Buch-Kritik Marc Raabe " Schlüssel 17 " , ullstein
Im ersten Fall rund um LKA - Ermittler Tom Babylon entführt uns Autor Marc Raabe ins Jahr 2019 in Berlin . Im Berliner Dom wird eine grausam zur Schau gestellte Leiche , aufgehängt als schwarzer Engel und geschändet , aufgefunden . Um ihren Hals ein Schlüssel mit der Nummer 17 der plötzlich nicht mehr zu finden ist . Was hat das mit dem durch die Jugendclique um Tom Babylon 1998 gefundenen und anschließend verschwundenen Toten , bei dem ebenfalls ein Schlüssel mit der Nummer 17 lag , zu tun ? Und warum wurde auch der Domorganist Winkler getötet ? Dem erfahrenen aber nicht ganz einfachen Babylon , der in jungen Jahren seine Schwester Viola verloren hat aber glaubt das diese noch lebt , wird durch den Leiter des LKA`s 1 Bruckmann die psychiatrische Gutachterin Dr. Sita Johanns zur Seite gestellt . Die Beiden ermitteln nun , nicht wirklich immer gemeinsam und mit ihren eigenen " Dämonen " kämpfend , um die Hintergründe der Tat aufzuklären. . Die ehemaligen Freund:innen aus der Clique treten immer mehr ins Blickfeld der Geschehnisse und Babylon in Bedrängnis . Was steckt wirklich hinter der Geschichte von `98 , verschwundenen Kindern und einem dunklen Geheimnis der Geschichte der DDR ? Ein hoch spannender Auftakt - Roman von Marc Raabe ( geb. 1968 in Köln ) rund um das Team Babylon / Johanns . Nach und nach erfährt man in diesem wendungsreichen Roman kleine Details aus dem Leben der Hauptfiguren aber nicht alles kommt zum Vorschein . So ist sowohl die Klärung der Morde als auch die persönlichen Hintergründe ein Puzzlespiel welches , gut lesbar und toll geschrieben , bis zur letzten Seite fesselt und mit einem " überraschenden " Ende aufwartet . In der Reihe sind aktuell 3 weitere Romane erschienen .
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