Buchkritik Viola Haas "Elektro-Schock", mainbook
Der aus der Schreibwerkstatt der KVHS Groß-Gerau entstandene Kriminalroman "Elektro-Schock" spielt, wie sich das für ein Volkshochschulprojekt der VHS GG "gehört", in und rund um die Kreisstadt Groß-Gerau. Das Pseudonym Viola Haas steht dabei für die VHS und die 20 Teilnehmer*innen der Schreibwerkstatt.
Schauplätze wie das "Kulturcafe" und das "Hotel Adler" in GG aber auch das Gasthaus "Zum Löwen" in Wallerstädten, Opel in Rüsselsheim, Büttelborn oder die Bundesstrasse B44 zwischen Groß-Gerau und Mörfelden sind in dem spannenden Krimi, rund um die Autoindustrie, die IAA in Frankfurt und die Ansiedlung von Fabrikationsstätten im Rhein-Main-Gebiet und dem Widerstand der Bevölkerung dagegen zu finden. Messeteilnehmer*innen aus Deutschland, Amerika und Frankreich treffen aufeinander. Demonstranten machen ihrem Unmut Luft und die ermittelnde Beamtin der Polizeistation Groß-Gerau trifft auf Kolleg*innen der Kripo aus Rüsselsheim. Das Privatleben der Beamtin will auch geregelt sein mit den Tücken von verpassten Verabredungen und zu wenig Zeit. In manchem Keller finden verdächtige Aktionen statt, Mitglieder von Bürgerinitiativen treffen sich und sind doch untereinander zerstritten.
Was zunächst wie ein "normaler" und leider tödlicher Verkehrsunfall aussieht, entpuppt sich im Laufe des Kriminalfalls schnell als Sabotageakt im Spannungsfeld von moderner Technik, Umweltschutz, Eifersucht, Erniedrigung und unmoralischer Vorlieben. Manchmal hat man zwar das Gefühl bestimmte Orten mussten jetzt unbedingt im Roman genannt werden aber nichts desto trotz ist hier ein solider Lokalkrimi mit Spannung entstanden, den man so auch gerne an einem Sonntag Abend im Tatort sehen würde. Eine sympathische Ermittlerin von der man noch gerne weitere Geschichten lesen möchte, ein netter Kollege von der Kripo und wohlbekannte Schauplätze. Kurzweilig. Macht Spaß. Lesen!
Aktuelle Podcast Episode
"Kultur beginnt im Herzen jedes Einzelnen"
- Johann Nepomuk Nestroy -
Montag, 18. März 2019
Samstag, 16. März 2019
FKJ "French Kiwi Juice"
CD Kritik FKJ "French Kiwi Juice"
Jazz und Funk moderner Prägung präsentiert uns der Franzose Vincent Fenton aus Paris. Auf seinem Debutalbum "French Kiwi Juice" präsentiert er uns 12 Stücke die dem "New French House" zugeordnet werden. Los geht es mit Orgelklängen im Stück "We Ain`t Feeling Time denen ein starkes Saxophon mit tiefem Bassbeat und Gesang folgt. Der sehr auf den Gesang mit Beat und
Pianoklängen reduzierte Song "Skyline" mit E - Schlagzeug und Pianosolo folgt im Anschluss. "Better Give U Up" kommt dann wieder sehr Beatbetont mit einem funky Rhythmus und Gesang um die Ecke. Gitarre und Keyboard liefern hier nur Zwischentöne und laufen dezent als Begleitung im Hintergrund während Gesang, Schlagzeug und Bass den Refrain bestimmen. Aus dem Off kommender Gesang mit Piano und schließlich einsetzendem Bass ist das Merkmal des sehr modernen, fast an aktuellen R`n`B mit Pop erinnernden Song "Go Back Home". "Vibin`Out With (((O)))" beginnt dann mit ruhigen Orgel-, Keyboard klängen und Frauengesang und es braucht ca. 70 Sekunden bis Schlagzeug und Bass hinzu kommen. Sehr schön sind die Streicherklänge im Hintergrund. Saxophon, Piano, dann Schlagzeug und Bass, einsetzende Stimme (als Instrument) und fertig ist das mit starkem Saxophon versetzte Instrumentalstück "Canggu". Ohne richtigen Refrain aber mit Beat und Gesang folgt danach "Blessed". Sphärischer Gesang, Clapbeat mit Gitarre und Bläserbegleitung kommt im achten Song "Die With A Smile" zu gehör. Als kurzes Intro folgt dann, nur mit Piano und Stimme "Lying Together (Interlude)". Die Gesangsmelodie wird dann in "Lying Together" mit "elektrischer" Stimme und Regengeräuschen in einen Tanzbeat weiter geleitet.. Kurzer gesprochener Anfang, funky und jazziger Beat, Gesang, Bläser, Stimme und tolles Saxophon prägen dann den Song "Joy". Mit dem ruhigen und auf Gesang bezogenen und mit ruhigem Beat versetzten "Why Are There Boundaries" endet das knapp 48 Minütige Album. Muss man öfter hören um alles zu entdecken - lohnt sich aber!
