CD Kritik Gary Moore "Live At Montreux 2010", Eagle Records
Diese 2010 in Montreux aufgenommene Live - CD von Ausnahmegitarrist Gary Moore zeigt noch einmal, was in den darauf folgenden Jahren noch alles möglich gewesen wäre. Gary Moore, 1952 in Belfast geboren und in seiner Anfangszeit als Gitarrist bei Colosseum II und Thin Lizzy aktiv, startete 1982 mit seinem ersten Soloalbum "Corridors Of Power" bis zum 1989er Album "After The War" seine Hard Rock Ära, die ihn in den späteren Jahren auch die Frankfurter Festhalle mit mehr als 10000 Besucher*innen füllen ließ. 1990 wendete er sich dann dem Blues zu - mit dem ersten Album "Still Got The Blues" und der gleichnamigen Single, die ihm einen riesigen Erfolge einbrachte. Er verbrachte die nächsten 18 Jahre, bis zum letzten Album "Bad For You Baby" 2008 in diesem Genre bevor er 2009 ankündigte, noch ein Bluesalbum aufnehmen und dann wieder zum Rock zurück kehren zu wollen. So spielte er im Jahr 2010 gemeinsam mit seinem langjährigen Weggefährten aus Rocktagen Neil Carter (Keyboard, Gitarre, Gesang), Jon Noyce (Bass) und Darrin Mooney (Schlagzeug) auf dem Montreux - Festival einen Hard Rock Gig par excellence. Klassiker wie "Over The Hills And Far Away", "Military Man" (im Original damals gemeinsam mit Phil Lynott von Thin Lizzy eingespielt), "Empty Rooms", "Out In The Fields" oder "Parisienne Walkways" wechseln sich mit neuen Songs wie "Days Of Heroes", "Where Are You Now?" oder "Oh Wild One" vom geplanten neuen Album ab. Tolle Gitarrensoli von Moore und Carter, ein paar andere Phrasierungen im Gesang, schließlich vergingen mehr als 20 Jahre von der Veröffentlichung der Songs bis zu dieser Liveaufnahme, machen dieses Album wahnsinnig spannend und hätten eine tolle Platte erwarten lassen. Leider verstarb Gary Moore im Februar 2011 im Alter von 58 Jahren an einem Herzinfarkt, sodass das geplante Rockalbum nie erscheinen konnte. Mit diesem letzten Liveeindruck erhält man noch einmal eine "Vermutung" was noch hätte kommen können - viel zu früh ist dieser Ausnahmemusiker von uns gegangen, hat uns in "Live In Montreux 2010" aber sein Rockvermächtnis hinterlassen. Anhören ... es lohnt sich!
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"Kultur beginnt im Herzen jedes Einzelnen"
- Johann Nepomuk Nestroy -
Montag, 27. Januar 2020
Donnerstag, 23. Januar 2020
Goodbye June "Community Inn"
LP Kritik Goodbye June "Community Inn", Earache
Mit "Community Inn" veröffentlicht die Band Goodbye June aus Nashville, Tennessee, U.S.A. ihr nunmehr 3 Album. Die Band, bestehend aus den 3 Cousins Landon Milbourn (Leadvocals, Akustikguitar), Tyler Baker (Leadguitar, Vocals) und Brandon Qualkenbush (Rhythmguitar, Bass, Vocals) beschreiben ihre Musik als von Bands wie Led Zeppelin, Kings Of Leon, Jimi Hendrix oder den Black Keys beeinflusste Rockmusik. Die Blueselemente gepaart mit harten Rockbeats sowie "schmutzigen" Vocals im Stil von Led Zeppelin Sänger Robert Plant verleihen der Musik einen gewissen Nostalgiefaktor (im positiven Sinn) mit Wohlfühlcharakter.
Ein Vergleich mit "Greta Van Fleet" darf hier gerne gezogen werden, wobei Greta Van Fleet als bekanntere, erfolgreichere Band im Gegensatz zu Goodbye June mit einem "Hypevorwurf" kämpfen müssen der aber beiden Bands nicht gerecht wird bzw. werden würde, nur weil die jeweiligen Sänger ähnlich einem Robert Plant singen. Das hat mit "Hype" nichts zu tun, bietet vielmehr im Jahr 2020 die Möglichkeit neuen Songs im Classic Rock Stil der 70er Jahre (auch der Rolling Stones) folgen zu dürfen. Lohnt sich und macht Spaß.
