"Rolling Stone - Das Beste Aus Den Ersten 20 Jahren"
Hrsg.Willander, Zabel, Zwirner im Metrolit Verlag
Zum 20 jährigen Jubiläum des deutschen "Rolling Stone" Magazins im Jahr 2014 wurde dieses Buch mit 336 Seiten veröffentlicht.
Ähnlich dem Original aus den U.S.A., gegründet 1967, umfasst auch das deutsche Rolling Stone Magazin nicht nur musikalische Themen sondern befasst sich auch mit anderen Bereichen der Popkultur. So sind in diesem Jubiläumsbuch neben Stories und Interviews von Bands wie R.E.M., Art Brut, Oasis, Bob Dylan, Kraftklub, Sting & Campino, Bruce Springsteen u.v.m. auch Geschichten und Gespräche von Neo Rauch (Maler), Robert Crumb (Comiczeichner), Günter Netzer (Fußballer),Götz George (Schauspieler), Wolf Wondraschek (Lyriker) oder Walter Kohl mit Xavier Naidoo zu finden.
So bunt die Popkultur, so bunt und unterschiedlich sind auch diese unterschiedlichen Beiträge. Mal kritisch, mal böse, mal augenzwinkernd, informativ und horizonterweiternd - Popkultur kann und soll Spaß machen. In Zeiten, in denen oft Selbige fehlt um sich stundenlang mit einem Buch zu befassen, ist dieser Jubiläumsband mit seinen 8 - 19 Seiten langen Beiträgen eine schöne Möglichkeit auch mal nur für eine kurze Auszeit in die Welt des Pop ab zu tauchen und Neues zu entdecken.
Aktuelle Podcast Episode
"Kultur beginnt im Herzen jedes Einzelnen"
- Johann Nepomuk Nestroy -
Montag, 18. Dezember 2017
VUKOVI "Vukovi"
CD Kritik Vukovi "Vukovi"
Vukovi (serbisch: Wölfe) ist eine vierköpfige Band aus Kilwinning in Schottland. Musikalisch ordnet sie sich im Genre Noisy Pop Rock ein. Die Band wurde laut ihrer Facebookseite bereits 2010 gegründet, jedoch wurde das gleichnamige Debütalbum erst im März diesen Jahres veröffentlicht. Zuvor gab es zwar vereinzelte EP's (der letzte Release war 2012) aber erst 2017 sind Vukovi mit ihrem Album VUKOVI richtig durchgestartet. Es beinhaltet 12 Songs und füllt knapp 40 Minuten.
Gleich zu Beginn setzen "La Di Da" und "And He Lost His Mind" einen ersten lauten Akzent und damit die perfekte Stimmung für das restliche Album. Beider Lieder sind laut, rockig und machen einfach nur gute Laune. Weiter geht es mit der für Vukovi-Verhältnisse etwas ruhigen Nummer "Weirdo" die sich mit Mobbing im Internet auseinandersetzt. "Target Practice", "Prey" und "Bouncy Castle" sind ebenfalls drei etwas kraftvollere Nummern die sehr gut an die Stimmung von den ersten beiden Liedern anknüpfen. Um wieder etwas zu "entspannen" geht es mit "Wander" und "I'm Wired" wieder etwas ruhiger weiter. Mit "Animal" liefert die Band einen absoluten Ohrwurm mit eingängigem Refrain und mitspringbarem Rhythmus. Kurz vor Schluss geben Vukovi mit "Boy George" und "He Wants Me Not" stimmungsmäßig nochmal alles. Schließlich verabschieden sie sich mit "Colour Me In" der einzigen Ballade des Albums und zeigen, dass sie auch mit ganz ruhigen Tönen absolut überzeugen.
Es bleibt zu hoffen, dass es bis zur nächsten Veröffentlichung nicht wieder fünf Jahre dauert und wir uns vielleicht schon 2018 mit einem neuen Album oder einer EP wieder sehen.
Tracklist VUKOVI (2017)
1. La Di Da
2. And He Lost His Mind
3. Weirdo
4. Target Practice
5. Prey
6. Bouncy Castle
7. Wander
8. I'm Wired
9. Animal
10. Boy George
11. He Wants Me Not
12. Colour Me In
Vukovi (serbisch: Wölfe) ist eine vierköpfige Band aus Kilwinning in Schottland. Musikalisch ordnet sie sich im Genre Noisy Pop Rock ein. Die Band wurde laut ihrer Facebookseite bereits 2010 gegründet, jedoch wurde das gleichnamige Debütalbum erst im März diesen Jahres veröffentlicht. Zuvor gab es zwar vereinzelte EP's (der letzte Release war 2012) aber erst 2017 sind Vukovi mit ihrem Album VUKOVI richtig durchgestartet. Es beinhaltet 12 Songs und füllt knapp 40 Minuten.
