CD-Kritik Sanhedrin " Heat Lightning " , Metal Blade
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Klassischen Heavy Metal im Stil von Anvil , Benedictum und ein wenig Zed Yago bietet uns das Trio Sanhedrin aus New York um Sängerin / Bassistin Erica Stotz, Gitarrist Jeremy Sosville und Schlagzeuger Nathan Honor auf ihrem neusten Output " Heat Lightning " aus dem Jahr 2025 . Natürlich klingt bei dieser Art von Musik und weiblichem Gesang auch immer ein wenig Girlschool mit , schiebt der treibende Groove , der tolle kernige Gesang und die großartige Metal - Gitarre mit leichten Punkeinflüssen doch herrlich nach vorne . Ein Gefühl wie Anfang der 80er Jahre als die NWoBHM Fahrt aufgenommen hat . Insgesamt erwarten uns 9 Songs bei einer Gesamtspielzeit von 43 Minuten . Los geht es mit dem stampfenden , schweren und mit richtig Tempo versehenen " Blind Wolf", welcher im Gesang Richtung Geoff Tate zu " The Warning " - Zeiten tendiert . Mit dem ebenso an Queensryche erinnernden und im Midtempo - Bereich angesiedelten " Heat Lightning " geht es dann etwas " leichter " weiter . " Tides " mit " ruhigem " Beginn , doomigem Groove und toller Sologitarre folgt als nächstes , bevor das schon recht flotte " The Fight Of Your Life " vom noch deutlich schnelleren " Franklin Country Line " abgelöst wird . Hier begeistert immer wieder das " tighte " Zusammenspiel der drei Musiker:innen , kombiniert mit der kraftvollen Stimme von Erica Stolz . Der treibende Groove von " Let´s Spill Some Blood " geht anschließend ins Ohr und der Gesang kristallisiert sich immer mehr als eigenständiges und besonderes Merkmal von Sanhedrin heraus . " High Threshold For Pain " mit einem Drumbeat der sagt : " leg Dich nicht mit mir an !!! " , bösen Gitarren , " Gangshouts " und ganz viel Druck , lässt die Band in bester Motörhead - Manier nach vorne marschieren bevor mit dem Longtrack " When The Will Becomes The Chain " ( 7:06 ) , mit langsamen , schwerem Groove inklusive Percussion - Elementen und Betonung auf dem Gesang , das Ende der CD eingeläutet wird . Auf dem Schlagzeug - Bass - Fundament darf sich hier zuletzt auch die Gitarre noch einmal herrlich austoben . Frische , großartige und kraftvolle CD zum immer wieder Hören .
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