Aktuelle Podcast Episode
"Kultur beginnt im Herzen jedes Einzelnen"
- Johann Nepomuk Nestroy -
Montag, 28. September 2015
Freitag, 8. Mai 2015
Konzert 41
mit PZZL
Für das letzte Konzert vor der Sommer-
oder Winterpause lässt sich der StRiedKultKlub immer etwas Besonderes
einfallen: eine Band oder einen Sänger, deren Musikstil man im Ried eher
selten hört. Die Mörfelder Alternative-Rockgruppe „PZZL“, die jetzt in
der ehemaligen „Dusch“ des Wolfskehler Bürgerhauses vor rund 20 Zuhörern
auftrat, war so eine ausgefallene Idee.
„Das persönlichste Konzert, das wir bislang hatten“, freute sich Sängerin Saskia über die gemütlich-familiäre Atmosphäre im „Club“. Dass „PZZL“ entgegen dem üblichen Arrangement im StRiedKultKlub nicht völlig unplugged spielten, tat der Stimmung dabei keinen Abbruch. „Wie bei einem Wohnzimmerkonzert“, befand einer der Gäste begeistert.
Auch wenn sich „PZZL“ eher auf eine härtere Spielweise verstehen – Beispiel „Face that“ – konnten die Songs auch in der reduzierten, softeren Variante überzeugen. „Eigentlich fordere ich das Publikum bei diesem Song immer zum Tanzen auf“, sagte Saskia, als sie „We’ll dance the night away“ ankündigte, was sich angesichts der eingeschränkten Platzverhältnisse im „Club“ als etwas schwierig gestaltete. Doch im Ried lässt man sich bekanntermaßen von solchen Kleinigkeiten nicht beeindrucken – der StRiedKultKlub ist eben nicht nur der kleinste Club, sondern auch die kleinste Disco in Riedstadt.
Sonntag, 5. April 2015
Konzert 40
Osterrock 2015 mit Diamond und BackDOORSlam
Wenn es samstagabends laut wird im
„WoGoUnited“ in der Weidstraße 29a, dann kann das nur eines bedeuten –
der „StRiedKultKlub“ (SKK) lädt zum Konzert, live, umsonst und im
Jugendhaus. "Diamond" und "BackDOORSlam" hießen die beiden Bands, die
dem Publikum beim „Osterrock“ am Samstagabend gehörig einheizten.
Mitgebracht hatten die beiden Gruppen das
Beste aus der Rockmusik der sechziger und achtziger Jahre, den
Hochzeiten des Blues- und Glam- beziehungsweise Hardrock. Letzterer
stand Pate für die Musiker von „Diamond“. „Wir wollen alle heute etwas
Spaß haben, also lasst es richtig krachen“, gab Sänger Lukas als Parole
für den Konzertabend aus, was sich das Publikum nicht zweimal sagen
ließ. Das SKK-Team hatte die Gruppe im vergangenen Jahr in
Ginsheim-Gustavsburg auf der Bühne erlebt und sofort „vom Fleck weg
verpflichtet“, wie es dem ECHO verriet.
„Das war erst unser dritter Auftritt“,
verrieten die Mitglieder der 2014 gegründeten Band. So reichte die
Setlist auch nur für etwa 30 Minuten, was „Diamond“ jedoch völlig
ausreichte, um das Publikum für sich einzunehmen. Klare Melodien,
ausgiebige Gitarrensoli und natürlich auch das rocktypische Posing,
Dauerwelle inklusive – so muss Eighties Rock im Jahr 2015 klingen und
aussehen.
Mit „Backdoorslam“ aus Darmstadt ging es
im Anschluss musikalisch weitere 20 Jahre in die Vergangenheit – Blues-
und Psychedelic-Rock „at it’s best“ waren angesagt. Im Gepäck hatte die
fünfköpfige Band – am Samstagabend zum Quartett geschrumpft – die ersten
Lieder aus ihrer bald erscheinenden neuen CD „Ikarus“.
Dessen Fehler, zu nahe an die Sonne heranzufliegen, oder besser, sich zu nah an die musikalischen Vorbilder anzulehnen, konnte man den fünf Musikern indes nicht nachsagen. Anders formuliert: Auch wenn „Backdoorslam“ auf der aktuellen Retrorock-Welle mitreiten, machen sie dennoch ihr eigenes Ding, modernen, tanzbaren Sechziger-Jahre-Rock.
Freitag, 13. März 2015
Konzert 39
mit Perschya Chehrazi
Der Darmstädter ist ein strenger Sound-Ästhet und weiß genau, wie seine Lieder klingen sollen. Um das Beste aus jedem Song zu kitzeln, holt er sich gelegentlich Verstärkung ins Boot: Musiker aus aller Herren Genres, manche kennt Perschya Chehrazi schon sein halbes Leben. Sie sorgen für die nötige Dynamik, für noch präziser gesetzte Höhen sowie Tiefen und verleihen Perschya (Singer/ Songwriter) Mentalität ein gewisses Etwas, das vor allem live perfekt ausgeschöpft wird.
