Aktuelle Podcast Episode

"Kultur beginnt im Herzen jedes Einzelnen"

- Johann Nepomuk Nestroy -

Sonntag, 10. Mai 2026

Musik von " Down Under "

Rockmusik aus Australien 


Rockmusik aus Australien ist uns schon lange bekannt und selbstverständlich geworden aber oftmals gar nicht bewusst ,  dass die Bands tatsächlich aus dem Land  " Down Under "  stammen  ( und nicht wie man oft denkt aus den  U.S.A. ) .  Um hier ein klein wenig Licht ins umfangreiche Repertoire australischer Bands zu bringen ein paar  " bekannte "  Beispiele einfach nur zum Schauen  ( nicht ganz so  " umfangreich " aber auch spannend zu gucken wie es in Neuseeland oder z.B.  Afrika aussieht ... ihr würdet Euch wundern ! ) .  Musik ist einfach weltumspannend und es gibt überall tolle Musik für den eigenen Musikgeschmack zu finden !!!  Rock ,  Pop ,  Blues ,  Jazz ,  Klassik ,  Weltmusik ,  Singer / Songwriter ,  Rap ,  Techno ...







Freitag, 8. Mai 2026

Hardline

 Johnny Gioeli und Co.


Die 1991 von den Brüdern Johnny Gioeli  ( Gesang )  und Joey Gioeli  ( Gitarre )  in Los Angeles gegründete Hard Rock Band  " Hardline "  sorgte bereits in ihren Anfangstagen für Aufsehen ,  war " Journey " - Gitarrist Neal Schon doch ebenso Mitglied der Ur - Formation wie der heutige  " Journey "  -  und ex " The Dead Daisies "  sowie  " Bad English "  Schlagzeuger Deen Castronovo .  Diese Formation ,  ergänzt durch Bassist Todd Jensen ,  veröffentlichte dann gemeinsam 1992 das umjubelte Debut  " Double Eclipse "  mit der Hitsingle  " Takin` Me Down "  und dem Ohrwurm  " Hot Cherie " .  Schon ,  Castronovo und Jensen verließen dann anschließend aber wieder Hardline und die Band löste sich trotz Erfolg auf .  Erst 2002 ,  gemeinsam mit Bobby Rock am Schlagzeug ,  Michael T. Ross an den Keyboards ,  Chris Maloney am Bass , den beiden Gioeli Brüdern und den Gitarristen Joey Tafolla und Josh Ramos erschien das Nachfolgealbum  " II " .  " Live At The Gods "  zeigt im Jahr 2003  dann einen Mitschnitt vom Headliner - Auftritt beim englischen  " The Gods - Festival "  ( 2002 )  in Bradford .  Nach dem 2009er Album  " Leaving The End Open "  mit Jamie Brown am Bass und Atma Anur am Schlagzeug löst sich die Band erneut auf . 


2011 kommt die Band erneut zurück und mit runderneuerter Mannschaft um Sänger Johnny Gioeli ,  Gitarrist Josh Ramos ,  Bassistin Anna Portalupi ,  Gitarrist Thorsten Koehne ,  Schlagzeuger Francesco Jovino und Hauptsongwriter ,  Keyboarder und Backgroundsänger Alessandro Del Vecchio erscheint 2012 Studioalbum Nummer 4  " Danger Zone " .  Johnny Gioeli veröffentlicht mit seiner Band seither  ( er ist auch Leadsänger bei der Band des deutschen Gitarristen Axel Rudi Pell )  regelmäßig in etwas längeren Abständen Platten .  So erschien im Jahr 2016  " Human Nature " ,  2019  " Life " ,  2021  " Heart ,  Mind And Soul "  und gerade ganz frisch 2026 die neue Studioveröffentlichung  " Shout "  mit anschließender , dazugehöriger Tour .  Zum aktuellen Line - Up gehören hier neben Gioeli ,  Portalupi und Del Vecchio noch Gitarrist Luca Princiotta und Schlagzeuger Marco Di Salvia . 

Mittwoch, 6. Mai 2026

Jan Wehn / Davide Bortot " Könnt Ihr Uns Hören ? "

Buch-Kritik Wehn / Bortot  " Könnt Ihr Uns Hören ? " ,  ullstein 

Mit ihrer  " Oral History Des Deutschen Rap "  nehmen uns die Autoren Jan Wehn und Davide Bartot mit auf eine  Art  " Interview - Reise "  in die aktuellste deutsche Musik -  und deren Entstehungsgeschichte .  Das im Mittelteil mit zahlreichen Bildern versehene Taschenbuch umfasst dabei  ein Seitenzahl von 463 inklusive Personenverzeichnis der an diesem Buch beteiligten Interviewpartner:innen .  



















