CD-Kritik Emil Brandqvist Trio " Layers Of Life " , Skip Records
Perkussionist , Schlagzeuger und Keyboarder Emil Brandqvist präsentiert uns gemeinsam mit seinen Mitstreitern Tuomas A. Turunen ( Piano , Keyboards ) sowie Bassist Max Thornberg im Jahr 2022 das insgesamt 7. Album " Layers Of Life " . Mit den Gästen Maija Kauhanen ( Kantele = Kastenzither , Harmonium , Gesang ) , dem Sjöströmska String Quartet ( 3 x Geige , 1 x Cello ) , Martin Brandqvist ( Flöte , Klarinetten ) und Fredrik Davidsson ( Flügelhorn ) werden 13 sehr entspannte Songs , bei einer Gesamtspielzeit von 70 Minuten , geboten . Los geht es mit dem auf ruhigem Schlagzeug - Bass Fundament beruhenden , in Trioformat eingespielten " Still Awake", in dem das Piano regelrecht zu schweben scheint . " Everflowing " ist dann etwas flotter und rhythmischer ausgefallen . Bass und Schlagzeug sind hier wesentlich präsenter und die Melodie schneller . Ein schönes Bass - Solo wird mit reduziertem Piano - Schlagzeug - Hintergrund begleitet . " Lullaby In Green " gleicht dann einem " Gute - Nacht - Lied " mit streichelndem Schlagzeug ( mit Besen ) und sehr ruhiger Piano - Melodie . " In Between " ist mit Streichern , Flöte und Tempoveränderungen dann wesentlich opulenter . Eine Frühlingsmelodie mit leichter Dramatik . " A Year " beginnt dann zunächst alleine mit Klavier und ein zurückhaltender Bass setzt ein . Gemeinsam wird das Ganze dann wesentlich flotter , abwechslungsreicher und erinnert ein wenig an " Up , Up And Away " . "Solitude " arbeitet dann mit " Sounds " unterschiedlicher Instrumente und erinnert damit im Klang / in Atmosphäre ein wenig an Häuserschluchten der Großstadt . Die Melodie wird vom Keyboard getragen , Sounds werden präsenter und am Ende klingt das Stück ruhig aus . Ein weiteres ruhiges Stück folgt mit dem an den Weltraum erinnernden " Above The Stars " . Eine flotte Tonfolge des dominanten Pianos , mit Schlagzeug - Besen untermalt , folgt in " In This Moment " bevor mit dem Titelstück " Layers Of Life " ein leicht mystisch klingendes Stück , mal voluminös - mal reduziert , mit starkem Beat , Melodie und Bass - ergänzt mit etwas Gesang - erklingt . " Follow The Bumblebee " ist dann , wie oft bei diesem Album , wieder reduzierter , mit Melodie , leichten Beckenschlägen und einzelnen Basstönen . Zum Ende kommen dann noch Streicher hinzu . Der vertonte "Tagtraum " mit Klavier , Streichern ( Geigen ) , Schlagzeug ( Besen ) , Bass und Cello in Form von " Day Dreaming In Blue " kommt als nächstes , gefolgt von einer luftigen Melodie die zu springen scheint in "Passage Through Time " . Hier zeigt das Schlagzeug bzw. die Perkussion ein abwechslungsreiches Wechselspiel und auch Streicher kommen zum Einsatz . Den Abschluss bildet schließlich das sehr ruhige und entspannte , man glaubt die Melodie irgendwoher zu kennen , " Blue Hour ". Ja , so könnte die vertonte "Blaue Stunde " tatsächlich klingen . Insgesamt ein sehr ruhiges , entspanntes Album zum Ausspannen auf der Couch .
Keine Kommentare :
Kommentar veröffentlichen