Freitag, 20. Februar 2015
Konzert 38
mit Wortblind
Hip-Hop und Rock vertragen sich nicht besonders – zumindest darin sind sich die Anhänger der beiden Musikstile einig. „Denkste“, dachten sich die fünf Jungs von „Wortblind“ 2011. Seit vier Jahren bespielt die Darmstädter Rap-Rock-Formation nun schon die großen und kleinen Bühnen der Republik und war jetzt im „Striedkultklub“ (SKK) im Wolfskehler Bürgerhaus zu Gast.
Das musikalische Pendel der Gruppe schlug dabei eindeutig in Richtung Indie-Rock beziehungsweise Alternative aus, begleitet vom kraftvollen, variantenreichen Rap von Sänger Stephan Zimmermann. Und das fernab von jedem Gangster- und Ghettoimage, das einen Großteil der deutschen Rapszene durchzieht. Die ausnahmslos deutschen Texte der fünf Darmstädter handelten dagegen von Alltagsthemen – wie sollen wir leben, wie sollen wir handeln, wo und was ist der Sinn im Leben. Kein dreckiger „Battlerap“ von der Straße also, sondern tiefsinnig-nachdenkliche Texte zu Fragen, die sich wohl jeder schon einmal gestellt hat.
Wer aber
wie einst Immanuel Kant die Frage stellt „Wie sollen wir leben?“, muss
darauf auch eine Antwort geben. Bei „Wortblind“ lautete sie: „Unsere
Zukunft ist jetzt“ – ein starkes Statement getreu dem Motto: Der beste
Zeitpunkt, um etwas anzufangen, ist jetzt. Andere Lieder behandelten die
Suche nach Gewissheiten in einer Zeit immer größer werdender
Unsicherheit, etwa in „Noch lange nicht angekommen“.
Bei
„Schocktherapie“ kam im Anschluss wieder die härtere Seite von
„Wortblind“ zum Vorschein. Der Titel war dabei Programm, wenngleich der
Song im Original noch ein wenig energiegeladener und brachialer
einschlägt. Denn wie im Striedkultklub üblich, trat die Band mit einem
reduzierten, akustischen Set auf. Solche Auftritte seien immer eine
kleine Herausforderung, verriet Sänger Zimmermann dem Publikum, machten
dafür aber auch richtig viel Spaß.
„Wir
testen jetzt mal, wie leise ihr sein könnt“, bat er das Publikum im
Anschluss. Eine Bitte mit Hintergedanken: Denn beim letzten Song
animierte er die rund 20 Gäste in der ehemaligen „Dusch“ des Wolfskehler
Bürgerhauses dazu, den Refrain so laut mitzusingen, wie sie nur
konnten: „Du bist nicht allein“.
„Die
Texte erinnern mich an die von Bands aus den 1970ern“, meinte Stammgast
Hubert Rabel im Anschluss an den Auftritt. „Das war mal was völlig
anderes“, freute sich ein anderer Konzertbesucher, der sich sogleich in
ein intensives Gespräch mit den Musikern vertiefte.
Hier ist unser Livevideo von den Jungs aus Darmstadt mit dem Track "Du bist nicht allein". Alle weiteren Infos zu den Jungs findet ihr auf der Seite der Band Wortblind.
Freitag, 30. Januar 2015
Konzert 37
mit Molly Alone
Als erste Band im Jahr 2015 spielt die Lokale Band "Molly Alone" bei uns im StRiedKULT-Klub in Wolfskehlen-Riedstadt.„Are you ready for some damned bloody Pubsongs?“ – Mit dieser Frage beginnen seit mehr als 10 Jahren die Auftritte von Molly Alone.
Molly Alone, das sind Robert „The Bruce“ und Andreas „Sir Andrew“ Hoffmann. Auf ihren vielen Reisen auf die britischen Inseln habe n die beiden Brüder ihre Liebe zur irischen und schottischen Kultur und Lebensart entdeckt – und die Leidenschaft für die Musik, die zu einem Irish Pub gehört , wie ein frisch gezapftes Guinness oder ein guter Whisk(e)y.
Heute noch in Dublins weltbekanntem Kneipenviertel Temole Bar, verwandeln sie vielleicht schon morgen Deine Stammkneipe in einen typischen Irish Pub.
Molly Alone spielen Songs von übermütiger Lebenslust und unbändiger Lebensfreude – aber mitunter auch von berauschender Traurigkeit und Melancholie, handgemacht und authentisch in der Darbietung.
Mit viel Witz, Charme und Spontanität verstehen es die beiden erfahrenen Musiker, ihrem Publikum ein paar stimmungsvolle und unvergessliche Stunden zu bereiten. Übrigens, die Musik von Molly Alone gibt es auch in Kombination mit einem leckeren Whisk(e)y-Tasting oder –ausschank in vielen Variationen. Hier ist unser Livevideo der Band mit dem Song "West Doing Home".
Samstag, 13. Dezember 2014
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