Aktuelle Podcast Episode

"Kultur beginnt im Herzen jedes Einzelnen"

- Johann Nepomuk Nestroy -

Dienstag, 15. September 2026

Ricky Warwick " Fire & Vengeance "

CD-Kritik Ricky Warwick  " Fire & Vengeance " ,  Earache

Mit einem weiteren starken Soloalbum ,  unter Mitwirkung bekannter Musiker wie Phil Collen von  " Def Leppard " ,  Doug Aldrich von  " The Dead Daisies " ,  Charlie Starr von  " Blackberry Smoke "  und Darren Holden ,  meldet sich der ehemalige  " The Almighty "  -  und heutige  " Black Star Riders "  Sänger 2026 zurück .  10 Songs bei einer Gesamtspielzeit von 41 Minuten zeigen Ricky Warwick mit seiner rauen Stimme  ,  tollen ,  abwechslungsreichen Melodien und kraftvoller Dynamik von seiner besten Seite .  Geboten wird hemdsärmelige britische Rockmusik ,  in der auch gerne einmal moderne Elemente verarbeitet werden . Elektronische Sounds im Kontrast zu Lagerfeuer -  und Pub - Musik .  Der Gesang ähnelt im Stil und Ausdruck an Phil Lynott  ( Thin Lizzy )  und treibende Rhythmen  sowie starker Bass fahren oftmals kräftig in den Magen .  Ein Mix aus Singer / Songwriter - Stücken und coolem ,  relaxten Hard Rock .          Los geht es mit dem flotten und an die Black Star Riders erinnernden  " Fire & Vengeance " .  " Gangshouts "  mit einer leichten Punkschlagseite bietet dann  "Hellbent & Heaven Sent "  mit Doug Aldrich an der Gitarre .  " Seek Zen Destroy "  zeigt einen modernen Pop - Rock - Song ,  sehr Bass - Beat - lastig mit experimentellen ,  poppigen  und elektronischen Elementen mit Phil Collen an der Gitarre .  " When The King Falls "  mit Charlie Starr ist das komplette Kontrastprogramm und bei diesem tollen Akustiksong steht Ricky Warwicks Gesang klar im Vordergrund .  Einen flotten Rocksong ,  inklusive elektronischer Sounds und einer Gitarre die harte Akzente setzt ,  gibt es anschließend in  " You Just Lie "  zu hören .  " The Angels Store "  mit flottem Beat und schöner Bassbegleitung folgt und lässt sich am Besten als typischen  " Brit - Pop - Song "  beschreiben .  Nach  " Last Chance To Dance " mit kräftigem Gesang ,  flottem Tempo ,  starkem Gitarrensolo  ( wie in vielen Songs )  folgt das Country - lastige  " Sweet County Down " .  Mit einem leichten  " New Wave "  Klang im Background ,  gepaart mit starkem Rockeinfluss und   Tempoverschleppung  -  ein wenig dreckig und cool  -  folgt dann  " Tumbleweed Town "  .  Der leicht dramatische Abschlusssong  " If You Think Your Country Needs You "  mit kreischender Gitarre und  schleppendem Beat klingt musikalisch anklagend ,  geht gleichzeitig aber auch ins Ohr sowie in die Beine und beendet ein großartiges ,  abwechslungsreiches Album .  Tolle Studioveröffentlichung die man mindestens zweimal hintereinander hören sollte ,  um sich in die Gesamtatmosphäre einfühlen und die vielen Eindrücke richtig verarbeiten zu können . 

Keine Kommentare :

Kommentar veröffentlichen