In Gesprächsform mit den unterschiedlichsten Protagonisten von Sido ,  Beginner ,  K.I.Z.  ,  Smudo von den Fantastischen Vier ,  Trettmann ,  Samy Deluxe ,  Sookee ,  Peter Fox ,  Scope ,  Marteria ,  Visa Vie ,   MC Bogy oder Moses Pelham wird hier die Geschichte des HipHop vom Beginn `82 / `83 bis heute  ( 2019 )  in einer Art  " Aneinanderreihung "  nacherzählt .  Persönliche erste Begegnungen mit der Musik ,  Erfahrungen in und mit der Szene und Herkunft des Ganzen werden individuell geschildert .  HipHop ,  Break Dance ,  erste Musikclips ,  Reportagen ,  Musiksendungen  -  alles in den Unterschiedlichen Erinnerungen der rund 100 Personen ,  mit denen die beiden Autoren Gespräche geführt haben .  Gestartet zunächst eher als  " Parodie - RAP " ,   bis in den frühen 80er Jahren  "Real - RAP "  von Angehörigen der HipHop - Szene aufgeführt wurde .  5 Zeitepochen des   " Deutschen RAP "  mit  " Die Anfänge: 1983 - 1994 " ,  " Die Neuzeit: 1994 - 2003 " ,  " Die Berliner Republik: 1998 - 2007",  " Die Postmoderne: 2006 - 2015 "  und  " Die Jetztzeit: 2015 - 2019 "  werden so dargestellt .  Spannend zu lesen .  Gerade die unterschiedlichen Blickwinkel eröffnen ein weites Spektrum die Szene und Inhalte nach zu vollziehen . 

Montag, 4. Mai 2026

Masterplan 21.04.2026

Konzert-Kritik Masterplan + Cave  21.04.2026 ,  " Rex "  Bensheim 


19:54 Uhr ,  das Saallicht im Musiktheater Rex in Bensheim erlischt und die aus Ludwigsburg stammende Band Cave betritt die Bühne im mit über 200 Fans am Dienstag Abend recht gut besuchten ehemaligen Lokschuppen an der Bergstrasse .  Die Band hat gerade ihre zweites Studioalbum veröffentlicht und startet gleich fulminant mit dem Titelgebenden  " Promised Land " in die folgenden starken 50 Minuten .  " This Is Us "  wird dann von Sänger Tommy Laasch  ( ex - Chinchilla ) ,  Gitarrist Chris Lorey ,  Bassist Roberto Palacios ,  Schlagzeuger Chris Schwinn und Gast - Keyboarder Richie Seibel  ( Ivanhoe )  gefolgt von  " Rise " ,  dynamisch und mit viel Spielfreude präsentiert .  Hard and Heavy mit progressiven Elementen ,  tollen Soli und nicht nur wegen einer Stimme vergleichbar mit Tobias Sammet erinnert mich das Ganze ein wenig an Edguy .  Mal verspielt und dann wieder voll auf die  " 12 " ,  wirklich tolle Musik aus dem Schwaben - Ländle.   Die Metal - Hymne  " Screaming For A Saviour " ,  " Ghost In The Mirror "  und  das sehr flotte " Sizzling Seas "  folgen als nächstes .  Die auf dem Debutalbum  " Out The Cave "  noch von ex - Metal Church - Sänger Ronny Munroe eingesungene Ballade  " Like A True Father "  wird von Tommy Laasch großartig gesungen und zeigt ,  dass er sich hinter Munroe  ( " wahrscheinlich hat es ihm in Deutschland nicht gefallen "  Laasch )  nicht verstecken muss  -  ganz im Gegenteil !





Mit  " Power Of Rock " ,  welches die Schnittmenge der Cave Songs irgendwo zwischen Masterplan ,  Savatage ,  Helloween oder Edguy gut beschreibt ,  dem stampfenden  " Hero "  und dem Abschlusssong  " Rat In A Hole "  beenden um 20:45 Uhr die fünf Jungs ,  die auch einige Fans im Publikum mitgebracht haben ,  ein kraftvolles Set starker Rocksongs und hinterlassen ein perfekt vorgewärmtes und hoch zufriedenes Publikum . 


