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"Kultur beginnt im Herzen jedes Einzelnen"

- Johann Nepomuk Nestroy -

Donnerstag, 9. Oktober 2025

Sanhedrin " Heat Lightning "

 CD-Kritik Sanhedrin  " Heat Lightning " ,  Metal Blade        

Klassischen Heavy Metal im Stil von Anvil ,  Benedictum und ein wenig Zed Yago bietet uns das Trio Sanhedrin aus New York um Sängerin / Bassistin Erica Stotz,  Gitarrist Jeremy Sosville und Schlagzeuger Nathan Honor auf ihrem neusten Output  " Heat Lightning "  aus dem Jahr 2025 .  Natürlich klingt bei dieser Art von Musik und weiblichem Gesang auch immer ein wenig Girlschool mit ,  schiebt der treibende Groove ,  der tolle kernige Gesang und die großartige Metal - Gitarre mit leichten Punkeinflüssen doch herrlich nach vorne .  Ein Gefühl wie Anfang der 80er Jahre als die NWoBHM Fahrt aufgenommen hat .  Insgesamt erwarten uns 9 Songs bei einer Gesamtspielzeit von 43 Minuten .  Los geht es mit dem stampfenden ,  schweren und mit richtig Tempo versehenen  " Blind Wolf",  welcher im Gesang Richtung Geoff Tate zu  " The Warning " - Zeiten tendiert .  Mit dem ebenso an Queensryche erinnernden und im Midtempo - Bereich angesiedelten  " Heat Lightning "  geht es dann etwas  " leichter "  weiter .  " Tides "  mit  " ruhigem "  Beginn ,  doomigem Groove und toller Sologitarre folgt als nächstes ,  bevor das schon recht flotte  " The Fight Of Your Life "  vom noch deutlich schnelleren  " Franklin Country Line "  abgelöst wird .  Hier begeistert immer wieder das  " tighte "   Zusammenspiel der drei Musiker:innen ,  kombiniert mit der kraftvollen Stimme von Erica Stolz .  Der treibende Groove von  " Let´s Spill Some Blood "  geht anschließend ins Ohr und der Gesang kristallisiert sich immer mehr als eigenständiges und besonderes Merkmal von Sanhedrin heraus .  " High Threshold For Pain "  mit einem Drumbeat der sagt :  " leg Dich nicht mit mir an !!! " ,  bösen Gitarren ,  " Gangshouts "  und ganz viel Druck ,  lässt die Band in bester Motörhead - Manier nach vorne marschieren bevor mit dem Longtrack  " When The Will Becomes The Chain "  ( 7:06 ) ,   mit langsamen ,  schwerem Groove inklusive Percussion - Elementen und Betonung auf dem Gesang ,  das Ende der CD eingeläutet wird .  Auf dem Schlagzeug - Bass - Fundament darf sich hier zuletzt auch die Gitarre noch einmal herrlich austoben .  Frische ,  großartige und kraftvolle CD zum immer wieder Hören .


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