Gleich zu Beginn setzen "La Di Da" und "And He Lost His Mind" einen ersten lauten Akzent und damit die perfekte Stimmung für das restliche Album. Beider Lieder sind laut, rockig und machen einfach nur gute Laune. Weiter geht es mit der für Vukovi-Verhältnisse etwas ruhigen Nummer "Weirdo" die sich mit Mobbing im Internet auseinandersetzt. "Target Practice", "Prey" und "Bouncy Castle" sind ebenfalls drei etwas kraftvollere Nummern die sehr gut an die Stimmung von den ersten beiden Liedern anknüpfen. Um wieder etwas zu "entspannen" geht es mit "Wander" und "I'm Wired" wieder etwas ruhiger weiter. Mit "Animal" liefert die Band einen absoluten Ohrwurm mit eingängigem Refrain und mitspringbarem Rhythmus. Kurz vor Schluss geben Vukovi mit "Boy George" und "He Wants Me Not" stimmungsmäßig nochmal alles. Schließlich verabschieden sie sich mit "Colour Me In" der einzigen Ballade des Albums und zeigen, dass sie auch mit ganz ruhigen Tönen absolut überzeugen.
Es bleibt zu hoffen, dass es bis zur nächsten Veröffentlichung nicht wieder fünf Jahre dauert und wir uns vielleicht schon 2018 mit einem neuen Album oder einer EP wieder sehen.
Tracklist VUKOVI (2017)
1. La Di Da
2. And He Lost His Mind
3. Weirdo
4. Target Practice
5. Prey
6. Bouncy Castle
7. Wander
8. I'm Wired
9. Animal
10. Boy George
11. He Wants Me Not
12. Colour Me In
Mittwoch, 13. Dezember 2017
Five Finger Death Punch "A Decade Of Destruction"
CD Kritik Five Finger Death Punch: "A Decade Of Destruction"
Montag Abend im Klub. Das Team arbeitet an unterschiedlichen Dingen. Da dringt plötzlich Musik in meine Ohren. Auf einem PC sieht sich einer der "Jungspunde" gerade ein Musikvideo einer Band an. Nicht schlecht was ich da höre aber: "wer ist das?" "Das sind "Five Finger Death Punch" bekomme ich die Info. Tja, den Namen habe ich schon mal gehört bzw. in einem der vielen Musikmagazine gelesen, gehört habe ich von ihr aber, zumindest bewusst, noch nichts.
4 Tage später in meinem Media Markt des Vertrauens. CD Abteilung. Und was entdecke ich da in einem "Angebotstisch"? Die neue CD "A Decade Of Destruction" der Band "Five Finger Death Punch".
Okay, dann gehe ich mal wieder das Risiko ein und kaufe ein Produkt einer mir doch noch unbekannten Band. Und was soll ich sagen? Es hat sich tatsächlich mal wieder gelohnt. Zum
Neuentdecken einer Band ist so eine Zusammenstellung von Songs einfach das Beste - wenn`s gefällt kann man sich später immer noch die Sammlung zulegen.
Los geht es mit "Trouble", einem tollen Einstieg, der sofort die Bezeichnungen "Groove Metal"/"Nu Metal" bestätigt, die ich als Beschreibung für die Musik von FFDP im Netz gefunden habe. Typisch für diesen Stil sind ja die Abwechslung im Gesang von "screamen/shouten" und Klargesang. Aber eben auch der "Klargesang" hat Ecken und Kanten und macht in Kombination mit der Musik den Reiz dieser Art von Musik aus. "Gone Away", "Lift Me Up" und "Wash It All Away" folgen. Coole Songs. Als Nächstes dann "Bad Company". Ähhh "Bad Company"? Das kenn` ich doch. Und genau, es ist eine Coverversion des Hits der gleichnamigen Band aus den 70er Jahren mit Übersänger Paul Rodgers und tatsächlich schafft es die Band dem Song noch einmal gehörig "Schmackes" zu verpassen. Unter den insgesamt 16 Songs befindet sich noch eine weitere Coverversion. "House Of The Rising Sun", den meisten in der Version der "Animals" von 1964 mit Sänger Eric Burden bekannt. Und auch dieser Song bekommt die FFDP- Bearbeitung verpasst und das in dem Song besungene Haus steht hier nicht mehr in New Orleans sondern in "Sin City". Also, für alle die die Band noch nicht kennen kann ich hier nur eine Kaufempfehlung aussprechen - so kann man sich einer "unbekannten" Band (sie haben glaube ich gerade in der Frankfurter Festhalle als Headliner gespielt und diese ausverkauft 😁) mit gutem Gewissen nähern.