Jazz und Funk moderner Prägung präsentiert uns der Franzose Vincent Fenton aus Paris. Auf seinem Debutalbum "French Kiwi Juice" präsentiert er uns 12 Stücke die dem "New French House" zugeordnet werden. Los geht es mit Orgelklängen im Stück "We Ain`t Feeling Time denen ein starkes Saxophon mit tiefem Bassbeat und Gesang folgt. Der sehr auf den Gesang mit Beat und
Pianoklängen reduzierte Song "Skyline" mit E - Schlagzeug und Pianosolo folgt im Anschluss. "Better Give U Up" kommt dann wieder sehr Beatbetont mit einem funky Rhythmus und Gesang um die Ecke. Gitarre und Keyboard liefern hier nur Zwischentöne und laufen dezent als Begleitung im Hintergrund während Gesang, Schlagzeug und Bass den Refrain bestimmen. Aus dem Off kommender Gesang mit Piano und schließlich einsetzendem Bass ist das Merkmal des sehr modernen, fast an aktuellen R`n`B mit Pop erinnernden Song "Go Back Home". "Vibin`Out With (((O)))" beginnt dann mit ruhigen Orgel-, Keyboard klängen und Frauengesang und es braucht ca. 70 Sekunden bis Schlagzeug und Bass hinzu kommen. Sehr schön sind die Streicherklänge im Hintergrund. Saxophon, Piano, dann Schlagzeug und Bass, einsetzende Stimme (als Instrument) und fertig ist das mit starkem Saxophon versetzte Instrumentalstück "Canggu". Ohne richtigen Refrain aber mit Beat und Gesang folgt danach "Blessed". Sphärischer Gesang, Clapbeat mit Gitarre und Bläserbegleitung kommt im achten Song "Die With A Smile" zu gehör. Als kurzes Intro folgt dann, nur mit Piano und Stimme "Lying Together (Interlude)". Die Gesangsmelodie wird dann in "Lying Together" mit "elektrischer" Stimme und Regengeräuschen in einen Tanzbeat weiter geleitet.. Kurzer gesprochener Anfang, funky und jazziger Beat, Gesang, Bläser, Stimme und tolles Saxophon prägen dann den Song "Joy". Mit dem ruhigen und auf Gesang bezogenen und mit ruhigem Beat versetzten "Why Are There Boundaries" endet das knapp 48 Minütige Album. Muss man öfter hören um alles zu entdecken - lohnt sich aber!
Mittwoch, 13. März 2019
Perfect Beings "Vier"
Die Progressiv - Rock Band Perfect Beings aus Los Angeles (U.S.A.), gegründet von Sänger und Pianist Ryan Hurtgen und dem aus Hamburg stammenden Gitarristen/Bassisten Johannes Luley, veröffentlichen mit "Vier", mit der Unterstützung von Dauerkeyboarder Jesse Nason und Schlagzeuger Ben Levin (nur auf dem Album), ihr neues Album auf Inside Out Records (Sony).
