Aktuelle Podcast Episode

"Kultur beginnt im Herzen jedes Einzelnen"

- Johann Nepomuk Nestroy -

Samstag, 30. November 2024

Laila Biali " Your Requests "

CD-Kritik Laila Biali  " Your Requests " ,  A.C.T.               


Die aus Kanada stammende Sängerin und Pianistin Laila Biali hat sich 2023 auf  " Your Request "  gemeinsam mit Bassist George Koller und Schlagzeuger Larnell Lewis auf den Weg gemacht ,  10 Songs ,  aus einem ausführlichen Anfragenkatalog von Fans und Freunden ,  aus dem Jazz -  und Klassiker - Repertoires des  "Great American Songbook "  auszuwählen und diese neu arrangiert zu vertonen .  Unterstützt werden die Drei dabei von zahlreichen Gästen wie Sänger Kurt Elling ,  den Sängerinnen Emilie - Claire Barlow und Caity Gyorgy ,  dem Schlagzeuger und Perkussionisten Ben Wittman ,  Saxophonist Kelly Jefferson ,  Perkussionist Maninho Costa ,  Klarinettist Anat Cohen sowie den Harmonika -  bzw. Vibraphon - Künstlern Grégoire Maret und Michael Davidson .  Vierundvierzig schwungvolle Minuten wie im swingenden Eröffnungsstück  " Bye Bye Blackbird "  mit improvisierendem Saxophon - Solo ,  entspannt mit Piano und Saxophon in  " Blame It On My Youth "  oder rhythmisch mit Klarinette begleitet in  " But Not For Me " .  Über allem schwebt die wunderschöne Stimme von Laila Biali und das Rhythmuspaar Koller / Lewis bildet das Fundament auf dem die Melodien wachsen können .  Balladeskes im Duett mit Kurt Elling bei  " My Funny Valentine"  wird vom lateinamerikanischen Gesangs - Duett mit Emilie - Claire Barlow inklusive  " wildem "  Sopransaxophon in  " My Favorite Things "  abgelöst .  Der Tango  " Corcovado "  mit Harmonika - Begleitung verbreitet genauso tolle Stimmung wie der Calypso in  " Pennies From Heaven " .  " Autumn Leaves " ,  zunächst nur vom Piano begleitet ,  klingt eindringlich und gefühlvoll ,  steigert sich mit hinzukommendem Bass und Schlagzeug sowie Sopransaxophon dann im Tempo um am Ende wieder ruhig mit Gesang und Piano zu enden .  " The Nearness Of You "  mit kurzem Bassintro und hinzukommendem Gesang bleibt reduziert und legt die Betonung auf die  " engelsgleiche "  Stimme von Laura Biali .  Das rein instrumentale und jazzige  " All The Things You Are "  bildet schließlich den mit Tempowechseln und wilden Soli ausgestatteten Abschluss eines sehr kurzweiligen und abwechslungsreichen Albums . 

Donnerstag, 28. November 2024

Blind Ego 22.11.2024

Konzert-Kritik Blind Ego + Marco Glühmann  22.11.2024 ,  " Das Rind "  Rüsselsheim    

Top besuchtes Haus im Rüsselsheimer  " Das Rind "  am Freitag Abend .  Kalle Wallner ,  Gitarrist bei der Freisinger Band RPWL ,  ist heute mit seiner Zweit - Band  " Blind Ego "  und der neuen Platte   " The Hunting Party "  im Gepäck auf seiner fünf Städte Tour in die Opel - Stadt gekommen .  Mit dabei hat er als Special Guest den Hamburger Sänger Marco Glühmann ( Sylvan) ,  dessen Solo - Platte  " A Fragile Present "  Kalle Wallner zuletzt produziert hat und der für ihn an diesem Abend  " einheizt " .    




