CD Kritik Mike Dawes "Era", Q Ten Records
Der englische "Gitarrenzauber" - Gitarrist Mike Dawes veröffentlich mit "Era" seine neuste CD.
Ruhige Gitarrenklänge - inklusive Rhytmusnutzung des Gitarrenkorpus - wie in "Encomium", das zum Ende flotter werdende "Beirut", das mit "Sounds" spielende und durch Piano und Keyboard unterstützte "Purr & Sway", das ruhige aber sehr rhytmische "Belle Insomnie", "Overload" mit viel Rhytmus auf dem Korpus oder das sehr getragene "The Old Room" (mit leicht spanischen Klängen) - alles Eigenkompositionen von Mike Dawes - wechseln sich mit Eigeninterpretationen von Songs wie "Slow Dancing In A Burning Room" (von John Mayer), "One" (von Metallica) oder "Scarlet" (von Periphery) ab. Eine CD für Gitarrenmusikfreunde zum Zuhören und Entdecken der ausgefeilten Spielweise eines Mike Dawes.
Mehr Infos unter www.mikedawes.com
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"Kultur beginnt im Herzen jedes Einzelnen"
- Johann Nepomuk Nestroy -
Sonntag, 29. April 2018
Freitag, 27. April 2018
Dokken "Return To The East Live (2016)"
CD Kritik Dokken "Return To The East Live (2016)", Frontiers Records
Frontiers Records aus Italien veröffentlichen hier die Liveaufnahmen einer der beiden Liveauftritte der Band Dokken aus dem Jahr 2016 in Japan.
In der Originalbesetzung mit Jeff Pilson (Bass), George Lynch (Gitarre), Mick Brown (Schlagzeug) und Namensgeber Don Dokken (Gesang) zelebrieren die 4 ( leider noch immer zerstrittenen) Musiker ihre bekanntesten Songs von "Kiss Of Death", "Tooth And Nail", "In My Dreams" oder "Dream Warriors". Angereichert mit den beiden Akustikstücken "Heaven Sent" und "Will The Sun Rise" als Bonustracks und dem neuen Song "It`s Another Day" gleich zu Beginn der CD, bekommt der geneigte Fan hier tolle Musik, heute von Don Dokken in etwas tieferer Stimmlage gesungen, mit fantastischen Gitarreneinlagen, einer gut geölten Rhytmusgruppe und sehr gutem Backgroundgesang geboten. Der Deluxe Edition liegt die DVD bei, so dass man sich gut auch einen optischen Eindruck des Konzertes verschaffen kann - eben "value for money".
Ein Trip zurück in den Hard Rock der 80er Jahre mit tollen Musikern - nur schade das Don Dokken keine Reunion wünscht. Die 3 anderen verbliebenen Musiker wollen angeblich aber wieder musikalisch gemeinsame Sache machen - schaun` und hören wir mal. Für die Live - CD - DVD gibt es zumindest eine Kaufempfehlung!
Frontiers Records aus Italien veröffentlichen hier die Liveaufnahmen einer der beiden Liveauftritte der Band Dokken aus dem Jahr 2016 in Japan.
In der Originalbesetzung mit Jeff Pilson (Bass), George Lynch (Gitarre), Mick Brown (Schlagzeug) und Namensgeber Don Dokken (Gesang) zelebrieren die 4 ( leider noch immer zerstrittenen) Musiker ihre bekanntesten Songs von "Kiss Of Death", "Tooth And Nail", "In My Dreams" oder "Dream Warriors". Angereichert mit den beiden Akustikstücken "Heaven Sent" und "Will The Sun Rise" als Bonustracks und dem neuen Song "It`s Another Day" gleich zu Beginn der CD, bekommt der geneigte Fan hier tolle Musik, heute von Don Dokken in etwas tieferer Stimmlage gesungen, mit fantastischen Gitarreneinlagen, einer gut geölten Rhytmusgruppe und sehr gutem Backgroundgesang geboten. Der Deluxe Edition liegt die DVD bei, so dass man sich gut auch einen optischen Eindruck des Konzertes verschaffen kann - eben "value for money".
Ein Trip zurück in den Hard Rock der 80er Jahre mit tollen Musikern - nur schade das Don Dokken keine Reunion wünscht. Die 3 anderen verbliebenen Musiker wollen angeblich aber wieder musikalisch gemeinsame Sache machen - schaun` und hören wir mal. Für die Live - CD - DVD gibt es zumindest eine Kaufempfehlung!