Eine "wilde" Mischung aus Alan Parsons Project meets Pink Floyd meets Beatles meets Klassik meets Kraftwerk mit Naturgeräuschen und Klängen. Ein bisschen Jazz und Fusion mit Dynamikwechseln ala Gentle Giant, Pianoklänge und Akustikgitarre. Laute Gitarren, Bläser, Männer- und Frauengesang, Keyboard - Sounds, Weltraum- und Science Fiction Klänge ... wow, welch` ein Klangerlebnis! Auf "Vier" finden sich insgesamt, bei einer Laufzeit von 74 Minuten, vier Stücke wieder - eine Reminiszenz an das Doppelalbum der Gruppe Yes "Tales From Topographic Oceans" mit je einem Song auf jeder Vinyl - Doppelseite. "Guedra" - Jazz/Prog/Fusion, "The Golden Arc" - Neoprog/klassisches Kopfkino, "Vibrational"- an Tangerine Dream/ Kraftwerk/ Vangelis und zuletzt "Annunaki" mit toller Melodie, pompös und an Indie - Rock - Pop erinnernd.
Entweder über Kopfhörer oder richtig laut auf der Anlage hören ... macht Spaß!!!
Montag, 11. März 2019
Native Construct "Quiet World"
CD Kritik Native Construct "Quiet World", Metal Blade
Wunderschöne, große Melodien wie aus einer Musical - Bühnenaufführung mit toller Gesangsstimme im Kontrast zu Doublebass - Attacken und Growls mit vertrackten Taktwechseln ... das ist die 2011 in Boston, Massachusetts (U.S.A.) gegründete Band Native Construct mit ihrem 2015 veröffentlichten Album "Quiet World".
Die Progressiv-Metal-Band um Sänger Robert Edens, Gitarrist Myles Yang und Bassist Max Harchik, alle Absolventen des bekannten "Berklee College of Music", zelebrieren hier eine spannende Mischung aus Musical, Jazz und klassischer Musik in Kombination mit hartem Metal bis hin zum Death. Vergleiche zu "The Burried And Me", "Coheed And Cambria" aber auch "Dream Theater" oder in softeren Passagen zu den Schweden "A.C.T." kann man hier gerne ziehen. Auch ihre Landsmänner und Frauen von "Bent Knee" kann man zum Vergleich heran ziehen. Trotz Drumcomputer und künstlich eingefügten Streichern klingt das Konzeptalbum zum Thema "Tagträume eines introvertierten Außenseiters" wie aus einem Guss.
Kein Album zum nebenbei Hören - auf Kopfhörer sehr beeindruckend.
Wunderschöne, große Melodien wie aus einer Musical - Bühnenaufführung mit toller Gesangsstimme im Kontrast zu Doublebass - Attacken und Growls mit vertrackten Taktwechseln ... das ist die 2011 in Boston, Massachusetts (U.S.A.) gegründete Band Native Construct mit ihrem 2015 veröffentlichten Album "Quiet World".
Die Progressiv-Metal-Band um Sänger Robert Edens, Gitarrist Myles Yang und Bassist Max Harchik, alle Absolventen des bekannten "Berklee College of Music", zelebrieren hier eine spannende Mischung aus Musical, Jazz und klassischer Musik in Kombination mit hartem Metal bis hin zum Death. Vergleiche zu "The Burried And Me", "Coheed And Cambria" aber auch "Dream Theater" oder in softeren Passagen zu den Schweden "A.C.T." kann man hier gerne ziehen. Auch ihre Landsmänner und Frauen von "Bent Knee" kann man zum Vergleich heran ziehen. Trotz Drumcomputer und künstlich eingefügten Streichern klingt das Konzeptalbum zum Thema "Tagträume eines introvertierten Außenseiters" wie aus einem Guss.
Kein Album zum nebenbei Hören - auf Kopfhörer sehr beeindruckend.