Pünktlich um 20:00 Uhr erlischt dann auch zum ersten Mal das Saallicht und Marco Glühmann betritt ,  inkl. der Blind Ego Musiker Wallner ,  Christoph ,  Harnack und  Kellner  ( die seine Begleitband darstellen )  die Bühne .  Hinter dem Schlagzeug ist eine Leinwand angebracht ,  auf der Videoeinspielungen und Bilder zum neuen Album " A Fragile Present " ,  welches von der  " Zerbrechlichkeit des Lebens und Gegenwart "   handelt ,  projiziert werden und die gefühlvollen ,  kraftvollen und aussagekräftigen Songs in Szene setzen .  Der besondere Gesangsstil und die herzliche Performance des Sängers machen dabei Songs wie  " Hear Our Voice " ,  " Never Say Goodbye " ,  " Reach Out " ,  " Faceless " ,  " Look At Me " ,  " One Last Hope " ,  " Running Out Of Time "   und  das Abschlussstück  " My Eyes Are Wide Open "  zu etwas ganz Besonderem und die starke Gitarrenarbeit von Wallner und Kellner ( inkl. Soli )  verleihen ,  vor dem soliden Beat von Harnack und Christoph ,  den Songs den nötigen Drive .  Kurze Ansagen geben den Songs den nötigen Rahmen sowie inhaltlichen Hintergrund und werden vom zahlreichen Publikum mit Begeisterung und viel Applaus honoriert .  Viel zu früh ist dann nach 50 Minuten Schluss aber die glücklichen Gesichter im Publikum und auf der Bühne zeugen von großer Zufriedenheit . 




Wenn die Musiker der Hauptband gleichzeitig auch die Begleitband des Special Guest sind hat das schon auch seine Vorteile .  Zwar müssen die Musiker zwei unterschiedliche Sets einstudieren und benötigen nach dem ersten Durchgang auch eine kurze Pause aber die Bühne muss in dieser Zeit nicht umgebaut werden und die Wartezeit für das Publikum reduziert sich um einiges .  So betreten Kalle Wallner und seine Band Blind Ego um Gitarrist Julian Kellner  (Dante),  Bassist Sebastian Harnack  ( Sylvan ) ,  Schlagzeuger Michael Christoph und dem neue Sänger Kevin Kearns  ( Cyant )  zu einem kurzen ,  eingespielten Intro auch bereits nach einer viertel Stunde um 21:05 Uhr schon wieder die kleine ,  in dunkles Licht mit grünen Strahlen gehüllte ,  Rind - Bühne und starten mit dem neuen Werk  " The Hunting Party "  in den zweiten Teil des Abends .  Die Leinwand im Hintergrund wird dabei ,  wie auch schon bei Marco Glühmann ,  im Laufe des Abends mit Bildern und Videosequenzen bestückt .  Kalle Wallner bestreitet bei Blind Ego zusätzlich zur Gitarre auch den Background - Gesang ,  liefert immer wieder tolle ,  gefühlvolle Soli ab und wird dabei von Julian Kellner für die schnelleren Soli -  Versionen top ergänzt .  Sänger Kevin Kearns mit seiner cleanen ,  kraftvollen und melodiösen Stimme  ( nur gaaaanz wenige Growls )  sorgt für eine neue Variante in den Blind Ego Songs und passt perfekt zu den neuen Stücken . 




Nur zum Ende hin scheint er  ( vielleicht aber auch ein falscher Eindruck bei mir )  etwas Probleme mit der Stimme  ( oder der Technik )  zu haben  -  bei den Wetterbedingungen wäre das allerdings nicht verwunderlich .  Trotzdem kämpft er sich top ,  stets positiv gestimmt ,  durch das gesamte Set  -  das typische tigern über die Bühne von links nach rechts wie bei Hardcore - Bands üblich ( " Cyant "  sind eine solche )  ist allerdings für eine Prog - Rock - Band und seine Zuschauer*innen etwas "gewöhnungsbedürftig " .  Ansonsten hat auch die Band auf der Bühne Spaß und die strahlenden Gesichter von Bassist Sebastian Harnack sowie Kalle Wallner  (ihre Freude und Zufriedenheit )  springen auch auf das begeisterte Publikum über ,  welches immer wieder rhythmisch klatschend seinen Spaß mitteilt und der Band Respekt zollt .  Sind die ersten 50 Minuten mit  " The Hunting Party " ,  "The Stranger " ,  " Spiders " ,  " Boiling Point " ,  " In A Blink Of An Eye " ,  "Breathless"  und  " When The Party`s Over "  ausschließlich dem neuen Werk gewidmet ,  folgen im Anschluss noch 35 Minuten ältere Songs  -  inkl. dem vom Kalle Wallners Corona - Instrumentalalbum  " Voices "  stammenden und als einzigem Song mit Gesang auf dem Album ursprünglich von Arno Menses von Subsignal gesungenen  " Three " ,  welcher an diesem Abend als Besucher im Publikum weilt und der Version mit Kevin Kearns lauscht .  