Montag Abend im Klub. Das Team arbeitet an unterschiedlichen Dingen. Da dringt plötzlich Musik in meine Ohren. Auf einem PC sieht sich einer der "Jungspunde" gerade ein Musikvideo einer Band an. Nicht schlecht was ich da höre aber: "wer ist das?" "Das sind "Five Finger Death Punch" bekomme ich die Info. Tja, den Namen habe ich schon mal gehört bzw. in einem der vielen Musikmagazine gelesen, gehört habe ich von ihr aber, zumindest bewusst, noch nichts.
4 Tage später in meinem Media Markt des Vertrauens. CD Abteilung. Und was entdecke ich da in einem "Angebotstisch"? Die neue CD "A Decade Of Destruction" der Band "Five Finger Death Punch".
Okay, dann gehe ich mal wieder das Risiko ein und kaufe ein Produkt einer mir doch noch unbekannten Band. Und was soll ich sagen? Es hat sich tatsächlich mal wieder gelohnt. Zum
Neuentdecken einer Band ist so eine Zusammenstellung von Songs einfach das Beste - wenn`s gefällt kann man sich später immer noch die Sammlung zulegen.
Los geht es mit "Trouble", einem tollen Einstieg, der sofort die Bezeichnungen "Groove Metal"/"Nu Metal" bestätigt, die ich als Beschreibung für die Musik von FFDP im Netz gefunden habe. Typisch für diesen Stil sind ja die Abwechslung im Gesang von "screamen/shouten" und Klargesang. Aber eben auch der "Klargesang" hat Ecken und Kanten und macht in Kombination mit der Musik den Reiz dieser Art von Musik aus. "Gone Away", "Lift Me Up" und "Wash It All Away" folgen. Coole Songs. Als Nächstes dann "Bad Company". Ähhh "Bad Company"? Das kenn` ich doch. Und genau, es ist eine Coverversion des Hits der gleichnamigen Band aus den 70er Jahren mit Übersänger Paul Rodgers und tatsächlich schafft es die Band dem Song noch einmal gehörig "Schmackes" zu verpassen. Unter den insgesamt 16 Songs befindet sich noch eine weitere Coverversion. "House Of The Rising Sun", den meisten in der Version der "Animals" von 1964 mit Sänger Eric Burden bekannt. Und auch dieser Song bekommt die FFDP- Bearbeitung verpasst und das in dem Song besungene Haus steht hier nicht mehr in New Orleans sondern in "Sin City". Also, für alle die die Band noch nicht kennen kann ich hier nur eine Kaufempfehlung aussprechen - so kann man sich einer "unbekannten" Band (sie haben glaube ich gerade in der Frankfurter Festhalle als Headliner gespielt und diese ausverkauft 😁) mit gutem Gewissen nähern.
Autogrammkarten der Beat-Ära V
"Autogramm-Karten" der "Beat-Ära" V
Alle Autogramm-Karten wurden uns freundlicherweise von Frau Anna Clemons (Altendorf) zur Verfügung gestellt.
Alle Autogramm-Karten wurden uns freundlicherweise von Frau Anna Clemons (Altendorf) zur Verfügung gestellt.
Dienstag, 12. Dezember 2017
Montag, 11. Dezember 2017
PVRIS "All We Know Of Heaven, All We Need Of Hell"
CD Kritik Pvris "All We Know Of Heaven, All We Need Of Hell"
PVRIS, ausgesprochen wie die französische Hauptstadt ist eine amerikanische Rockband aus der Nähe von Boston, Massachusetts. 2012 noch unter anderem Namen gegründet ist die Band nun einer der vielversprechendsten Newcomer der Alternative Szene. Stilistisch bewegt sich die dreiköpfige Band um Frontfrau Lyndsey Gunnulfsen im Bereich Alternative Rock und Electro Pop. All We Know of Heaven, All We Need of Hell erschien im August 2017 und ist das zweite Studioalbum der Band. Das gesamte Album ist 42 Minuten lang und beinhaltet 10 Songs."Heaven", "What's Wrong"und "Anyone Else" wurden als Singles ausgekoppelt.