Nach einer gut 30 minütigen Umbaupause betreten dann gegen 21:15 Uhr ,  ganz ohne großes Brimborium ,  Sänger Rick Altzi ,  Gitarrist Roland Grapow ,  Bassist Jari Kainulainen ,  Keyboarder Alex Mackenrott und Gast - Schlagzeuger Marcus Dotta die mit einem Masterplan - Backdrop und zwei seitlichen Bannern gestaltete Rex - Bühne .  Los geht es mit  " Chase The Light "  ( vom im Juni erscheinenden neue Album  " Metalmorphosis " ) ,  bei dem es kurz kracht  ( da ist wohl gerade etwas kaputt gegangen ... Box ? )  und dem sehr frühen  " Enlighten Me " .  Der Sound ist noch nicht ganz da wo er sein soll und auch Rick Altzis Stimme kämpft mit einer kräftigen Erkältung .  Trotzdem kommen die beiden Songs bereits energisch und mit viel Spielfreude vorgetragen von der Bühne .  Kurze Rückmeldung aus dem Publikum  ( nach Nachfrage von Roland Grapow ) ,  dass die Gitarre zu laut und der Gesang zu leise ist und prompt ist der Sound perfekt.  Keyboards lauter ,  Gesang lauter und Altzis Stimme ist jetzt warm und kraftvoll wie immer .  Tolle Kommunikation zwischen Band ,  Publikum und Soundmann.  " Spirit Never Die "  bläst jetzt von der Bühne und auch  " Lost And Gone "  lässt keine Wünsche übrig .  Kainulainen und Dotta treiben den Rhythmus voran ,  Grapow zelebriert wunderbare Soli und gemeinsam mit Mackenrott erklingen tolle Melodien ,  bei denen sich auch Altzi gesanglich austoben  oder das begeisterte Publikum zum Mitmachen animieren kann . 





Die bunt gemischte Truppe  ( Kainulainen lebt als Finne in Norwegen ,  Altzi in Schweden ,  Dotta ist Brasilianer ,  Grapow lebt als  " Hamburger Jung`"  in der Tschechei und Mackenrott in Hamburger )  macht dann sogleich eindrucksvoll mit  " Crimson Rider "  und  " Back For My Life "  weiter .  Das Publikum feiert die Band mit rhythmischen Klatschen ab und sorgt so für sehr zufriedene Gesichter auf der Bühne !  Die Songankündigungen von Rick Altzi sorgen immer wieder für Verzückung bei Einzelnen Fans im Saal und so werden auch Songs wie das folgende  " Through The Storm "  und  " Kind Hearted Light "  begeistert aufgenommen . 





" Keep Your Dream Alive "  sorgt dann für einen Gänsehautmoment und kräftigen Energieschub aufgrund seines Textes .  Positive Energie in musikalischer Reinform !!!  Der in die aktuell Zeit passende Song  " Crystal Night "  rüttelt dann wieder dementsprechend alle Anwesenden wach und zeigt einmal mehr ,  dass man tolle Metal - Songs mit wichtigem textlichem Inhalt wunderbar verknüpfen kann !  Der neue Midtempo - Song  "  Shadow Man "  ( top !!! )  ,  " Soulburn "  und  " Heroes "  beenden dann nach gut 70 Minuten das reguläre Set .  Nach enthusiastischem Applaus und  " Zugabe " - Rufen kehren die Fünf auf die Bühne zurück und  zelebrieren bei  " Crawling From Hell "  eine ausführliche Bandvorstellung inklusive jeweiliger Soli plus dem melodischen Einmünden in  " Burn "  von Deep Purple .  Der von Roland Grapow geschriebene Helloween - Song  " The Time Of The Oath "  vom gleichnamigen Album beschließt dann würdig einen grandiosen Konzertabend mit zwei tollen  " Heavy - Power - Prog - Metal - Rock " - Bands nach 90 bzw. insgesamt 140 Minuten . 