Mit "Community Inn" veröffentlicht die Band Goodbye June aus Nashville, Tennessee, U.S.A. ihr nunmehr 3 Album. Die Band, bestehend aus den 3 Cousins Landon Milbourn (Leadvocals, Akustikguitar), Tyler Baker (Leadguitar, Vocals) und Brandon Qualkenbush (Rhythmguitar, Bass, Vocals) beschreiben ihre Musik als von Bands wie Led Zeppelin, Kings Of Leon, Jimi Hendrix oder den Black Keys beeinflusste Rockmusik. Die Blueselemente gepaart mit harten Rockbeats sowie "schmutzigen" Vocals im Stil von Led Zeppelin Sänger Robert Plant verleihen der Musik einen gewissen Nostalgiefaktor (im positiven Sinn) mit Wohlfühlcharakter.
Ein Vergleich mit "Greta Van Fleet" darf hier gerne gezogen werden, wobei Greta Van Fleet als bekanntere, erfolgreichere Band im Gegensatz zu Goodbye June mit einem "Hypevorwurf" kämpfen müssen der aber beiden Bands nicht gerecht wird bzw. werden würde, nur weil die jeweiligen Sänger ähnlich einem Robert Plant singen. Das hat mit "Hype" nichts zu tun, bietet vielmehr im Jahr 2020 die Möglichkeit neuen Songs im Classic Rock Stil der 70er Jahre (auch der Rolling Stones) folgen zu dürfen. Lohnt sich und macht Spaß.
Dienstag, 21. Januar 2020
Grobschnitt
Die Krautrockband aus Hagen
Die 1970 in Hagen als Verschmelzung verschiedener Bands gegründete Gruppe "Grobschnitt" - der Name wurde der "Elias Grobschnitt" Band entliehen, die im 1. Weltkrig von Soldaten gegründet wurde und mit selbstgebauten Instrumenten Musik machte - wird dem "Progressiv Rock / Krautrock / Deutschrock" zugeordnet. Neben anfänglich nur englischen Texten wurde im Laufe der Zeit auch immer wieder mit der deutschen Sprache in den Texten gearbeitet - so entstand die LP "Jumbo" im Jahr 1975 in englischer Sprache und erschien ein Jahr später mit deutschen Texten.
Wichtig für Grobschnitt waren immer die Liveaufführungen mit Theaterelementen und optischen Effekten die in vielen musikalischen Improvisationen mündeten und den besonderen Reiz der Band ausmachten. 1989 aufgelöst ist die Band seit 2006 wieder Live aktiv und erfolgreich. Schlagzeuger und Sänger Joachim H. Ehrig, besser bekannt als "Eroc" (die Bandmitglieder gaben sich oft Künstlernamen) hat sich als heutiger Studiobetreiber/Soundtüftler und Produzent an die Digitalisierung der damaligen Aufnahmen gemacht und sie 2015 neu remastert veröffentlicht. Seit 2017 erscheinen die Aufnahmen in der "Black & White" Serie auch wieder auf Schallplatte mit Bonusstücken (meist Liveaufnahmen).
Der aktuell günstige Kurs der CD`s (auch die LP`s sind nicht überteuert) bietet hier die Möglichkeit eine tolle Band der 70er Jahre Krautrockszene neu bzw. wieder zu entdecken.
Die 1970 in Hagen als Verschmelzung verschiedener Bands gegründete Gruppe "Grobschnitt" - der Name wurde der "Elias Grobschnitt" Band entliehen, die im 1. Weltkrig von Soldaten gegründet wurde und mit selbstgebauten Instrumenten Musik machte - wird dem "Progressiv Rock / Krautrock / Deutschrock" zugeordnet. Neben anfänglich nur englischen Texten wurde im Laufe der Zeit auch immer wieder mit der deutschen Sprache in den Texten gearbeitet - so entstand die LP "Jumbo" im Jahr 1975 in englischer Sprache und erschien ein Jahr später mit deutschen Texten.
Wichtig für Grobschnitt waren immer die Liveaufführungen mit Theaterelementen und optischen Effekten die in vielen musikalischen Improvisationen mündeten und den besonderen Reiz der Band ausmachten. 1989 aufgelöst ist die Band seit 2006 wieder Live aktiv und erfolgreich. Schlagzeuger und Sänger Joachim H. Ehrig, besser bekannt als "Eroc" (die Bandmitglieder gaben sich oft Künstlernamen) hat sich als heutiger Studiobetreiber/Soundtüftler und Produzent an die Digitalisierung der damaligen Aufnahmen gemacht und sie 2015 neu remastert veröffentlicht. Seit 2017 erscheinen die Aufnahmen in der "Black & White" Serie auch wieder auf Schallplatte mit Bonusstücken (meist Liveaufnahmen).
