Aktuelle Podcast Episode

"Kultur beginnt im Herzen jedes Einzelnen"

- Johann Nepomuk Nestroy -

Donnerstag, 24. August 2023

All Nine Yards " Blue "

CD-Kritik All Nine Yards  " Blue " ,  Frozen Heart Music               

Mit ihrer  " full - length "  Debut - CD  " Blue "  ( 2020 )  bietet uns die Bielefelder Band  " All Nine Yards "  um Bassist und Backgroundsänger Chris Köhler  ( heute Peter Kropp ) ,  Schlagzeuger ,  Perkussionist und Backgroundsänger Marc Bödeker ,  Gitarrist und Backgroundsänger Thomas Rabenda ,  Gitarrist und Backgroundsänger Marc Pavey sowie Sänger und Perkussionist E. D. Matthews  12 enorm abwechslungsreiche ,  spannende und zum Teil überraschende Songs bei einer Gesamtspielzeit von 46 Minuten .  Los geht es mit  " True Lies " ,  einem treibenden und pumpenden Rocksong ,  der zu Beginn mit Soundeffekten arbeitet .  Voice -  und Rhythmuseffekte im Midtempobereich ,  mal reduziert dann wieder volle Breitseite ,  Power und starker Chorgesang - das Monster stapft und tanzt beim Nachfolgesong  " Monster Dancing " .  Piano ,  " Drumcomputer " ,  Gesang  -  viele Breaks und Effekte mit starker Rhythmusfraktion und Gitarren  -  " The Hunt "  könnte auf einer großen Bühne auch als Hit - Song herhalten .  Mit  " hartem "  Bass -  und Drumbeat sowie elektronischen Effekten folgt die schmalzfreie Powerballade  " Out Of The Light " .  Großartig .  " Wrong Side Of Mercy "  versprüht dann einen Anflug von melodiösen Linkin` Park mit Elektronik und starkem Gesang .  Volle Kapelle im Chorus ,  manchmal reduziert auf fast nur den Gesang ,  dann wieder ganz GROSS .  Dann die erste Genreüberraschung ,  mit  "Creatures Of The Night "  wird es nämlich  " Techno - Elektronisch "  und der Song passt eher auf den Dancefloor einer Disco  -  ein spannender Ausreißer !  Insgesamt spielt die Band gerne mit elektronischen Effekten ,  so auch bei  " Leave My Scars Alone " .  Dieser wird dann aber schnell wieder zum typischen Rocker im ANY - Style .  Die eigentlich für eine Ballade zu schnelle Nummer  "  More Than A Memory "  mit ganz starkem Gesang folgt bevor  " Predator "  Elektronik mit Sprechgesang ,  Beat ,  einer dominanten Gitarre und einem im Refrain  " Mitgröhl - Hüpf - Song "  vereint .  " Soul Asylum "  mit Schlagzeugbeat ,  Akustikgitarre und reduziertem Gesang wirkt dann ruhiger und die Gruppe schafft es hier als  " Gesamtklangkörper "  mit kleinen elektronischen Effekten zu wirken .  Mit beginnender Jahrmarktmelodie bricht  " Jester " im Anschluss in Richtung HipHop / RAP - Rock auf bevor mit  " Room 101 "  mit rhythmischem Beat,  Sprechgesang und dezenten  " screams "  der nach vorne gehende Rocker mit  " handclapping "  den starken Abschluss eines tollen Albums darstellt . 


Die 2019er EP  " Silver "  soll an dieser Stelle auch noch kurz Erwähnung finden ,  finden sich mit dem  tanz -  und hüpfbaren  " Hit - Rocker "  " Number 4 " ,  dem flotten  " Meet You There " ,  dem etwas an Alter Bridge erinnernden  " Raise Your Glass " ,  dem gesangsbetonten ,  mit starken Rhythmen und Chören ausgestatteten " You Can Be A God "  oder dem leicht orientalisch angehauchten und mit  " Gangshouts " gestalteten  " Hammer "  sowie dem leicht funkigen ,  mit filigranen Gitarren ,  pfeiffen und betontem Gesang gestaltete Abschlusssong  " So Far So Good "  6 großartige Songs auf diesem Appetithappen . 

Keine Kommentare :

Kommentar veröffentlichen