Oper Frankfurt. Während oben im Großen Saal Gianna Nannini ein Gastspiel in Frankfurt gibt, findet einen Stock tiefer, im Mozartsaal, ein ganz besonderes Konzert statt. Die aus Aschaffenburg stammende Pink Floyd Coverband "Echoes" mit dem von Avantasia, At Vance oder dem Rock Meets Classic Projekt bekannten Oliver Hartmann an der Leadgitarre und
Gesang, stellen an diesem Abend ihr Akustikprogramm "Barefoot To The Moon" vor.
In dem fast ausverkauften Saal, laut Beschreibung finden hier über 700 Leute Platz, erwartet die BesucherInnen ein ganz besonderer Genuß. Viele bekannt Songs der Bombastrocker Pink Floyd werden an diesem Abend in neuem Gewand, mit Akustikgitarre (6-Seitig/12-Seitig/Steelgitarre), Flügel, Saxophon - Michael Unger - (Tenor/Sopran/Bass), Klarinette oder Querflöte dargeboten. Es kommen Wecker und Blechdosen zum Einsatz, es wird auf Weingläsern gespielt und eine Glocke genutzt. Unterstützt von einem vierköpfigen Streicherinnen-Quartett aus Prag stellen die 6 MusikerInnen von Echoes Songs wie "Wish You Were Here", "High Hopes", "Welcome To The Machine", "Time", "Another Brick In The Wall" oder "Money" in "abgespeckter" Version dar und zeigen, dass diese Songs auch in diesen Varianten hervorragend funktionieren.
Ist in der Vorankündigung zum Gianna Nannini Konzert von 90 Minuten Spieldauer ohne Pause die Rede, stellt sich das Ganze bei Echoes etwas anders da - nach ca. 90 Minuten wird erst mal 15 Minuten Pause gemacht um danach noch einmal knapp 75 Minuten, inklusive Zugabe, zu spielen - mit insgesamt 19 Songs eine stolze Leistung.
Lustig ist der Beginn des zweiten Sets - sind die vier Streicherinnen doch zunächst nicht zu finden und tauchen dann, nach gefühlt 5 Minuten, als ob nichts gewesen wäre, auf der Bühne auf - schmunzeln ist angesagt. Auch im zweiten Teil des Abends zeigt sich wieder die Liebe zum Detail in den einzelnen Songs. Der zum Teil fünfstimmige Gesang trägt sein Übriges zum positiven Gesamteindruck bei und auch Bassist Martin Hofmann, Pianist Paul Kunkel oder Sängerin Ilka Müller übernehmen Teile des Leadgesangs.
Gegen ca. 23:00 Uhr endet dann ein Konzert welches man jedem Pink Floyd Fan nur empfehlen kann. Sich das "Barefoot To The Moon" Programm einmal zu Gemüte zu führen - beschreiben kann man es nicht, man muss es gesehen und gehört haben - lohnt sich definitiv.
Auch die Akustikmusikliebhaber werden voll auf ihre Kosten kommen - bieten sich hier doch wahnsinnig viele Variationen akustischer Instrumente und Stimmungen.
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