Einer der am häufigsten genannten Kritikpunkte bei Alternative Musik ist, dass sich die Lieder zu sehr ähneln. Auch PVRIS schaffen es leider nicht, dass man auf Anhieb jeden der Songs voneinander unterscheiden kann. Es bedarf mehrmaliges Hören des Albums um einige der Lieder auseinanderhalten zu können. Im Besonderen betrifft dies die Titel "Half", "Anyone Else" und "What's Wrong". Die Songs sind keineswegs schlecht und eigentlich sogar sehr einprägsam, dennoch fehlt es jedem etwas an Individualität. Im Gegensatz dazu stechen vor allem "No Mercy" und "Heaven" deutlich aus dem Rest hervor, beides etwas aggressivere Nummern die einfach nur zum Mitsingen einladen. Auf der ruhigeren Seiten des Albums überzeugen vor allem "Nola 1" und "Same Soul" mit ihren melodischen Arrangements und guten Texten. Bezüglich der Texte ist ebenfalls zu sagen, dass diese größtenteils von Gunnulfsen verfasst sind und sich hauptsächlich mit den Themen Vergänglichkeit und Veränderung befassen. Daher auch die Wahl des Albumtitels, der sich auf das Gedicht "Parting" der amerikanischen Dichterin Emily Dickinson bezieht.
PVRIS erfinden ihr Genre sicherlich nicht neu und wirken zeitweise etwas zu konventionell, dennoch liefern sie mit All We Know of Heaven, All We Need of Hell ein gut durchdachtes, solides Werk mit echten Highlights ab, das man als Alternative-Fan unbedingt kennen sollte.
Tracklist:
All We Know of Heaven, All We Need of Hell (2017)
1. Heaven
2. Half
3. Anyone Else
4. What's Wrong
5. Walk Alone
6. Same Soul
7. Winter
8. No Mercy
9. Separate
10. Nola 1
PVRIS, ausgesprochen wie die französische Hauptstadt ist eine amerikanische Rockband aus der Nähe von Boston, Massachusetts. 2012 noch unter anderem Namen gegründet ist die Band nun einer der vielversprechendsten Newcomer der Alternative Szene. Stilistisch bewegt sich die dreiköpfige Band um Frontfrau Lyndsey Gunnulfsen im Bereich Alternative Rock und Electro Pop. All We Know of Heaven, All We Need of Hell erschien im August 2017 und ist das zweite Studioalbum der Band. Das gesamte Album ist 42 Minuten lang und beinhaltet 10 Songs."Heaven", "What's Wrong"und "Anyone Else" wurden als Singles ausgekoppelt.
Einer der am häufigsten genannten Kritikpunkte bei Alternative Musik ist, dass sich die Lieder zu sehr ähneln. Auch PVRIS schaffen es leider nicht, dass man auf Anhieb jeden der Songs voneinander unterscheiden kann. Es bedarf mehrmaliges Hören des Albums um einige der Lieder auseinanderhalten zu können. Im Besonderen betrifft dies die Titel "Half", "Anyone Else" und "What's Wrong". Die Songs sind keineswegs schlecht und eigentlich sogar sehr einprägsam, dennoch fehlt es jedem etwas an Individualität. Im Gegensatz dazu stechen vor allem "No Mercy" und "Heaven" deutlich aus dem Rest hervor, beides etwas aggressivere Nummern die einfach nur zum Mitsingen einladen. Auf der ruhigeren Seiten des Albums überzeugen vor allem "Nola 1" und "Same Soul" mit ihren melodischen Arrangements und guten Texten. Bezüglich der Texte ist ebenfalls zu sagen, dass diese größtenteils von Gunnulfsen verfasst sind und sich hauptsächlich mit den Themen Vergänglichkeit und Veränderung befassen. Daher auch die Wahl des Albumtitels, der sich auf das Gedicht "Parting" der amerikanischen Dichterin Emily Dickinson bezieht.
PVRIS erfinden ihr Genre sicherlich nicht neu und wirken zeitweise etwas zu konventionell, dennoch liefern sie mit All We Know of Heaven, All We Need of Hell ein gut durchdachtes, solides Werk mit echten Highlights ab, das man als Alternative-Fan unbedingt kennen sollte.
Tracklist:
All We Know of Heaven, All We Need of Hell (2017)
1. Heaven
2. Half
3. Anyone Else
4. What's Wrong
5. Walk Alone
6. Same Soul
7. Winter
8. No Mercy
9. Separate
10. Nola 1
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