Der aktuell günstige Kurs der CD`s (auch die LP`s sind nicht überteuert) bietet hier die Möglichkeit eine tolle Band der 70er Jahre Krautrockszene neu bzw. wieder zu entdecken.
Sonntag, 19. Januar 2020
Bent Knee "You Know What They Mean"
LP Kritik Bent Knee "You Know What They Mean", Inside Out
Vollkommen abgefahrene neue LP von 2019 der Prog- und Art Rock Musiker*innen aus Boston. Auf 13 Songs, mit einer Gesamtspielzeit von knapp 52 Minuten, wird mit vielen Soundeffekten und Klängen gearbeitet - nachvollziehbare Melodien sind im Gegensatz zum Vorgängeralbum "Land Animal" dagegen weniger zu finden. Ein Album für Leute die mal etwas abseits des Mainstream hören wollen und sich dafür auch die nötige Zeit nehmen. Wesentlich aggressiver als der Vorgänger, wenn auch immer mal wieder die Violinenklänge von Chris Baum durch kommen und Swingelemente zu hören sind. Courtney Swain am Gesang und Keyboard wechselt auch gerne einmal zwischen Sprechgesang und harmonischen Melodie und verleiht so der Musik noch mehr Spannung, trägt damit aber eben auch der aggressiveren Stimmung der Platte Rechnung.
Keine leichte Kost - aber davon gibt es ja eh mehr als genug!
Freitag, 17. Januar 2020
Mittwoch, 15. Januar 2020
Milena Baisch "Anton Macht`s Klar"
Buchvorstellung Milena Baisch "Anton Macht`s Klar", Gulliver
Ein Junge Namens Anton will "Roolys" haben. Aber seine Eltern haben nicht genug Geld. Darum stellt er Falschgeld her um sich welche zu kaufen und gibt in der Klasse an. Zusätzlich fordert er jemanden aus der Klasse heraus gegen ihn "zu rollen". Ob die Polizei den Fälscher erwischt?
Ich finde das Buch spannend. Es ist interessant wie Anton das Rennen fährt, das Geld fälscht und seine persönliche Reaktion darauf.
Sandro (12)
Ein Junge Namens Anton will "Roolys" haben. Aber seine Eltern haben nicht genug Geld. Darum stellt er Falschgeld her um sich welche zu kaufen und gibt in der Klasse an. Zusätzlich fordert er jemanden aus der Klasse heraus gegen ihn "zu rollen". Ob die Polizei den Fälscher erwischt?
Ich finde das Buch spannend. Es ist interessant wie Anton das Rennen fährt, das Geld fälscht und seine persönliche Reaktion darauf.
Sandro (12)
Ingo Siegner "Der kleine Drache Kokosnuss"
Buchvorstellung Ingo Siegner "Der kleine Drache Kokosnuss und das Geheimnis der Mumie", cbj
In "Der Kleine Drache Kokosnuss und das Geheimnis der Mumie" zeigt Ingo Siegner wie das Leben eines kleinen Drachen und seiner Freunde ist. Das Buch ist ein Fantasybuch in dem ein kleiner Drache die Hauptrolle spielt. Es geht um einen Drachen der auf der Dracheninsel lebt. Ein Professor kommt auf diese Insel und wird direkt von Räubern entführt. Das lassen Kokosnuss, Matilda und Oskar aber so nicht zu.
Ich persönlich finde dieses Buch toll, informativ und spannend und kann es deshalb nur weiter empfehlen.
Silas (11)
In "Der Kleine Drache Kokosnuss und das Geheimnis der Mumie" zeigt Ingo Siegner wie das Leben eines kleinen Drachen und seiner Freunde ist. Das Buch ist ein Fantasybuch in dem ein kleiner Drache die Hauptrolle spielt. Es geht um einen Drachen der auf der Dracheninsel lebt. Ein Professor kommt auf diese Insel und wird direkt von Räubern entführt. Das lassen Kokosnuss, Matilda und Oskar aber so nicht zu.
Ich persönlich finde dieses Buch toll, informativ und spannend und kann es deshalb nur weiter empfehlen.
Silas (11)
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