Samstag, 9. März 2019
Lifesigns 7.3.2019
Konzertkritik Lifesigns 7.3.2019, Das Rind Rüsselsheim
Donnerstag Abend im Rüsselsheimer "Das Rind". Die englische Prog-Rock-Band "Lifesigns" um Sänger John Young betritt die Bühne des an diesem Abend gut gefüllten Auftrittsortes.
Ohne viele Umschweife wird sofort in die tolle Musik Lifesigns eingestiegen und die Stimmung im Saal ist vom ersten Ton an sehr gut. Viele "alte Bekannte", die die Band beim "Night Of The Prog" Festival oder der letzten Prog-Cruise gesehen und/oder getroffen haben sind heute ebenso gekommen wie BesucherInnen die John Young Solo als Vorgruppe von Pendragon hier im Rind erlebt haben - was den Sänger persönlich sehr freut. Die geplanten Einspielungen über eine Leinwand müssen leider ausfallen - wie John Young kurz erklärt - sie haben das System nicht ans Laufen bekommen und so müssen die Zuschauer*innen "mit der Band Vorlieb nehmen".
Und das macht man bei Stücken wie "Lighthouse", "At The End Of The World", "N" oder "Cardington" doch sehr gerne. Wunderschöne Gitarrenmelodien und Soli von Neumitglied Dave Bainbridge, eine tolle Rhythmusfraktion mit Schlagzeuger Martin "Frosty" Beedle und Bassist Jon Poole und die Keyboardklänge von John Young, in Kombination mit Dave Bainbridge der ebenfalls Keyboards spielt, gekrönt vom tollen Gesang Youngs mit den Chören von Poole und Beedle, manchmal ebenfalls unterstützt von Bainbridge, bilden ein Konzerterlebnis erster Klasse. Nach ca. 55 Minuten verabschiedet sich die Band, mit dem ersten Set, in eine 20 minütige Pause.
Das Schlagzeug, welches im ersten Teil kurz repariert werden musste (in englischer, professioneller Gelassenheit) kann noch einmal nachgearbeitet werden und Sänger John Young unterhält sich mit einigen Gästen und gibt Autogramme auf Bilder und LP`s/CD`s, bevor auch er kurz Backstage verschwindet. Erfrischt und gestärkt kommt die Band anschließend zurück und absolviert noch einmal ein grandioses 65 minütiges 2. Set mit weiteren Stücken aus den beiden Lifesigns Alben. Zum Konzert gehört auch die Interaktion und Ansprache der Fans durch John Young. So sind Themen bei den ausführlichen Ansagen die Beschreibung des Ortes Cardington, Albumtitel der 2. CD oder die Nichtberücksichtigung der Musik Lifesigns und anderer Bands aus dem "Prog - Genre" im Radio. Auch der Brexit findet kurz Erwähnung und die Dankbarkeit über die Fans und Erlebnisse mit ihnen nach Konzerten oder der oben bereits erwähnten letzten "Prog-Cruise" (Schiffsreise). Auch die heutige Anreise mit Auto und Flugzeug und dem vergessenen Führerschein von John Young und den damit verbundenen Problemen kommt zur Sprache - alles sehr unterhaltsam und kurzweilig. Das macht die Besonderheit von Livekonzerten einfach aus.
Nach ca. 120 Minuten ist mit dem 2. Song der Zugabe "Chasing Dragons", den John Young für den viel zu früh verstorbenen John Wetton (Asia) geschrieben hat und vielleicht auf dem geplanten 3. Werk enthalten sein soll, Schluss des wieder einmal tollen Konzertes im Rind zu Rüsselsheim. Schön das es solche Musik in dem "Prog-Konzert-Laden" im Kreis Groß-Gerau in Kooperation mit "Progressiv-Promotion-Records" aus Flörsheim gibt. Einen Besuch kann man nur empfehlen - familiär, ganz nah dran, nicht überteuert und immer wieder fantastische Musik!



Donnerstag Abend im Rüsselsheimer "Das Rind". Die englische Prog-Rock-Band "Lifesigns" um Sänger John Young betritt die Bühne des an diesem Abend gut gefüllten Auftrittsortes.
