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"Kultur beginnt im Herzen jedes Einzelnen"

- Johann Nepomuk Nestroy -

Donnerstag, 2. April 2026

Primal Fear " Domination "

 CD-Kritik Primal Fear  " Domination " ,  RPM

Mit 13 hochklassigen Heavy Metal Hymnen melden sich 2025 die runderneuerten Primal Fear um Bassist Mat Sinner und Sänger Ralf Scheepers zurück .  Gemeinsam mit Rückkehrer Magnus Karlsson  ( Gitarre ,  Keyboards ) ,  Schlagzeuger André Hilgers ( Bonfire , Rage , Axxis , Sinner )  und Gitarristin Thalia Bellazecca  ( Angus McSix )  beackern sie das weite Feld des Power Metals in all` seinen Facetten .  Los geht es mit dem hymnischen Nackenbrecher  " The Hunter " .  Eindringlicher Gesang von Ralf Scheepers mit einem Refrain der im Ohr hängen bleibt .  " Destroyer "  stampft in bester Priest - Manier nach vorne .  Gitarre ,  Bass und Schlagzeug pumpen den Rhythmus nach vorne ,  stakkato und starke Sologitarre .  " Far Away "  mit Double - Bass legt in Geschwindigkeit noch einmal eine Schippe drauf  und könnte durchaus auch von Helloween stammen .  Mit dem Bandnamen - Song  " I Am The Primal Fear "  schaffen sich die fünf Musiker:innen schließlich für zukünftige Liveauftritte ihre eigene Hymne .  Schwerer Riff ,  erinnert an Songs von Dream Evil . Top !!!  " Tears Of Fire "  schlägt in eine ähnliche Richtung .  Power ,  Melodie und die Sirenenstimme von Scheepers .  Primal Fear  " at it`s best " .  " Heroes And Gods "  startet mit Fantasy - Klängen um dann in einen weiteren stampfenden ,  treibenden Power - Metal - Song einzumünden .  Irgendwo zwischen Judas Priest und Axxis .  Den Mittelteil mit Song Nummer sieben bildet das Instrumental  " Hallecinations "  welches Klavierklänge aufweist und das Tempo etwas verlangsamt .  Tolle musikalische Verschnaufpause mit starker Melodie der Gitarren .  " Eden "  ist dann ein etwas schleppender Song und stellt so etwas wie die Powerballade des Albums dar während das anschließende  " Scream "  dann wieder ordentlich nach vorne marschiert .  " The Dead Don`t Die "  kommt dann ganz tief aus dem Bauch  -  ein wahrer Midtempo - Headbanger mit Gitarrensoloelementen .  " Crossfire "  steigert das Tempo wieder und spielt mit  bedrohlichem Gesang in der Strophe und melodiöserem ,  aufhellenden Refrain .  Ein wahres  Thrash - Metal - Stück mit Grüßen an  " The Hu "  folgt mit dem vorletzten Song  " March Boy March " .                " A Tune I Won`t Forget "  beschließt schließlich nach 59 Minuten mit Streicherklängen ,  Piano ,  Leonard Cohen - mäßigem Gesang zu Beginn und dann noch einmal schwerem ,  hymnischen Ausbruch zum Ende ein großartiges Power - Metal - Album und lädt ein sofort wieder die Repeat Taste zu drücken .