Montag, 23. April 2018
Gitarrenzauber Zusatzkonzert mit Petteri Sariola und Mike Dawes
Am 16. April 2018 gaben die Gitarristen Petteri Sariola und Mike Dawes ein Extrakonzert des Gitarrenzauberfestivals im Best Western Hotel in Riedstadt-Goddelau. Die Künstler aus Finnland und England haben zunächst einzeln und dann gemeinsam ein fast zweistündiges Konzert gegeben. Die Songs der beiden waren eine bunte Mischung. Beide haben altbekannte Cover wie "Purple Rain" von Prince (Dawes) oder "Still Haven't Found What I'm Looking For" von U2 (Sariola) gespielt. Aber auch eigene Kompositionen mit emotionalen Hintergründen. So hat Mike Dawes beispielsweise eine keltische Ballade gespielt die er gemeinsam mit seiner Ex-Freundin geschrieben hat und direkt danach ein absolut individuelles Cover von "Titianium" von David Guetta, das seinesgleichen sucht. Petteri Sariola spielte eine angenehme Mischung aus schnellen Songs und Balladen. So hat er einen besonderen Song all den Menschen gewidmet die er nicht so oft sieht, darunter auch Gitarrenbauer Andreas Cuntz aus Crumstadt, der ebenfalls im Publikum war und der beide Konzertinstrumente gebaut hat. Beide Musiker haben nicht nur vor dem Publikum gestanden, sondern den gesamten Raum bespielt, sodass jeder ihre besondere "Fingerstyle" Spielweise auch aus der Nähe bestaunen konnte. Ein absolut gelungenes Konzert von zwei Ausnahmetalenten!
Veranstaltet wurde das Konzert vom Kulturbüro der Stadt Riedstadt, unterstützt an der Technik von Herrn Boll aus Erfelden und den Teammitgliedern des StRiedKULT - Klub Teams an Kasse, Videoaufnahmen und Fotografie.





Veranstaltet wurde das Konzert vom Kulturbüro der Stadt Riedstadt, unterstützt an der Technik von Herrn Boll aus Erfelden und den Teammitgliedern des StRiedKULT - Klub Teams an Kasse, Videoaufnahmen und Fotografie.
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Petteri Sariola
Montag, 9. April 2018
Jain "Zanaka"
CD Kritik Jain "Zanaka"
Jain wurde 1992 in Toulouse geboren. Als sie neun ist zieht die Familie nach Dubai, drei Jahre darauf in den Kongo. Vier Jahre später nach Abu Dhabi wo sie noch ein Jahr lebt, bis sie sich schließlich in Paris niederlässt um sich auf ihr Kunststudium vorzubereiten. Zanaka bedeutet auf Malagasy, der Amtssprache Madagaskars, Kind. Vermutlich wählte Jain diesen Titel in Anlehnung an die französisch-madagassische Herkunft ihrer Mutter. Man sieht, Jain ist alles andere als eine gewöhnliche Popsängerin. Ihre Lebensgeschichte, durch die sie verschiedenste Kulturen kennengelernt hat, nimmt sehr starken Einfluss auf ihr 2015 erschienenes Debütalbum, Zanaka.
Meiner Meinung nach hat jeder einzelne Song, sowie Jains Stimme absoluten Wiedererkennungswert. Mit "Come" schafft sie sofort einen super Einstieg, der den Ton für den Rest der Platte anschlägt. Alle Lieder klingen beim ersten Hören sehr poppig, sind absolut tanzbar und verweisen entweder mit Rhythmus, Instrumenteneinsatz oder Text auf Jains Aufenthalte in Afrika und den Arabischen Emiraten. "Makeba", der Song der den meisten vielleicht aufgrund der Levis Werbung bekannt vorkommt, ist eine Hommage an die südafrikanische Sängerin und Menschenrechtlerin Miriam Makeba die 2008 verstorben ist.