Samstag, 2. Mai 2026

Ray Of Light " Salute "

CD-Kritik Ray Of Light  " Salute " ,  Edel 

Die u.a. ehemaligen Frontline - Musiker Stephan Bayerlein  ( Schlagzeug ) ,  Gregg Cromack  ( Gesang ) ,  Joerg  " Worthy "  Wartmann  ( Gitarre ,  Gesang )  und  Thomas  " Hutch "  Bauer  ( Bass ,  Gesang )  veröffentlichen mit  " Salute "   ( 2025 )  ,  zwei Jahre nach dem Tod ihres Songwriters und Gitarristen  Robby Boebel  (2022),  verspätet ihr neues ,  hochklassiges Hard Rock Album .  Mit einer Mischung aus Songs in der Schnittmenge von  Bon Jovi ,  Def Leppard und  After Hours sind hier 10 Songs bei einer Gesamtspielzeit von 41 Minuten am Start ,  die melodiösen Hard Rock mit starkem Chorgesang bieten .  Los geht es gleich mit dem Midtempo Song  " Falling To Pieces " .  Starke ,  raue Stimme ,  schleppender Rhythmus ,  sägende Gitarre ,  toller  " Def Leppard " - Backgroundgesang .  " Ray Of Light "  zieht dann das Tempo etwas an .  Schritte ,  Zündschlüssel ,  Motorengeräusch  -  Fenster runter ,  Lautstärke auf 10  -  ein Rocker zum Auto fahren !  "Alive"  ist dann wieder tiefer ,  schleppender und mit der Betonung auf dem Gesang .  Starkes Gitarrensolo .  Melodic Rock wie man ihn einfach lieben muss !  "City Of Angels "  spielt dagegen mit der Dynamik und setzt sich im Ohr fest .  Auch hier darf die Gitarre solistisch brillieren  -  Musik für den Sommer .  " Stand Up "  in Form einer dramatischen Powerballade ist in seiner etwas reduzierteren Form sehr eindringlich und absolut tanzbar .  " Best Of Me "  spielt dann in härterer und schnellerer Form mit einer Teilmelodie die man von  " Foreigner "  oder  " Police "   zu kennen scheint .  Eingängig ,  Energiegeladen ,  top .  " Fallin` From Grace " ,   irgendwo zwischen Powerballade und Midtempo - Rocker ,  spielt dann wieder mit schleppendem  Rhythmus ,  hintergründigen Rhythmusgitarrenklängen ,  Gitarrensolo und starkem Chor .  " Frontline "  klingt dagegen wieder luftiger und offener .  Tolle ,  eingängige Melodie die vom Gesang getragen wird .  " Last Day "  mit ganz viel  " Leppard - Chor "  im offen klingenden Refrain ,  Geschwindigkeit und Tiefe inklusive passender Gitarren in der Strophe ,  sowie einem Leadgesang im Mix aus Joe Elliott  ( Def Leppard )  und John Francis  ( After Hours )  folgt als nächstes .    Der Abschlusssong  " How Long "  wartet dann noch mit einem leichten  " Journey " - Touch auf .  Flotter Rocker ,  Bass - Schlagzeug - Beat ,  herausragender Gesang mit Ohrwurm - Melodie und dynamischer Abwechslung zwischen Strophe und Refrain .  Toller Abschlusssong eines eingängigen Albums ,  welches rund herum Spaß macht .  Der  "Rock - Sommer "  kann kommen  -  die Musik dafür ist schon da !

Donnerstag, 30. April 2026

Currywurst - Soße

Leckere selbstgemachte Soße zu Brat - ,  Rinds -  oder Geflügelwurst

Wir benötigen für 6 Portionen: 

  • 1 Schalotte
  • 1,5 Esslöffel brauner Zucker
  • 1/2 Peperoni (nach Bedarf)
  • 30g Tomatenmark (Tube)
  • 500g passierte Tomaten
  • 75ml frisch gepressten oder 100%iger Orangensaft
  • 3 Teelöffel Currypulver plus Pulver zum Bestreuen
  • 3 Teelöffel edelsüßes Paprikapulver
  • ca. 1 Teelöffel Salz
  • Pfeffer
  • 4 Esslöffel neutrales Pflanzenöl ( Raps-  oder Sonnenblumenöl )
  • Essig nach Gefühl 

Schalotte in Würfel schneiden und in Öl glasig dünsten ( eventuell plus Peperoni )


Brauner Zucker ,  Paprikapulver ,  Currypulver ,  Salz ,  Pfeffer und Tomatenmark hinzu geben und ca. 1 Minute mit andünsten



















Mit Orangensaft ablöschen und verrühren






































Passierte Tomaten hinzu geben und ca. 15 - 20 Minuten bei geringer Hitze ,  ohne Deckel ,  leicht köcheln !  Noch einmal abschmecken ,  eventuell etwas Essig für die nötige Säure hinzu geben 


Soße über die gebratene und kleingeschnittene Wurst geben und mit Currypulver bestreuen .  Guten Appetit !


Schmeckt mit lecker Pommes Frites  ( gerne auch selbstgemachte )  oder frischem Brot noch besser !!!