" Never Escape The Storm " ,  " Massive " ,  " Burning Alive " ,  " What If "  und das Gesangs - Duett  " Blackened "  mit Marco Glühmann  ( bei dem sich Kearns  -  so mein Eindruck  -  etwas zurück hält )  folgen .  Aus diesem Grund folgt auch vermutlich im Anschluss nur noch ein Zugaben - Song ,   tags zuvor waren es noch zwei .  Mit 50 Minuten Marco Glühmann und 85 Minuten Blind Ego ,  insgesamt also 135 Minuten Musik ,  liefert die Band aber bekannt hochklassig ab und das Publikum feiert die Musiker mit lang anhaltendem Applaus und wartet anschließend geduldig im hell erleuchteten Rind - Saal auf die Band für Plaudereien ,  Fotos und Autogramme .  Familiär wie immer - sehr schön so !!!



Dienstag, 26. November 2024

Regionalkrimis I

Lokal - ,  Regional -  & Heimatkrimis      

Ostfriesland - Krimis
Eifel - Krimis und Agenten
Alpen - Krimis

Wer viel in Deutschland unterwegs ist und / oder hier z.B.  Urlaub macht und gleichzeitig  Kriminalgeschichten liebt ,  hat seit Anfang 1990 mit den Büchern von Jaques Berndorf  ( Eifel - Krimis )  und seit ca. 2000 mit den Büchern von Nicola Förg  ( Alpen - Krimis )  auch die Möglichkeit deutschsprachige Krimis aus der jeweiligen Region zu finden und die Atmosphäre vor Ort mit einzubeziehen .  Inzwischen gibt es ,  aufgrund des Erfolges und der Nachfrage ,  zahlreiche Lokalkrimis aus den unterschiedlichsten Regionen des Landes sowie zahlreichen  ( Groß - )  Städten und Urlaubsregionen .  Die handelnden Figuren und der lokale Bezug sind hier ganz wichtig für den Erfolg .  Die Internetseite regiokrimi.de listet aktuell 11.028 Verbrechen mit 1.999 Ermittlern auf  -  Zahl steigend .  Wenn Nicola Förg auch in einem TV - Interview gesagt hat ,  dass sie und Kolleg*innen das Etikett  " Lokal - Regional - Heimatkrimi "  nicht mögen ,  da man das  "typisch deutsch "  nur hier zu deutschen Krimis und nicht zum Beispiel zu den Donna Leon Krimis sagt ,  obwohl sie ja auch nur lokal  ( hier Venedig )  stattfinden ,  sind sie so aber für Fans gut zu finden und dadurch  " auch "  erfolgreich .  In den nächsten Wochen und Monaten werden hier immer wieder  unterschiedliche Autor*innen und Krimis ,  ohne Anmerkungen und Beurteilungen ,  gezeigt ,  denn schließlich muss Jede/r selbst seine Lieblingsregion ,  Ermittler*innen und Autor*innen entdecken .  Viel Spaß bei einer spannenden Reise !!!

Schwäbisch - Hall
Hamburg
Frankfurt - Groß-Gerau

Stuttgart ,  Berlin und mehr
Aachen
Dresden

Sonntag, 24. November 2024

Serious Black " Vengeance Is Mine "

