CD-Kritik Avantasia " Here Be Dragons " , Napalm Records
Und er hat es im Jahr 2025 wieder getan ! Tobias Sammet ( " Edguy " , Gesang , Keyboards und Bass ) hat mit " Here Be Dragons " das inzwischen 9. Studio - Album seines Projektes " Avantasia " ( gestartet 2001 ) veröffentlicht und in seiner Qualität nicht nachgelassen . Gemeinsam mit seinen musikalischen Mitstreitern Sascha Paeth ( Gitarre , Bass ) , Felix Bohnke ( Schlagzeug ) , Miro Rodenberg ( Orchestrierung ) und Arne Wiegand ( Gitarre bei " The Moorlands At Twilight " ) sowie den Backgroundsänger:innen Adrienne Cowan , Herbie Langhans und Chiara Tricarico sind wieder 10 eingängige und melodiöse " Power - Metal - Songs " bei einer Gesamtspielzeit von 50 Minuten entstanden , die den für dieses Projekt typischen zahlreichen Gastsänger:innen wie auf den Leib bzw. die Stimmbänder geschneidert scheinen . Los geht es mit der Singleauskopplung " Creepshow " , einem schwungvollen im Ohr hängen bleibendem Opener der den Entertainmentfaktor der Scheibe vorweg nimmt und ein wenig an Edguy erinnert . Das fast 9 - minütige " Here Be Dragons " wird dann von Geoff Tate ( ex - Queensryche ) gefühlvoll eröffnet und im Duett mit Tobias Sammet großartig veredelt . Ein wenig Dramatik inklusive proggigen Elementen wie man sie von Tates ex - Band kennt . Helloweens Michael Kiske ist dann auf dem folgenden , sehr flotten " The Moorlands At Twilight " zu hören. Seine Stimme passt hier einfach wieder wie " Arsch auf Eimer " und hat natürlich einen Touch der Kürbisköpfe mit dazugehörigen großartigen Gitarrenläufen. Kamelots Tommy Karevik ist dann der Gesangspartner bei " The Witch " . Theatralisch , " spooky " und Keyboard - lastiger Sound mit schönem Chorgesang der genau zu Karevik passt . Majestätischer Chorus , Tempoverschleppung , Orgelklänge , Geistergesang . Einfach schön . "Phantasmagoria " ist mit Pretty Maids Sänger Ronnie Atkins dann wieder ein flotter " Abgehsong " . Die raue Stimme von Atkins - ein Genuss . Magnum Sänger Bob Catley sorgt dann bei " Bring On The Night " wieder für den gewissen Wohlfühl - Charakter . Getragen und episch aber immer ein wenig mit Hang zum Bombast . Sammet schafft es einfach immer wieder die Stärken seiner Sänger:innen einzufangen . " Unleash The Kraken " mit Double - Bass - Elementen und flotten Gitarrenläufen ist dann mehr Abrissunternehmen und der härteste Song auf dem Album . " Avalon " mit Adrienne Cowan ( Seven Spires und Sascha Paeth`s Masters Of Ceremony ) klingt dann ein wenig nach Irland und Gary Moore . Der weibliche Gesang bildet dabei einen schönen Kontrast zu Sammets Stimme . "Against The Wind " bietet dann die Rockstimme von Heat - Sänger Kenny Leckremo auf . Galoppierender Beat , starker Rhythmus , Power - Gesang , wilde Gitarrenläufe - Power Metal ! Wer Joey Tempest in der Stimme hört liegt nicht so wirklich falsch ;-) Den krönenden Abschluss bildet dann "Everybody`s Here Unitil The End " mit ex - Kamelot und Conception - Stimme Roy Khan . Bombastischer CD - Schluss sowie laute und leise Elemente , die mit der Dynamik des Songs spielen . Macht einfach Spaß !
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