Tracklist - Zanaka (2015)
1. Come
2. Heads Up
3. Mr Johnson
4. Lil Mama
5. Hope
6. All My Days
7. Hob
8. Makeba
9. You Can Blame Me
10. So Peaceful
Jain wurde 1992 in Toulouse geboren. Als sie neun ist zieht die Familie nach Dubai, drei Jahre darauf in den Kongo. Vier Jahre später nach Abu Dhabi wo sie noch ein Jahr lebt, bis sie sich schließlich in Paris niederlässt um sich auf ihr Kunststudium vorzubereiten. Zanaka bedeutet auf Malagasy, der Amtssprache Madagaskars, Kind. Vermutlich wählte Jain diesen Titel in Anlehnung an die französisch-madagassische Herkunft ihrer Mutter. Man sieht, Jain ist alles andere als eine gewöhnliche Popsängerin. Ihre Lebensgeschichte, durch die sie verschiedenste Kulturen kennengelernt hat, nimmt sehr starken Einfluss auf ihr 2015 erschienenes Debütalbum, Zanaka.
Meiner Meinung nach hat jeder einzelne Song, sowie Jains Stimme absoluten Wiedererkennungswert. Mit "Come" schafft sie sofort einen super Einstieg, der den Ton für den Rest der Platte anschlägt. Alle Lieder klingen beim ersten Hören sehr poppig, sind absolut tanzbar und verweisen entweder mit Rhythmus, Instrumenteneinsatz oder Text auf Jains Aufenthalte in Afrika und den Arabischen Emiraten. "Makeba", der Song der den meisten vielleicht aufgrund der Levis Werbung bekannt vorkommt, ist eine Hommage an die südafrikanische Sängerin und Menschenrechtlerin Miriam Makeba die 2008 verstorben ist.
"Nobody can beat the Mama Africa. You follow the beat that she's going to give you, only her smile can all make it go, the sufferation of a thousand more"
So lautet eine Textpassage aus dem Song, der auf das Leben Makebas eingeht und ihr Engagement gegen die Apartheit thematisiert. Wenn man nicht genau hinhört ist "Makeba" einfach nur ein fröhlicher Popsong. Erst wenn man sich genau mit der Musik befasst erkennt man Jains Moral dahinter. Zanaka ist nun schon drei Jahre alt, dennoch sind die erwähnten Themen nach wie vor relevant und das Album absolut gelungen.
Rein stimmlich überzeugt Jain, die eigentlich Jeanne Galice heißt, auf ganzer Linie und phasenweise würde ich ihre Stimmfarbe mit der von Adele vergleichen. Vor allem im Song "All My Days" wird dies deutlich. Da sie Französin ist und fast ausschlißelich auf Englisch singt hat sie natürlich einen leichten Akzent, der Zanaka aber noch sympathischer erscheinen lässt.
Tracklist - Zanaka (2015)
1. Come
2. Heads Up
3. Mr Johnson
4. Lil Mama
5. Hope
6. All My Days
7. Hob
8. Makeba
9. You Can Blame Me
10. So Peaceful
Axel Rudi Pell "Knights Call"
LP Kritik Axel Rudi Pell "Knights Call", spv
Der aus Bochum stammende Axel Rudi Pell veröffentlicht auch 2018 wieder eine für ihn typische, nun bereits 17. Platte mit genau der Musik die seine Fans und Hard Rock Liebhaber von ihm erwarten.
Die auf vier in rot mit schwarzen Schlieren verteilte Musik bietet Rockmusik im Stil von Rainbow (Pell ist bekennender Fan von Richie Blackmore) oder der Band von Johnny Gioeli (Gesang) - "Hardline". Gemeinsam mit Ferdy Doernberg (Keyboards), Bobby Rondinelli (Drums) - ex Rainbow und Volker Krawczak (Bass) eingespielt, pendeln die Songs zwischen flotten, melodischen Songs wie "Wildest Dreams" und "Slaves On The Run", dem Instrumentalstück "Truth And Lies" oder Longtracks wie "Tower Of Babylon" und "Beyond The Light". Alles typisch Axel Rudi Pell, mit wie immer tollem Gesang von Johnny Gioeli. Es gilt einfach weiter: "wo Pell drauf steht, ist auch Pell drin".
Der aus Bochum stammende Axel Rudi Pell veröffentlicht auch 2018 wieder eine für ihn typische, nun bereits 17. Platte mit genau der Musik die seine Fans und Hard Rock Liebhaber von ihm erwarten.