LP-Kritik Serious Black  " Vengeance Is Mine " ,  AFM Records                         

Mit  " Vengeance Is Mine "  veröffentlicht die in München gegründete und mit internationalen Musikern bestückte Band Serious Black um Bassist und Produzent Mario Lochert ,  den beiden Gitarristen Dominik Sebastian und Bob Katsionis sowie Schlagzeuger Rami Ali 2022 ihr inzwischen fünftes Album  -  gleichzeitig das erste nach der Trennung von Ur - Sänger Urban Breed ,  jetzt mit Neusänger Nikola Mijic  ( Eden`s Curse ) .  12 Songs bei einer Spielzeit von 48 Minuten auf Vinyl  ( bzw. 13 Songs ,  52 Minuten auf CD )  im Bereich Hard Rock / Melodic Metal werden geboten und wechseln von harten ,  riffenden Rocksongs wie  " Rock With Us Tonight " ,  " Fallen Hero "  oder  " Soldiers Of Eternal Light "  zu Uptempo - Rockern wie  " Out Of The Ashes "  hin zu  AOR - lastigem wie  "Tonight I `m Ready To Fight "  bis  ( Power - )  Balladen wie  " The Story "  oder  " Ray Of Light "  ( mit Growls in der Mitte des Songs ) .  Melodischer Power - Metal ,  so auch in  " Senso Della Vita "  und  " Alea Iacta Est " ,  nicht mehr so progressiv wie bei den früheren Veröffentlichungen aber mit einem Sänger der rauer klingt als sein Vorgänger und desweilen in höheren Tonlagen an Avantasia - Fronter Tobi Sammet erinnert .  Mit  " Just For You "  ( nur auf der CD )  und  "Queen Of Lies"  wird es gerne auch mal etwas schneller und steht der Gruppe mit diesem Sänger recht gut .  Anders als früher aber immer noch gut !  Die Aufmachung der hier vorliegenden LP in  " purple " ,   in aufklappbarem und schön gestaltetem Cover mit Texten sowie mit einer original unterschriebenen Autogrammkarte versehen machen das Ganze dann auch optisch und haptisch wertvoll . 

Freitag, 22. November 2024

Montag, 18. November 2024

Accept 07.11.2024

 Konzert-Kritik Accept + Phil Campbell & The Bastard Sons  07.11.2024 ,  " Neue Stadthalle "  Langen

Volles Haus an einem Donnerstag Abend in der Langener  " Neuen Stadthalle " .  Mit Accept aus Solingen hat sich eines der Urgesteine der deutschen Heavy Metal - Szene für heute angesagt und als Special Guests gleich mit ex - Motörhead Gitarrist Phil Campbell & seinen Bastard Sons eine weitere Metal - Ikone aus England mitgebracht .  Was die beiden Bands dann an diesem Abend abliefern ist genau das was die Fans erwartet und erhofft haben  :  2,5 Std. kraftvollen ,  schnörkellosen und mitreißenden Heavy Rock mit Enthusiasmus ,  gespickt mit zahlreichen Klassikern und neuen Songs .

Los geht es bereits um 19:35 Uhr .  Gitarrist Phil Campbell betritt mit seinen beiden Söhnen Todd  ( Gitarre )  und  Tyla Campbell  ( Bass )  sowie Sänger Joel Peters und dem ,  den dritten Sohn Dane Campbell am Schlagzeug ersetzenden ,  Aushilfsschlagzeuger Paul White die Bühne .  Ein großes Backdrop hinter dem Schlagzeug zeigt dabei ,  wer gerade auf der Bühne steht und der räudige ,  im positive Sinn gemeinte ,  Sound beim Einstiegssong  " We`re The Bastards "  holt die Headbanger vom ersten Ton an ab .  Die raue Stimme von Sänger Joel Peters ,  der immer wieder auf der Monitorbox steht und das Publikum anfeuert ,  passt dabei wie die  " Faust aufs Auge "  und verleiht den trockenen Songs wie  " Freak Show " ,  " Schizophrenia " ,  " High Rule "  oder  " Strike The Match "  den nötigen Punch .  Das die Fans natürlich ,  aufgrund der Herkunft Phil Campbells ,  auf ein paar Motörhead - Klassiker wie  " Going To Brazil " ,  " Killed By Death "  oder  "Ace Of Spades "  gewartet haben und dementsprechend  " steil gehen "  ist nur zu verständlich .  Werden Motörhead und ihr verstorbener Chef Lemmy Kilmister in der Szene doch noch immer abgöttig geliebt und vermisst .  Das die  " junge "  Band so authentisch abliefert hat dabei sicherlich damit zu tun ,  dass die Gitarrenfraktion als Söhne von Phil Campbell die Motörhead - Songs mit der Muttermilch aufgesogen haben .  Der Phil Campbell Song  " Straight Up " ,  ein paar Mitmachspielchen ,  " welche Seite der Halle ist lauter "  usw. ,  lockern das Ganze dann noch dementsprechend auf und die Band verlässt nach 50 Minuten zufrieden und abgekämpft die Bühne und hinterlässt ein zufriedenes und gut angewärmtes Publikum für den nun folgenden Headliner .