Ohne viele Umschweife wird sofort in die tolle Musik Lifesigns eingestiegen und die Stimmung im Saal ist vom ersten Ton an sehr gut. Viele "alte Bekannte", die die Band beim "Night Of The Prog" Festival oder der letzten Prog-Cruise gesehen und/oder getroffen haben sind heute ebenso gekommen wie BesucherInnen die John Young Solo als Vorgruppe von Pendragon hier im Rind erlebt haben - was den Sänger persönlich sehr freut. Die geplanten Einspielungen über eine Leinwand müssen leider ausfallen - wie John Young kurz erklärt - sie haben das System nicht ans Laufen bekommen und so müssen die Zuschauer*innen "mit der Band Vorlieb nehmen".
Und das macht man bei Stücken wie "Lighthouse", "At The End Of The World", "N" oder "Cardington" doch sehr gerne. Wunderschöne Gitarrenmelodien und Soli von Neumitglied Dave Bainbridge, eine tolle Rhythmusfraktion mit Schlagzeuger Martin "Frosty" Beedle und Bassist Jon Poole und die Keyboardklänge von John Young, in Kombination mit Dave Bainbridge der ebenfalls Keyboards spielt, gekrönt vom tollen Gesang Youngs mit den Chören von Poole und Beedle, manchmal ebenfalls unterstützt von Bainbridge, bilden ein Konzerterlebnis erster Klasse. Nach ca. 55 Minuten verabschiedet sich die Band, mit dem ersten Set, in eine 20 minütige Pause.
Das Schlagzeug, welches im ersten Teil kurz repariert werden musste (in englischer, professioneller Gelassenheit) kann noch einmal nachgearbeitet werden und Sänger John Young unterhält sich mit einigen Gästen und gibt Autogramme auf Bilder und LP`s/CD`s, bevor auch er kurz Backstage verschwindet. Erfrischt und gestärkt kommt die Band anschließend zurück und absolviert noch einmal ein grandioses 65 minütiges 2. Set mit weiteren Stücken aus den beiden Lifesigns Alben. Zum Konzert gehört auch die Interaktion und Ansprache der Fans durch John Young. So sind Themen bei den ausführlichen Ansagen die Beschreibung des Ortes Cardington, Albumtitel der 2. CD oder die Nichtberücksichtigung der Musik Lifesigns und anderer Bands aus dem "Prog - Genre" im Radio. Auch der Brexit findet kurz Erwähnung und die Dankbarkeit über die Fans und Erlebnisse mit ihnen nach Konzerten oder der oben bereits erwähnten letzten "Prog-Cruise" (Schiffsreise). Auch die heutige Anreise mit Auto und Flugzeug und dem vergessenen Führerschein von John Young und den damit verbundenen Problemen kommt zur Sprache - alles sehr unterhaltsam und kurzweilig. Das macht die Besonderheit von Livekonzerten einfach aus.
Nach ca. 120 Minuten ist mit dem 2. Song der Zugabe "Chasing Dragons", den John Young für den viel zu früh verstorbenen John Wetton (Asia) geschrieben hat und vielleicht auf dem geplanten 3. Werk enthalten sein soll, Schluss des wieder einmal tollen Konzertes im Rind zu Rüsselsheim. Schön das es solche Musik in dem "Prog-Konzert-Laden" im Kreis Groß-Gerau in Kooperation mit "Progressiv-Promotion-Records" aus Flörsheim gibt. Einen Besuch kann man nur empfehlen - familiär, ganz nah dran, nicht überteuert und immer wieder fantastische Musik!
Dienstag, 5. März 2019
San2 & His Soul Patrol "The Rescue"
CD Kritik San2 & His Soul Patrol "The Rescue", Sony Music
Soul- und Bluesmusik mit einem kleinen Funkeinschlag aus deutschen Landen bietet uns die Band "San2 & His Soul Patrol" auf ihrer neusten CD "The Rescue". Die Gruppe um Sänger San2 (Daniel Gall) und seine "Soul Patrol", bestehend aus Gitarrist Sebastian Schwarzenberger, Matthias Bublath an den Tasten, Sebastian Glek am Bass (auf der CD Geoff Gascoyne) und Peter Oscar Kraus (Schlagzeug).
