CD-Kritik Ricky Warwick " Fire & Vengeance " , Earache
Mit einem weiteren starken Soloalbum , unter Mitwirkung bekannter Musiker wie Phil Collen von " Def Leppard " , Doug Aldrich von " The Dead Daisies " , Charlie Starr von " Blackberry Smoke " und Darren Holden , meldet sich der ehemalige " The Almighty " - und heutige " Black Star Riders " Sänger 2026 zurück . 10 Songs bei einer Gesamtspielzeit von 41 Minuten zeigen Ricky Warwick mit seiner rauen Stimme , tollen , abwechslungsreichen Melodien und kraftvoller Dynamik von seiner besten Seite . Geboten wird hemdsärmelige britische Rockmusik , in der auch gerne einmal moderne Elemente verarbeitet werden . Elektronische Sounds im Kontrast zu Lagerfeuer - und Pub - Musik . Der Gesang ähnelt im Stil und Ausdruck an Phil Lynott ( Thin Lizzy ) und treibende Rhythmen sowie starker Bass fahren oftmals kräftig in den Magen . Ein Mix aus Singer / Songwriter - Stücken und coolem , relaxten Hard Rock . Los geht es mit dem flotten und an die Black Star Riders erinnernden " Fire & Vengeance " . " Gangshouts " mit einer leichten Punkschlagseite bietet dann "Hellbent & Heaven Sent " mit Doug Aldrich an der Gitarre . " Seek Zen Destroy " zeigt einen modernen Pop - Rock - Song , sehr Bass - Beat - lastig mit experimentellen , poppigen und elektronischen Elementen mit Phil Collen an der Gitarre . " When The King Falls " mit Charlie Starr ist das komplette Kontrastprogramm und bei diesem tollen Akustiksong steht Ricky Warwicks Gesang klar im Vordergrund . Einen flotten Rocksong , inklusive elektronischer Sounds und einer Gitarre die harte Akzente setzt , gibt es anschließend in " You Just Lie " zu hören . " The Angels Store " mit flottem Beat und schöner Bassbegleitung folgt und lässt sich am Besten als typischen " Brit - Pop - Song " beschreiben . Nach " Last Chance To Dance " mit kräftigem Gesang , flottem Tempo , starkem Gitarrensolo ( wie in vielen Songs ) folgt das Country - lastige " Sweet County Down " . Mit einem leichten " New Wave " Klang im Background , gepaart mit starkem Rockeinfluss und Tempoverschleppung - ein wenig dreckig und cool - folgt dann " Tumbleweed Town " . Der leicht dramatische Abschlusssong " If You Think Your Country Needs You " mit kreischender Gitarre und schleppendem Beat klingt musikalisch anklagend , geht gleichzeitig aber auch ins Ohr sowie in die Beine und beendet ein großartiges , abwechslungsreiches Album . Tolle Studioveröffentlichung die man mindestens zweimal hintereinander hören sollte , um sich in die Gesamtatmosphäre einfühlen und die vielen Eindrücke richtig verarbeiten zu können .
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