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Dienstag, 10. Februar 2026

Avantasia " Here Be Dragons "

CD-Kritik Avantasia  " Here Be Dragons " ,  Napalm Records 


Und er hat es im Jahr 2025 wieder getan !  Tobias Sammet  ( " Edguy " ,  Gesang ,  Keyboards und Bass )  hat mit  " Here Be Dragons "  das inzwischen 9.  Studio - Album seines Projektes  " Avantasia "  ( gestartet 2001 )  veröffentlicht und in seiner Qualität nicht nachgelassen .  Gemeinsam mit seinen musikalischen Mitstreitern Sascha Paeth  ( Gitarre ,  Bass ) ,  Felix Bohnke  ( Schlagzeug ) ,  Miro Rodenberg  ( Orchestrierung )  und Arne Wiegand  ( Gitarre bei  " The Moorlands At Twilight " )  sowie den Backgroundsänger:innen Adrienne Cowan ,  Herbie Langhans und Chiara Tricarico sind wieder 10 eingängige und melodiöse   " Power - Metal - Songs "   bei einer Gesamtspielzeit von 50 Minuten entstanden ,  die den für dieses Projekt typischen zahlreichen Gastsänger:innen wie auf den Leib bzw. die Stimmbänder geschneidert scheinen .  Los geht es mit der Singleauskopplung  " Creepshow " ,  einem schwungvollen im Ohr hängen bleibendem Opener der den Entertainmentfaktor der Scheibe vorweg nimmt und ein wenig an Edguy erinnert . Das fast 9 - minütige  " Here Be Dragons " wird dann von Geoff Tate  ( ex - Queensryche )  gefühlvoll eröffnet und im Duett mit Tobias Sammet großartig veredelt .  Ein wenig Dramatik inklusive proggigen Elementen wie man sie von Tates ex - Band kennt .  Helloweens Michael Kiske ist dann auf dem folgenden ,  sehr flotten  " The Moorlands At Twilight "  zu hören.  Seine Stimme passt hier einfach wieder wie  " Arsch auf Eimer "  und hat natürlich einen Touch der Kürbisköpfe mit  dazugehörigen großartigen  Gitarrenläufen.  Kamelots Tommy Karevik ist dann der Gesangspartner bei  " The Witch " .  Theatralisch ,  " spooky "  und Keyboard - lastiger Sound mit schönem Chorgesang der genau zu Karevik passt .  Majestätischer Chorus ,  Tempoverschleppung ,  Orgelklänge ,  Geistergesang .  Einfach schön .  "Phantasmagoria "  ist mit Pretty Maids Sänger Ronnie Atkins dann wieder ein flotter  " Abgehsong " .  Die raue Stimme von Atkins - ein Genuss .  Magnum Sänger Bob Catley sorgt dann bei  " Bring On The Night "  wieder für den gewissen Wohlfühl -  Charakter .  Getragen und episch aber immer ein wenig mit Hang zum Bombast .  Sammet schafft es einfach immer wieder die Stärken seiner Sänger:innen einzufangen .  " Unleash The Kraken "  mit Double - Bass - Elementen und flotten Gitarrenläufen ist dann mehr Abrissunternehmen und der härteste Song auf dem Album .  " Avalon "  mit Adrienne Cowan  ( Seven Spires und Sascha Paeth`s Masters Of Ceremony )  klingt dann ein wenig nach Irland und Gary Moore .  Der weibliche Gesang bildet dabei einen schönen Kontrast zu Sammets Stimme .  "Against The Wind "  bietet dann die Rockstimme von Heat - Sänger Kenny Leckremo auf .  Galoppierender Beat ,  starker Rhythmus ,  Power - Gesang ,  wilde Gitarrenläufe - Power Metal !  Wer Joey Tempest in der Stimme hört liegt nicht so wirklich falsch ;-)  Den krönenden Abschluss bildet dann  "Everybody`s Here Unitil The End "  mit ex - Kamelot und Conception - Stimme Roy Khan .  Bombastischer CD - Schluss sowie laute und leise Elemente ,  die mit der Dynamik des Songs spielen .  Macht einfach Spaß !


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