Los geht es mit dem Titelgebenden Stück "Rescue Me". Ruhige Keyboardklänge, relaxte Stimme, ruhiger Beat, Bläser, Chorgesang - toller Einstieg. Noch ein bißchen ruhiger, mit Piano eingeleitet geht es mit "Big Old Mountain" weiter, gefolgt von "Got My Mind Made Up" welches zu Beginn gleich Fahrt aufnimmt und mit Mundharmonika aufhorchen lässt. Toller, beschwingter Beat. "Dynamite" mit ebenfalls treibendem Beat und tollen Bläsersätzen sorgt für gute Laune. Erinnert mich ein bißchen an Songs von Sasha. "Born On the Southside", zu dem es auch ein offizielles Video gibt, ist dann wieder wesentlich cooler ausgelegt. Schöner Beat, toller Chorgesang im Refrain.
Entspannt geht es dann auch mit "The Day When We Began" weiter. Hier liegt der Schwerpunkt klar auf San2 Stimme. Tolles Soulstück. "I`m Movin Up" könnte glatt aus dem Film "The Commitments" entsprungen sein. "Sheer Bliss" steigt mit den Bläsern ein bevor der Gesang hinzu
kommt. "Stronger" verbreitet mit seinem Synthibeginn und dem Beat über das Piano, mit dem dazugehörigen Gesang, wieder für ein "cooles" Hörvergnügen im positiven Sinn. "Trust In Me" beginnt kurz mit Gitarre bevor der Gesang hinzu kommt und die Bläser den Hintergrund gestalten - ein Liebeslied. "Fat Bottom Boogie" erinnert zu Beginn gleich an die Blues Brothers und hat eine "witzige" Melodie im "Mario Kart" Stil mit schönen Klangelementen. Rein Instrumental. "All That I`ve Got" beginnt wie ein Gospelstück und klingt dann auch so, wie man diese Art Musik aus dem Blues Brothers Film kennt. "Tell Me A Secret" stellt dann den wieder ruhigen Abschluss der sehr kurzweiligen 52 Minuten langen CD dar. Ein tolles Stück Musik aus dem Süden Deutschlands. Sehr zu empfehlen.
Soul- und Bluesmusik mit einem kleinen Funkeinschlag aus deutschen Landen bietet uns die Band "San2 & His Soul Patrol" auf ihrer neusten CD "The Rescue". Die Gruppe um Sänger San2 (Daniel Gall) und seine "Soul Patrol", bestehend aus Gitarrist Sebastian Schwarzenberger, Matthias Bublath an den Tasten, Sebastian Glek am Bass (auf der CD Geoff Gascoyne) und Peter Oscar Kraus (Schlagzeug).
Los geht es mit dem Titelgebenden Stück "Rescue Me". Ruhige Keyboardklänge, relaxte Stimme, ruhiger Beat, Bläser, Chorgesang - toller Einstieg. Noch ein bißchen ruhiger, mit Piano eingeleitet geht es mit "Big Old Mountain" weiter, gefolgt von "Got My Mind Made Up" welches zu Beginn gleich Fahrt aufnimmt und mit Mundharmonika aufhorchen lässt. Toller, beschwingter Beat. "Dynamite" mit ebenfalls treibendem Beat und tollen Bläsersätzen sorgt für gute Laune. Erinnert mich ein bißchen an Songs von Sasha. "Born On the Southside", zu dem es auch ein offizielles Video gibt, ist dann wieder wesentlich cooler ausgelegt. Schöner Beat, toller Chorgesang im Refrain.
