Aktuelle Podcast Episode

"Kultur beginnt im Herzen jedes Einzelnen"

- Johann Nepomuk Nestroy -

Montag, 7. September 2020

Pink Floyd "The Final Cut"

LP-Kritik Pink Floyd "The Final Cut", EMI


Das nach der Veröffentlichung von "The Wall" bei der restlichen Band ungeliebte Nachfolgealbum "The Final Cut", für viele mehr das erste "Soloalbum" von Roger Waters, der sich darin mit dem frühen Tod seines Vaters im 2. Weltkrieg beschäftigt und zu guter Letzt zum Frieden in der Welt aufruft, gilt als eines der unterbewertesten Alben der Band. 1983 erschienen, stellt es aufgrund der Streitigkeiten innerhalb der Band das letzte "gemeinsame" Album dar. Keyboarder Richard Wright hatte die Band bereits verlassen und Gitarrist David Gilmore sowie Schlagzeuger Nick Mason spielten nur ihre "Parts" im Studio ein - komponiert hatte dieses Album nur Bassist Roger Waters. Dieser verließ schließlich nach den Aufnahmen 1985 Pink Floyd und arbeitete ab diesem Zeitpunkt nur noch als Solokünstler.
Mit seiner Textlastigkeit und eingefügten Soundeffekten stellt dieses Konzeptalbum eine drastische Stiländerung im Klangkosmos von Pink Floyd dar. Für viele eingefleischte Fans nicht nachvollziehbar. Wie so oft bei solchen Alben: entweder man hasst oder liebt es! Ein 46 minütiges Gesamtkunstwerk.

Samstag, 5. September 2020

Emil Mangelsdorff "Swinging Oil Drops"

LP-Kritik Emil Mangelsdorff "Swinging Oil Drops", L + R Records/Cargo


1966 veröffentlichte Emil Mangelsdorff (Klarinette & Saxophon) mit seiner Jazzkombo "Swinging Oil Drops" (Joki Freund, Volker Kriegel, Fritz Hartschuh und Günter Lenz) die gleichnamige Debut - LP bei L+R Records. Diese wurde  1979/2014 remastert und liegt nun in dieser Version auf Schallplatte vor.  Der ältere Bruder des noch bekannteren Posaunisten Albert Mangelsdorff (beide Frankfurter Buben) spielt hierauf sechs Fremd -, eine Eigen - und zwei Kompositionen von Bandkollege Joki Freund sowie eine von Rafi Lüderitz, bei einer Gesamtspielzeit von 43 Minuten, ein. Los geht es mit dem beschwingten "Crazy Rhythm" gefolgt von dem etwas ruhigeren "Harlem". Saxophon(e), Vibraphon, swingender Bass und Schlagzeug, Klavier - alles Ingredienzien die man von gut abgehangenem Jazz erwartet. Dem Benny Goodman - Song "Slipped Disc" folgen schließlich die Mangelsdorff - Komposition "Emfri" (langsames, vom Saxophon getragenes und nur vom Vibraphon begleitetes Stück) und die wieder be"swingte" Joki Freund (Saxophon und Klavier) - Komposition "Like A Drop Of Oil", womit die erste Seite der LP beschlossen wird. Das flotte "The Grabtown Grapple" von Artie Shaw und "A Smooth One", wieder von Benny Goodman, starten Seite 2, bevor "Oldies Oildrops" von Joki Freund folgt. "Polka Dots And Moonbeams" von Johnny Burke und "Dotty`s Delight" von Schlagzeuger Rafi Lüderitz stellen das Ende der sehr schönen Jazzplatte aus dem Jahr 1966 dar. Aufgenommen im "Walldorf (Mö/Wa) Tonstudio (Frankfurt)" und produziert von Horst Lippmann. "Good old Jazz"!!!

Freitag, 4. September 2020

American Football

Zum Beginn der neuen NFL - Saison hier zwei "Fachmagazine" zum Kundig machen. Als drittes Magazin - neben den amerikanischen Saisonvorschauen die es im Bahnhofsbuchhandel zu erwerben gibt - sei hier auch noch das "Huddle" genannt. Bilder, Stories, Teamvorstellungen, Taktiken, Spieler, Prognosen uvm. sind hier zu finden. Das "Huddle" ist das am längsten existierende, "CrunchTime" mit der Ausgabe 1 das neuste Magazin im Football - Bereich in Deutschland. Neben ehemaligen Aktiven (Motzkus, Schenk, Stecker) sind weitere Fachleute für kürzere oder längere Artikel verantwortlich. Es sollte für Jede/n etwas dabei sein. Viel Spaß beim Schmöckern!


Mittwoch, 2. September 2020

Magic Moments 13 "Music In The Spirit Of Jazz"

CD-Kritik Magic Moments 13 "Music In The Spirit Of Jazz", ACT


Wer beim Musikkauf auf`s Geld achten muss oder will, hat bei dieser aus dem Hause ACT stammenden jährlichen Veröffentlichung die Chance, aktuell für knapp 5.- €, 16 aktuelle Jazzeinspielungen und Interpreten kennen zu lernen und zu entdecken. Bei einer Spielzeit von 75 Minuten sind Stücke von Ulf Wakenius, Wolfgang Haffner, Adam Baldych, der Jazzrausch Bigband, Nils Landgren oder Joachim Kühn uvm. zu finden. So bunt die Namen so bunt auch die unterschiedlichen Spielarten des Jazz - für mich die beste Möglichkeit neue Musik und Künstler zu entdecken und bei Gefallen mehr von ihnen zu suchen. Preis/Leistung sind einfach unschlagbar!