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- Johann Nepomuk Nestroy -

Mittwoch, 7. Oktober 2026

Andreas Diehlmann Band 25.09.2026

Konzert-Kritik Andreas Diehlmann Band  25.09.2026 ,  " Rex "  Bensheim 


Freitag Abend im Bensheimer Musiktheater  " Rex " .  Der aus Kassel stammende Andreas Diehlmann ist mit seiner Band zu Gast und rund 300 Besucher*innen sind gekommen um gut 2 Stunden Blues - Boogie - Rock zu genießen .  Mit Jörg Sebald am Bass und Martin Gunkel am Schlagzeug geht es unaufgeregt und pünktlich um 20:00 Uhr los .  Auf die Bühne marschiert ,  Gitarre kurz nachgestimmt und ab geht das .  Lockere Stimmung auf der Bühne ,  lockere Stimmung im Publikum  -  " das kann einfach nur gut werden ! "  

 
" Hey Man "  vom neuen Album  " Cold Wind On A Dark Black Night "  bildet den entspannten bluesigen Start mit schönem ersten Gitarrensolo und der Message  " music is the healer " ( das Motto für den heutigen Abend )  welches nahtlos in ein weiteres neues Stück übergeht .  " On The Road Again "  mit flottem Beat ,  der angenehm rauen Stimme von Andreas Diehlmann und dem Beatfundament von Sebald und Gunkel bringen sowohl Band als auch Publikum sofort auf Betriebstemperatur und die Interaktion ist bereits in vollem Gange .  Dem ZZ Top - mäßigen Boogie  " Pretty Baby "  folgt mit  " Gypsy Woman "  im Anschluss gleich noch ein wenig  " Jimi Hendrix - Sound - A Like "  und zeigt die große Bandbreite der Songs des Kasseler Bluesgitarristen und Sängers .  Immer wieder tolle rockige - bluesige - gefühlvolle Gitarrensoli vor dem positiven , grundsoliden Rhythmusbackground der Band .  Mit  " Got To Get Over It "  kommt ,  nach dem Eröffnungsstück ,  der erste reine Bluessong zur Aufführung und nimmt etwas Tempo aus der Musik .  Hier wird herrlich auf das Leben zurück geblickt - wie immer im Blues ein wenig leidend ;-)  Der Bluesrocker  " Long Way To Go " ,   mit schleppendem Beginn und der schönen Mitklatschmöglichkeit  für`s Publikum lässt dann erneut die tolle raue Stimme in den Vordergrund treten  -  sie passt einfach herrlich zu den Songs .  Der teilweise mit einer Bottleneck gespielte und ein wenig im  " Tribel - Rhythmus "  gehaltene Song  " Lola Sweet Rock ` n ' Rola / Black Night "  ( mit eben Deep Purple Zitat )  bietet dann erneut mit  "heyheyheyhey " - Part die Möglichkeit für das begeisterte Publikum kräftig mitzumischen .  Der von  " Howlin` Wolf "  inspirierte Song  " Nothing But The Blues",  gespielt auf einer Zigarrenkisten - Gitarre und teilweise wieder unter Verwendung eines Bottleneck ,  stellt dann den Abschluss des ersten Sets nach 45 Minuten dar .  Abkühlen ,  trinken ,  Pause !
 

Nach einer gut 20minütigen Pause kehren die drei Musiker gegen 21:05 Uhr wieder zurück auf die schlicht gehaltene Rex - Bühne und starten gleich mit dem schnellen Blues - Rock Song  " Long Way Home "  vom neuen Album .  " I Wish You Would " ,  ebenfalls ein Blues Rock Song ,  vom Album  " That Old Blues Again"  folgt als nächstes und treibt die Temperatur im Saal ganz schnell wieder in die Höhe .  Da ist es vielleicht ganz gut ,  dass mit  " Hard Times "  vom Debutalbum erst mal wieder ein etwas ruhigerer  " von der Frau verlassen " - Blues folgt .  Das ebenfalls vom Debutalbum stammende  " Rita "  ( bei dem die Zuhörer*innen eben diesen Namen mitsingen können )  ,  ein flotter Boogie - Rocker ,  sowie das rockende  " Way To Hell "  geben dann wieder richtig Gas .  Die Gitarre wird zwischendurch hinter dem Rücken gespielt ,  Andreas Diehlmann duelliert sich mit seinem Bassisten Jörg Sebald am  " Glitzerbass "  und Schlagzeuger Martin Gunkel treibt das Ganze herrlich voran .  Tolles Trio !  Natürlich braucht ein Blueskonzert auch einen "Slowblues " ,   der mit dem Herzensbrecher  " Broken "  auch standesgemäß folgt .  Der das Motto der Band vorgebende  " Boogie Woogie Rock `n `Roll "  und das älteste Bluesthema der Welt behandelnde  " Whiskey And Women " ,  erneut mit Zigarrenkistengitarre ,  beschließen schließlich nach 50 Minuten in flottem Tempo und bei bester Stimmung den zweiten Teil des heutigen Konzertabends .  Mit einem Grinsen im Gesicht und sichtlich verschwitzt verschwindet die Band kurz von der Bühne ,  um kurz darauf natürlich zu einer für beide Seiten wohlverdienten Zugabe auf die Bühne zurück zu kommen

Mit dem ausführlich zelebrierten  " Hey Joe "  von Jimi Hendrix und einer großartigen Version von Princes  " Purple Rain " verabschiedet sich die  " Andreas Diehlmann Band "  mit einer 20 minütigen Zugabe ,  inklusive dazugehörigem ,  ausführlichen Gitarrensolo und dem namentlichen Vorstellen der Bandmitglieder ,  vom restlos begeisterten Publikum .  Lachende Gesichter auf und vor der Bühne ,  großer Andrang am Merchstand und zahlreiche Gespräche im Anschluss zeugen von einem rundum gelungenen Abend ( inklusive dem  " schnellsten und unkompliziertesten Sound - Check ever "  Andreas Diehlmann ) .  Wie immer ein toller Konzertabend im Musiktheater an der Bergstraße mit der Bitte um baldige Wiederholung !








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