Entspannt geht es dann auch mit "The Day When We Began" weiter. Hier liegt der Schwerpunkt klar auf San2 Stimme. Tolles Soulstück. "I`m Movin Up" könnte glatt aus dem Film "The Commitments" entsprungen sein. "Sheer Bliss" steigt mit den Bläsern ein bevor der Gesang hinzu
kommt. "Stronger" verbreitet mit seinem Synthibeginn und dem Beat über das Piano, mit dem dazugehörigen Gesang, wieder für ein "cooles" Hörvergnügen im positiven Sinn. "Trust In Me" beginnt kurz mit Gitarre bevor der Gesang hinzu kommt und die Bläser den Hintergrund gestalten - ein Liebeslied. "Fat Bottom Boogie" erinnert zu Beginn gleich an die Blues Brothers und hat eine "witzige" Melodie im "Mario Kart" Stil mit schönen Klangelementen. Rein Instrumental. "All That I`ve Got" beginnt wie ein Gospelstück und klingt dann auch so, wie man diese Art Musik aus dem Blues Brothers Film kennt. "Tell Me A Secret" stellt dann den wieder ruhigen Abschluss der sehr kurzweiligen 52 Minuten langen CD dar. Ein tolles Stück Musik aus dem Süden Deutschlands. Sehr zu empfehlen.
Samstag, 2. März 2019
Appleton`s "Choice"
CD Kritik Appleton`s "Choice", Personality Records
Wer Lust auf relaxte, verjazzte oder mit Funk versetzte Songs von Bands wie den Beatles, der Steve Miller Band, Police, Carol King oder Van Morrison, mit der tollen Stimme der belgischen Jazzsängerin Caroll Vanwelden hat, ist bei der 2018 auf "Personality Records" erschienenen,
knapp 49 Minuten langen CD "Choice" genau richtig. Die Band, 1967 von den Brüdern John (Piano)
Chris (Bass) und Stephen Brenninkmeijer (Drums) gegründete und im Raum Frankfurt als Coverband bekannt, spielte bis 1972 gemeinsam, bevor eine knapp 26 jährige Pause angetreten wurde.
Erst im Jahr 1998 kam es zum Neustart mit einer professionellen "Brass-Section" (Bläsern).
Heute gehören neben den 3 Bandgründern der Posaunist Chris Perschke, der Saxophonist/Flötist Andreas Pompe, Thomas Siffling (Trompete/Flügelhorn) und Gitarrist Harry Terkowsky zur Gruppe.
Auf "Choice" finden sich nun 10 Bandfavoriten von Lisa Stansfields "The Real Thing" über "Abracadabra" der Steve Miller Band bis "Son Of A Preacherman" (Hurley/Wilkins). Lennon/McCartney sind gleich mit 3 Songs vertreten und auch The Police mit "Roxanne" darf nicht fehlen. Tolle Lieder in stark veränderten und daher sehr spannenden und frischen Versionen. Macht Spaß! Mehr Infos unter www.personality-records.com
Wer Lust auf relaxte, verjazzte oder mit Funk versetzte Songs von Bands wie den Beatles, der Steve Miller Band, Police, Carol King oder Van Morrison, mit der tollen Stimme der belgischen Jazzsängerin Caroll Vanwelden hat, ist bei der 2018 auf "Personality Records" erschienenen,
Chris (Bass) und Stephen Brenninkmeijer (Drums) gegründete und im Raum Frankfurt als Coverband bekannt, spielte bis 1972 gemeinsam, bevor eine knapp 26 jährige Pause angetreten wurde.
Erst im Jahr 1998 kam es zum Neustart mit einer professionellen "Brass-Section" (Bläsern).
Heute gehören neben den 3 Bandgründern der Posaunist Chris Perschke, der Saxophonist/Flötist Andreas Pompe, Thomas Siffling (Trompete/Flügelhorn) und Gitarrist Harry Terkowsky zur Gruppe.
Auf "Choice" finden sich nun 10 Bandfavoriten von Lisa Stansfields "The Real Thing" über "Abracadabra" der Steve Miller Band bis "Son Of A Preacherman" (Hurley/Wilkins). Lennon/McCartney sind gleich mit 3 Songs vertreten und auch The Police mit "Roxanne" darf nicht fehlen. Tolle Lieder in stark veränderten und daher sehr spannenden und frischen Versionen. Macht Spaß! Mehr Infos unter www.personality-records.com
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