Die auf vier in rot mit schwarzen Schlieren verteilte Musik bietet Rockmusik im Stil von Rainbow (Pell ist bekennender Fan von Richie Blackmore) oder der Band von Johnny Gioeli (Gesang) - "Hardline". Gemeinsam mit Ferdy Doernberg (Keyboards), Bobby Rondinelli (Drums) - ex Rainbow und Volker Krawczak (Bass) eingespielt, pendeln die Songs zwischen flotten, melodischen Songs wie "Wildest Dreams" und "Slaves On The Run", dem Instrumentalstück "Truth And Lies" oder Longtracks wie "Tower Of Babylon" und "Beyond The Light". Alles typisch Axel Rudi Pell, mit wie immer tollem Gesang von Johnny Gioeli. Es gilt einfach weiter: "wo Pell drauf steht, ist auch Pell drin".
Samstag, 7. April 2018
Heaven & Earth "Hard To Kill"
CD Kritik Heaven & Earth "Hard To Kill", Quarto Valley Records
Es gibt ihn also noch. Den guten, alten Hard Rock wie wir ihn seit Ende der 70er - Anfang der 80er Jahre von Bands wie Deep Purple, Whitesnake oder später Thunder und Gotthard kennen.
Die nun hier vorliegende CD stammt von der Band "Heaven & Earth" aus Los Angeles.
Angeführt von Gitarrist Stuart Smith und Sänger Joe Retta präsentiert uns das Quintett Hard Rock der Spitzenklasse. Los geht es mit dem treibenden, an Rainbow zu Joe Lynn Turner Zeiten erinnernden Song "Hard To Kill". Rhythmusverschleppung, Gitarrensolo, manchmal an Paul Rodgers von Free erinnernder Gesang - klasse. "Walk Away" mit Gitarreneinstieg, Hammond Orgel von Ty Bailie, starkem Rhythmus, Joe Rettas Gesang - das erinnert an Whitesanke bzw. Gotthard aus der Schweiz. Mit "Till It´s Over" dann typischer Blues Rock a la Whitesnake ... bitte weiter so. In "Bleed Me Dry" mit Akustikgitarre dann eine an Thunder aus England erinnernde Ballade.
Blues Beat in der Strophe, Rockbeat im Refrain, Hammond Orgel und Mundharmonika, Bass, Drum, Gitarre - fertig ist "The Game Has Changed". Top. Mit den beiden Stampfern im Mittempobereich "Anthem" und "Monster" (erinnert an die US Hard Rock Songs von Whitesnake um 1987) geht es dann fulminant weiter bevor die Blues Rock Ballade "L.A. Blues" mit toller Hammond Orgel a la Jon Lord etwas Tempo heraus nimmt. Gefolgt, natürlich, vom schnellen Rocksong, teilweise an Sammy Hagar erinnernden und mit tollem Gitarren-Hammond Orgel Duell verzierten Song "Hellfire".
Der harte Bluesrock - US Hard Rock Song "Beautiful Monsters" und die Rockballade "Bad Man", bei der noch einmal die Stimme von Joe Retta glänzen kann beschließen ein fantastisches Hard Rock Album. Empfehlenswert!
Es gibt ihn also noch. Den guten, alten Hard Rock wie wir ihn seit Ende der 70er - Anfang der 80er Jahre von Bands wie Deep Purple, Whitesnake oder später Thunder und Gotthard kennen.
Die nun hier vorliegende CD stammt von der Band "Heaven & Earth" aus Los Angeles.
Blues Beat in der Strophe, Rockbeat im Refrain, Hammond Orgel und Mundharmonika, Bass, Drum, Gitarre - fertig ist "The Game Has Changed". Top. Mit den beiden Stampfern im Mittempobereich "Anthem" und "Monster" (erinnert an die US Hard Rock Songs von Whitesnake um 1987) geht es dann fulminant weiter bevor die Blues Rock Ballade "L.A. Blues" mit toller Hammond Orgel a la Jon Lord etwas Tempo heraus nimmt. Gefolgt, natürlich, vom schnellen Rocksong, teilweise an Sammy Hagar erinnernden und mit tollem Gitarren-Hammond Orgel Duell verzierten Song "Hellfire".
Der harte Bluesrock - US Hard Rock Song "Beautiful Monsters" und die Rockballade "Bad Man", bei der noch einmal die Stimme von Joe Retta glänzen kann beschließen ein fantastisches Hard Rock Album. Empfehlenswert!
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