Um 21:05 Uhr ist es dann ,  nach einer knapp halbstündigen  Umbaupause ,  soweit  -  die 1971 in  Solingen gegründeten Accept betreten ,  mit dem letzten verbliebenen  " Urmitglied "  Wolf Hofmann  ( seit 1976 ) ,  die jetzt mit einem  " Humanoid " - Backdrop und zahlreichen Zahnrädern ,  von denen sich einige drehen ,  gestaltete Bühne und starten fullminant mit  " The Reckoning "  vom neuen Album  " Humanoid "  ins Set .  Sofort ist richtig  " Alarm "  auf und vor der Bühne und Wolf Hofmann strahlt zufrieden über das ganze Gesicht .  Sänger Mark Tornillo ,  die beiden weiteren Gitarristen Uwe Lulis und Philip Shouse ,  Bassist Martin Motnik  sowie Schlagzeuger Christopher Williams reissen ein  " Best Of " - Programm ,  gespickt vielen alten Klassiker aber genauso neuen Songs ab ,  welches sich gewaschen hat .  Nach dem Eröffnungsstück geht es gleich mit  " Humanoid "  kraftvolle weiter bevor mit  " Restless And Wild "  sowie  " London Leatherboys "  die ersten Klassiker der 80er Jahre folgen .  Mark Tornillo bildet dabei den immer kraftvoll singenden aber ruhenden Pol auf der Bühne ,  genießt das eine oder andere Bierchen und überlässt das  " Posing "  eher seinen Mitstreitern .  Das AC/DC - like  " Straight Up Jack "  und die beiden 80er  " Midnight Mover "  sowie  " Breaker "  schließen sich an und das Publikum geht begeistert und lautstark mit .

" Dying Breed "  vom Album  " Blind Rage "  gefolgt vom Medley  " Demon`s Night / Starlight / Losers And Winners / Flash Rockin Man "  und dem neuen  "Frankenstein "  zeigen die Power der aktuellen Besetzung und Qualität der Songs der letzten 45 Jahre .  " Shadow Soldiers "  vom Album  " Stalingrad " ,  der Klassiker  " Princess Of The Dawn "  (  " Restless And Wild " ) ,  " Metal Heart "  vom gleichnamigen Album und  " Teutonic Terror "  von  " Blood Of The Nations "  halten anschließend die Intensität hoch und zeigen die Trademarks der Band .  Wenn Wolf Hofmann auch immer mal wieder im Mittelpunkt steht und seine klassischen Melodien in Soli und Songs einbaut haben auch die beiden anderen Gitarristen Lulis und Shouse ihre persönlichen Spots um zu zeigen was in ihnen steckt .  Höhepunkt der Gitarrenfront ist ein 3er - Duell beim Abschlusssong ,  des regulären Sets ,  " Pandamic " ,  bei dem reihum über mehrere Minuten jeder der Gitarristen abwechselnd zeigen kann was er kann .  Kraftvoll ,  tight ,  kreativ und mit gaaaaanz viel Spaß .  Großartig !!!  Zur dann folgenden Zugabe mit den Klassikern  " Fast As A Shark " ,  mit aufgeblasenem Hai der über die Hände der Menge  " getragen "  wird ,  " Balls To The Wall "  und  " I`m A Rebel "  geht dann auch nochmal das Publikum steil .  Es wird geklatscht ,  die Fäuste und die  " Pommes - Gabel "  in die Luft gestreckt  sowie die Stimmbänder letztmals ausgereizt .  Durchgeschwitzt und hochzufrieden gehen dann Band und Fans nach 100 Minuten hinaus in die kalte Nacht bzw. Backstagebereich und feiern dieses großartige Konzert mit ihren Freund*innen und Kollegen .