Konzert-Kritik Joanne Shaw Taylor 07.10.2025 , " KUZ " Mainz
Dienstag Abend im Kulturzentrum Mainz . Überraschung - in dem mit gut 400 Bluesfreund:innen sehr gut besetzten Veranstaltungssaal sind Stühle gestellt - das tut dem alten Rücken ;-) nachweislich gut und das durchweg ältere Publikum nimmt es dankend an aber überraschend ist es schon . Die englische Bluesgitarristin und Sängerin Joanne Shaw Taylor ist heute zu Gast in der Rheinland - Pfälzischen Landeshauptstadt und hat aus ihrem " Wohnland " USA vier tolle Musiker:innen u.a. aus New York und Detroit an Gitarre , Bass , Schlagzeug und Orgel / Piano mitgebracht .
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Los geht es pünktlich um 20:00 Uhr mit " Stop Messin` Round " von Fleetwood Mac gefolgt von " Hell Of A Good Time " und " Sweet `Lil Lies " . Die warme , leicht raue Stimme von Joanne Shaw Taylor und der warme Sound der gesamten Band verleiht dem Ganzen von Beginn an eine wohlige Atmosphäre und nimmt von Anfang an das Publikum mit auf eine tolle , spannende und mitreißende Blues - Rock - Reise . Sehr entspannt erzählt die Sängerin und Gitarristin zwischen den einzelnen Songs kleine Anekdoten um ihren kleinen Hund " Hank " ( " Sausage - Dog " = Dackel ) oder u.a. die Arbeit mit Gitarrist Joe Bonamassa sowie ihrem Produzenten Kevin Shirley .
Weiter geht es mit dem Fabulous Thunderbirds Cover " Two Time My Lovin` " , " Dying To Know " und " Wicked Soul " . Joanne Shaw Taylor streut dabei immer wieder völlig unaufgeregt tolle Sololicks ein , die Schlagzeugerin treibt gemeinsam mit dem Bassisten ( geschmückt mit großem " Cowboy - Hut " ) den Beat voran und sowohl die zweite Gitarre als auch die Orgel mit ihrem herzerwärmenden Klang schaffen den Background für die dargebotenen Songs . " Graver Shade Of Blue " und " Look What I `ve Become " vor der im Hintergrund wabernden Bühnenkulisse machen allen Anwesenden hörbar Spaß und werden mit anhaltendem Applaus belohnt . Das gefühlvolle George Gershwin Cover " Summertime " aus " Porgy And Bess " lässt dann " Musical - Opern - Feeling " aufkommen bevor mit " Wanna Be My Lover " und dem Johnny Mathis Cover " Wild Is The Wind " ein langes , tolles Orgel - Piano - Solo eingeleitet wird . Einfach eine großartige Begleitband mit Könnern an ihren Instrumenten . " Black Magic " und " Watch `Em Burn " geben dann noch einmal richtig Gas bevor das reguläre Set beendet ist . " Change Of Heart " als Zugabe bildet dann endgültig den Schluss des Konzertabends und nach 105 Minuten verlässt Joanne Shaw Taylor , vor ihren Mitstreiter:innen , die Bühne im Mainzer Kulturzentrum und verlässt den Saal durch eine Hintertür .
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